Triple Test

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Was ist der Triple-Test?

Hier wird das Blut der werdenden Mutter untersucht, um Störungen in den Chromosomen des Kindes einschätzen zu können. Er wird zwischen der 15. und 20. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Dabei werden drei Hormone der Mutter bestimmt:
- Alpha-Fetoprotein (AFP)
- freies Estriol (E3)
- Beta-Choriongonadotropin (ß-hCG)


Aus den Blutwerten können dann Anomalien, wie Trisomie 21, Trisomie 18 oder ein offener Rücken, festgestellt werden.

Risiken des Triple-Tests

Ein positives Testergebnis (der Test spricht für eine Behinderung) beim sog. Triple-Test bedeutet nicht, dass das Kind tatsächlich Träger einer Behinderung ist. Über 98% der positiven Testergebnisse des Triple-Test sind fälschlicherweise positiv. Aus diesen Gründen werden die Kosten eines Triple-Test von den meisten Krankenkassen nicht mehr erstattet. Auch hat sich die deutsche Gesellschaft für Humangenetik gegen die Anwendung dieses Tests ausgesprochen.

Der Triple-Test führt häufig zu Verunsicherungen und sollte daher nur in Einzelfällen eingesetzt werden, wenn z.B. keine Nackentransparenz-Messung durchgeführt werden kann.

Was kann ich tun?

Lassen Sie sich Öffnet externen Link in neuem Fensterberaten oder besuchen Sie unser INTAKT-Forum, um sich dort mit betroffenen Eltern auszutauschen und zu informieren.

Anlaufstellen

Wir haben für Sie in einer Adressdatenbank für Bayern wichtige Adressen, die Ihnen weiterhelfen können, zusammengetragen.
Hier finden Sie Anlaufstellen in unserer Adressdatenbank

Quellen:

Prof. Dr. med. Franz Kainer und Annette Nolden (2009) in "Das große Buch zur Schwangerschaft" (Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München)

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