Tages- und Nachtpflege ab 1.1.2017

Inhaltsverzeichnis:

zum Hauptartikel Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeistungen der Pflegeversicherung

teilstationäre Tages- und Nachtpflege und vollstationäre Pflege

teilstationäre und vollstationär Leistungen im Überblick

Pflegegrad
1
Pflegegrad 2Pflegegrad
3
Pflegegrad
4
Pflegegrad
5
Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten:
geringerheblichschwer schwersteSchwerste mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung
Entlastungsbetrag bis zu:teilstationäre Tages- und Nachtpflege - Pflegeaufwendungen monatlich bis zu (in EUR):
1256891.2981.6121.995
Entlastungsbetrag bis zu:vollstationäre Pflege - Pflegeaufwendungen monatlich bis zu (in EUR):
1257701.2621.7752.005


teilstationäre Pflege (Tages- und Nachtpflege) im Detail

Pflegebedürftige haben Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege, wenn häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist. Die teilstationäre Pflege umfasst auch die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung der Tagespflege oder der Nachtpflege und zurück.

Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen der teilstationären Pflege und die Aufwendungen der sozialen Betreuung bis zu den oben angegebenen Maximalwerten.

Tages- und Nachtpflege kann zusätzlich zur ambulanten Sachleistung und/oder dem Pflegegeld voll in Anspruch genommen wird. Es erfolgt keine gegenseitige Anrechnung mehr.

vollstationäre Pflege im Detail

Vollstationäre Pflegeleistungen werden in Pflegeheimen erbracht.

Achtung:

Pflegebedürftige vor dem 31.12.2016 haben ab 1.1.2017 insofern Bestandschutz, dass sie einen Zuschlag zum jeweils oben genannten Leistungebetrag erhalten, sodass ihr zu zahlender Eigenanteil nicht höher ist als im Dezember 2016.

Pflegebedürftige mit Demenz mit zuvor Pflegestufe 0 erhalten nun auch Zugang zu Leistungen der vollstationäre Pflege.

Neu:

Der zu zahlende Eigenanteil ist von Pflegeeinrichtung zu Pfelgeeinrichtugn unterschiedlich, aber innerhlab der Einrichtung über alle Pflegegrade von 2 bis 5 einheitlich gleich hoch.

Das bedeutet: Steigt beim Betroffenen der Pflegeaufwand und damit der Pflegegrad, so steigt der Eigenateil nicht mehr.

Menschen mit Behinderung:

Pflege in vollstationären Einrichtungen der Behindertenhilfe:
Für die Pflegeaufwendungen werden pauschal 10% des Heimentgeltes, höchstens 266 Euro monatlich erstattet. (Gesetzliche Grundlage: § 37 SGB XI i.V.m. § 123 SGB XI)
Darüberhinaus wird ungekürztes Pflegegeld anteilig (= für die Tage), an denen Menschen mit Behinderung zu Hause (in häuslicher Pflege) sind, gezahlt.

Anlaufstellen in unserer Adressdatenbank

Wir haben für Sie in einer Adressdatenbank für Bayern wichtige Adressen, die Ihnen weiterhelfen können, zusammengetragen.

Hier finden Sie Öffnet externen Link im aktuellen FensterAnlaufstellen in unserer Adressdatenbank

Quellen:

Soziale Pflegeversicherung (Sozialgesetzbuch (SGB) – Elftes Buch (XI):

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