Detaillierte Empfehlungen

Detaillierte Empfehlungen

Inhaltsverzeichnis:

Welches Ziel verfolgt die Kommunikationsförderung mit Gebärden?

Warum eignet sich der Gebärdeneinsatz schon für Kleinkinder?

Warum kann man mit Gebärden den Lautspracherwerb unterstützen?

Haben Gebärden Vorteile gegenüber anderen Kommunikationshilfen?

Welche Voraussetzungen beim Kind müssen bei einem Gebärdeneinsatz vorhanden sein?

Welche Voraussetzungen muss ich als Elternteil aufweisen?

Wie beginne ich mit der Einführung von Gebärden?

Auf welche Gebärdensammlungen kann ich zurückgreifen?

Was muss ich bei der Auswahl einzelner Gebärden beachten?

Welches Ziel verfolgt die Kommunikationsförderung mit Gebärden?

Indem die Schlüsselwörter eines Satzes begleitend zur gesprochenen Sprache gebärdet werden, soll Kindern der Zugang zur gesprochenen Sprache erleichtert werden. Ziel der Gebärdenförderung ist es, über eine Visualisierung der gesprochenen Information kommunikative Kompetenzen zu erweitern und Lautsprache anzubahnen (vgl. Wilken 1999,155). Kindern soll durch eine gebärdenunterstützte Kommunikation vor allem in jener Phase der Kommunikationsentwicklung geholfen werden, in der die passive Sprache schon zu einem gewissen Grade erworben wurde, jedoch die aktive Sprache noch nicht ausreichend entwickelt ist. So kann das Kind sich leichter verständlich machen und die Umwelt besser auf das Kind reagieren. Dadurch kann Frustration vermieden und die Freude an Kommunikation gestärkt werden (vgl. Berheide 2003, 35).

Warum eignet sich der Gebärdeneinsatz schon für Kleinkinder?

Gesten und Gebärden sind Bestandteil unserer täglichen Kommunikation. Wenn lautsprachliche Fähigkeiten nicht ausreichen, verwenden Kinder und Erwachsene auf natürliche Weise Gesten und Gebärden als kommunikatives Ausdruckmittel. Diese natürlichen Gesten unterstützen also Mitteilungsabsichten und das Verstehen. Schon in den frühen Entwicklungsphasen der normalen Sprachentwicklung nimmt der Einsatz von Gesten einen wichtigen Platz ein (vgl. Wilken 1999, 155). Gebärden können in einem erheblich früheren Entwicklungsalter gelernt werden als die Lautsprache (vgl. Ebbeler/Kühlmann 2003, 76).

Die Funktion der Hände hat auch aus anderen Gründen schon vor dem Sprechen beim Kind Bedeutung. Seine Umwelt erschließt sich das Kind zunächst tätig-greifend und nicht sprachlich-begreifend. Wenn Kinder also ihre Welt be-greifen können, ist es ihnen eher möglich, das Be-griffene in Worte zu fassen (vgl. Adam 1993, 59).

Warum kann man mit Gebärden den Lautspracherwerb unterstützen?

  • Durch den Einsatz eines unterstützenden Kommunikationsmittels, in diesem Fall der Gebärden, erlernen Kinder auf eine direkte Art, dass gebärdete Mitteilungen eine Wirkung haben. Sinn und Bedeutung von Sprache kann Kindern dadurch erst bewusst werden, was eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen des Sprechenlernens ist. Kinder können sich besser verständlich machen und frustrierende Kommunikationserlebnisse werden verringert (vgl. Berheide 2003, 35).
  • Die Kontrollzentren für Handbewegungen, Mund- und Lippenbewegungen sind im Gehirn nebeneinander lokalisiert. Durch das Zusammenspiel der Hände in Verbindung mit Sprache werden gleich mehrere Bereiche im Gehirn aktiviert (Ebbeler/Kühlmann 2003, 76f). Aus diesem Grund erhalten auch Fingerspiele ihren Sinn. Ähnlich wie bei Gebärden wird Sprache dort mit symbolischen Mitteln verdeutlicht. Fingerspiele machen Kindern viel Spaß, Gebärden ebenso.
  • Bei der Ausführung von Gebärden werden visuell-kinästhetische Zusatzinformationen zum Gehörten gegeben und somit mehr Wahrnehmungskanäle angesprochen. Dadurch wird das Verstehen erleichtert.
  • Die Gebärden enthalten meist deutliche Merkmale des Bezeichneten in Bezug auf Form, Tätigkeit oder eine wesentliche Eigenschaft. Das Behalten und Erinnern von Gesagtem fällt somit auch leichter.
  • Die Visualisierung der Sprache führt beim Kind außerdem zu einem aufmerksameren Beobachten des Sprechers. Dadurch kann auch das Mundbild und die gesamte Körpersprache des Sprechers von Kind besser wahrgenommen werden.
  • Beim Gebärden verlangsamt der Sprecher automatisch seine Sprechgeschwindigkeit, betont Silben oder zentrale Wörter besser und vereinfacht die Satzstruktur (vgl. Berheide 2003, 34f)
  • Durch die visuelle Betonung der bedeutungsrelevanten Schlüsselwörter wird die inhaltliche Erfassung eines Gesprächs erleichtert, denn bei längeren Sätzen können dem Kind sonst entscheidende Informationen untergehen. Im Gegensatz zu Wörtern können die Gebärden länger betrachtet werden oder langsamer ausgeführt werden, um das Verständnis zu erleichtern.
  • Ähnlich klingende Wörter können durch hinweisgebende Gebärden in ihrer Bedeutung besser erkannt und Verwechslung vermieden werden. Wenn das Kind selbst gebärdet, können seine noch schwer verständlichen Lautäußerungen leichter interpretiert werden (vgl. Wilken 1999, 155).
  • Werden von einem Kind bestimmte Handlungen und oder Gegenstände nachgespielt, handelt es sich bereits um eine erste Symbolisierungsleistung. Die Ausführung von Gebärden stellt nichts anderes dar und fördert somit das Symbolverständnis (vgl. Nonn 2003, 183).
  • Gebärden fördern die Entwicklung basaler sprachlicher Strukturen und somit die kognitiven Voraussetzungen für den Spracherwerb.

Haben Gebärden Vorteile gegenüber anderen Kommunikationshilfen?

  • Gebärden sind jederzeit verfügbar, also spontan und unabhängig vom Ort einsetzbar sind. Im Gegensatz zu elektronischen Hilfen müssen keine zusätzlichen Geräte mitgetragen werden, da nur die eigenen Hände benötigt werden.
  • Gebärden bieten ein weitaus größeres Vokabular an als andere Symbolsammlungen.
  • Andere nichtsprachliche Symbolsysteme lenken die Aufmerksamkeit beider Partner auf das jeweilige System (z.B. bei Bildtafeln, Computer) und erschweren somit die Hinwendung zum Gesprächspartner. Beim Gebärden-Einsatz dagegen ist die Zuwendung zum Partner sogar nötig.
  • Gebärden sind auch geeignet für nichtbehinderte Kinder. Im Kindergarten können sie z.B. sehr gut in Sing- und Sprechspiele integriert werden.
  • Unterstützte Kommunikationsmittel werden am ehesten genutzt, wenn sie eine lebendige Sprache sind, doch dazu muss auch ein dazugehöriger Sprachraum vorhanden sein. Dieses Umfeld im Sinne eines gebärdensprachlichen Umfelds kann im Kindergarten gut erzeugt werden.

Welche Voraussetzungen beim Kind müssen bei einem Gebärdeneinsatz vorhanden sein?

Es sind kaum Voraussetzungen nötig, um mit einer Kommunikationsförderung durch Gebärden beginnen zu können. Gebärden werden jedoch „noch nicht in der frühen präverbalen Entwicklung eingesetzt, um die „Weckfunktion“ der Lautsprache für die normale auditive Wahrnehmungsentwicklung und lautsprachliche Orientierung nicht durch eine Visualisierung zu gefährden. Denn durch Sprechbegleitung kann das Kind auch angeregt werden, typische Laute aus seiner Umgebung zu übernehmen. Gebärdenunterstütze Kommunikation wird erst angeboten, wenn das Kind durch sein Verhalten deutlich macht, dass es seine Aufmerksamkeit abwechselnd auf Personen und Sachen richten kann und gezielte Kommunikation damit möglich ist. Dies ist in einem Entwicklungsalter von ca. 8-10 Monaten der Fall, wenn Kinder auch mit Gesten, Mimik und bestimmten handlungsbezogenen Verhaltensweisen beginnen intentional zu kommunizieren. Bei Kindern mit geistiger Behinderung setzt diese Entwicklung meist etwas später ein (Wilken 2002, 40).

Welche Voraussetzungen muss ich als Elternteil aufweisen?

Es müssen keine umfassenden Gebärdenkenntnisse beherrscht werden, bevor mit der Förderung begonnen wird. Wichtig ist eine Offenheit für diese Kommunikationsform zu zeigen und bereit zu sein, die Gebärden mit dem Kind mitzulernen.

Wie beginne ich mit der Einführung von Gebärden?

In einer vorbereitenden Phase kann man z.B. durch verschiedene Tast- und Berührungsreize dem Kind dazu verhelfen, sich seiner eigenen Hände besser bewusst zu werden. Durch Greifspiele kann man die Bewegungsfunktion der Hände schulen oder durch Fingerspiele, Spiellieder etc. die Erfahrung vermitteln, dass man mit den Händen etwas ausdrücken kann und dies auch noch Spaß macht. Die Förderung zur Aufnahme von Blickkontakt durch z.B. Gesichtswahrnehmungsübungen kann außerdem sinnvoll sein.

Durch gemeinsame Handlungen kann kontextbezogenes Mitmachen und Nachahmen gefördert werden. Dies kann durch beliebte Rituale oder „So-tun-als-ob-Spiele“ geschehen und auch gleichzeitig Vorstellung und Erinnern fördern, sowie Wiederholung und Antwortverhalten ermöglichen. Anfangs sollten nur solche Wörter gebärdet werden, mit denen das Kind etwas bewirken kann. Denn nur diese Gebärden haben eine Bedeutung für das Kind. Für das Kind ist es wichtig, dass die Gebärden als eine natürliche und nicht negativ bewertete Form der Verständigung angesehen werden.

Wichtig zu betonen ist nochmals, dass sich an der natürlichen verbalen Kommunikation nichts ändert, sondern durch Gebärden nur ein zusätzliches visuelles Zeichen angeboten wird.

Versuchen Sie, die Umgebung in die Gebärdenkommunikation mit einzubeziehen, indem Sie die Möglichkeit zum Mitlernen schaffen, z.B. durch das Anlegen eines Buches, in dem die gelernten Gebärden abgebildet sind (vgl. Wilken 2002, 40ff).

Auf welche Gebärdensammlungen kann ich zurückgreifen?

Beginnt man mit der konkreten Einführung von Gebärden, stellt sich vorerst die Frage, welchen Gebärdenkatalog man verwenden will. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Gebärdensammlungen. Man unterscheidet zwischen den Gebärden der Gehörlosen und deren Gebärdensammlungen, sowie speziellen Sammlungen für Menschen mit geistiger Behinderung, wobei auch die Gebärdensammlungen der Gehörlosen für Menschen mit geistiger Behinderung geeignet sind. Um Ihnen die Auswahl etwas zu erleichtern sind hier die am häufigsten verwendeten Gebärdensammlungen kurz vorgestellt.

Deutsche Gebärdensprache (DGS):

Bei der Deutschen Gebärdensprache handelt es sie um die Gebärdensprache der Gehörlosen, die eine anerkannte Sprache mit eigenen Regeln zu Grammatik und Syntax darstellt. In den Gebärdenlexika von Maisch/Wisch von der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V. wurden die Einzel-Gebärden der DGS erstmals fotografisch fixiert und ein Nachschlagewerk geschaffen. Die Blauen Bücher, wie die Lexika auch genannt werden, bieten in vier inzwischen entstandenen Bänden die umfangreichste Sammlung von Begriffen, ohne Hinweise auf Syntax und Grammatik. Band 1 (1987) erschien mit dem Titel Grundgebärden, Band 2 (1988) mit dem Titel Mensch, Band 3 (1989) mit Natur und Band 4 (1994) enthält Aufbaugebärden (vgl. Braun 2003, 23). Zu den Gebärden der DGS sind inzwischen einige Öffnet externen Link im aktuellen FensterCD-ROMs erschienen, sowie Öffnet externen Link im aktuellen FensterÜbungsbücher zum Erlernen der Gebärden.

Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG)

Lautsprachbegleitende Gebärden leiten sich ab aus der deutschen Gebärdensprache. Die Gebärden werden jedoch begleitend zum Sprechen gebärdet, d.h. in der Abfolge der normalen Lautsprache.

Schau doch meine Hände an

(vgl. Verband evangelischer Einrichtungen für geistig und seelisch Behinderte 1995):
Bildquelle: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ariadne.de

Diese Sammlung stellt die bekannteste und am weitesten verbreitete Gebärdensammlung für Menschen mit geistiger Behinderung dar. Mit dieser Gebärdensammlung versuchte die Diakonie zu einer Vereinheitlichung der bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Sammlungen zu gelangen. Die Sammlung besteht aus 700 Gebärden, mit denen ein Wortfeld von ca. 2000 Wörtern ausgedrückt werden kann. Zu etwa einen Drittel entsprechen die vorkommenden Gebärden genau den Originalgebärden des Hamburger Gebärdenlexikons, ein weiteres Drittel der Gebärden weist nur eine gewisse Ähnlichkeit mit den Originalgebärden der DGS auf. Die restlichen Gebärden sind Umgestaltungen und Neuschöpfungen, die sich in der Praxis einzelner Einrichtungen gut bewährt haben. Die Gebärden werden auf Photos gezeigt.

Ein Lehrvideo und seit 2000 auch eine CD-Rom zeigen die Bewegungsabläufe der einzelnen Gebärden und unterstützen das Erlernen. Die Fassung als Ringbuchordner ermöglicht das Herausnehmen einzelner Gebärdendarstellungen und erleichtert somit z.B. die Erstellung von Übungsmaterialien.

Sprechen lernen mit GuK 1 und 2 (vgl. Wilken 2000):

Diese Gebärdensammlung von Etta Wilken ist speziell für die Frühförderung und Vorschule bei Kindern mit geistiger Behinderung konzipiert, um den Lautspracherwerb zu unterstützen. Beim Einsatz von GuK steht somit eine andere Zielsetzung und Methodik im Vordergrund als bei anderen Gebärdenkatalogen. Die Gebärden bei GuK sind überwiegend dem Buch „Schau doch meine Hände an“ entnommen. Im GuK-System wird nur einen Grundwortschatz angeboten, da die Kinder ja nicht dauerhaft auf die Verständigung von Gebärden angewiesen sein sollen. Inzwischen ist jedoch auch schon ein Aufbauwortschatz entstanden. Die 100 ausgewählten Gebärden stellt Wilken zusätzlich in einfach verständlichen und ansprechenden Zeichnungen dar. Zu jeder Gebärdenzeichnung steht eine Wortkarte und eine Bildkarte mit dem jeweiligen Objekt zur Verfügung. Ein Anleitungsheft ist dem Arbeitsmaterial zugefügt.

Das kleine 1×1 der Gebärdensprache (vgl. Jacobsen 1999):

In diesem Gebärdenbuch werden ca. 450 Begriffe aus dem Alltagsleben dargestellt. Die verwendeten Gebärden sind dem Hamburger Gebärdenlexikon entnommen und auf deutlichen und ansprechenden Photos festgehalten. Zu jedem Gebärdenfoto gehört eine comicartige Symbolzeichnung, die den Begriff zusätzlich darstellt. So soll es auch Menschen ohne Lesekenntnissen ermöglicht werden, sich die Gebärden selbst zu erschließen. Das Buch kann als Arbeitsgrundlage für das Erlernen der Originalgebärden der Deutschen Gebärdensprache dienen und sowohl in der Frühförderung, Schulen bis hin zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung verwendet werden.

Makaton bzw. Kommunikation mit Händen und Körper. Lautsprachunterstützende Gebärden von Makaton (vgl. Siegel 1997):

Der Name Makaton entstand aus den jeweils ersten Buchstaben der Vornamen von Margret Walker Kathy Johnston und Tony Confort, die dieses Programm entwickelt haben. MAKATON, das 1972 erstmals in Großbritannien erschien, stellt ein umfassendes Kommunikations- und Sprachförderprogramm dar, das auf einer vereinfachten Version der Britisch Sign Language basiert. Es gibt ein gewisses Grundvokabular, das in acht Stufen eingeteilt ist. Die für die einzelnen Stufen ausgewählten Wörter orientieren sich an der Sprachentwicklung eines normal entwickelten Kindes. Beim Erlernen der Gebärden wird nach den einzelnen Stufen vorgegangen. Zusätzlich stehen Symbolkarten für die einzelnen Gebärden zur Verfügung. Die deutsche Sektion von Makaton entwickelt seit 1994 ein Makaton-Material, das mit der Deutschen Gebärdensprache vergleichbar ist (vgl. Siegel /Ulrich 2001, 7-9).

Was muss ich bei der Auswahl einzelner Gebärden beachten?

Wichtig ist sich an den Bedürfnissen des Kindes zu orientieren. Die Gebärde muss eine Bedeutung für das Kind haben. Am Anfang sollten Oberbegriffe wie Essen und Trinken deshalb nicht im Vordergrund stehen. Viel effektiver ist es, Gebärden für konkrete Dinge anzubieten, die ein Kind ganz speziell wünscht, z.B. Keks, Salzstange, Saft. Weitere Kriterien sind:

  • Gebärden müssen eindeutig und gut voneinander unterscheidbar sein
  • Bei der Ausführung der Gebärden sollten die Rechts-Links-Unterscheidung oder Kenntnisse im Zählen keine Voraussetzung sein. Vor allem Kinder mit geistiger Behinderung kann dies sonst überfordern.
  • Gebärden, die vor dem Körper ausgeführt werden und somit einer optischer Kontrolle unterliegen, sind leichter zu erlernen, als Gebärden die daneben oder über Kopf ausgeführt werden
  • Im Hinblick auf die lautsprachanbahnende Wirkung eines Gebärdeneinsatzes kann bei der Auswahl von Gebärden zusätzlich auf eine Anlehnung an die Lautsprache geachtet werden. Durch Gebärden, in denen sich die Wortmelodie oder Bedeutung eines Wortes wieder finden lässt, wird die Lautsprache optimal unterstützt.
  • Vereinfachungen von Gebärden sind nicht nötig, da Kinder diese ihren natürlichen Bewegungsmöglichkeiten anpassen. Der Erwachsene sollte die Vereinfachungen des Kindes allerdings nicht übernehmen (vgl. Michel 2003,18f).
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