Begleiterkrankungen

Kinder mit ADHS entwickeln mit ADHS infolge häufiger Misserfolge im sozialen und schulischen Bereich und durch Konflikte mit Gleichaltrigen wie auch zu Hause nicht selten sogenannte “Komorbide Störungen” (Begleiterkrankungen). Folgende Komorbiditäten können (müssen aber auf keinen Fall!) auftreten:

  • Störung des Sozialverhaltens / Aggressive Störungen: Aggressive Auffälligkeiten treten häufig auf, weil die Kinder ihr Verhalten nur sehr schwer steuern können. Sie sind nicht mit Absicht aggressiv. Vielmehr fahren ihre Gefühle “Achterbahn” und es ist ihnen im Moment der Wut nicht möglich auf die “innere Bremse zu treten”.
  • Depressionen gehören zu den häufigsten sekundären Störungen bei ADHS. Sie beruhen auf einem sich ständig verschlechternden Selbstwertgefühl, das oft mit dem wiederholten Scheitern einhergeht.
  • Angststörungen: Von einer Angststörung spricht man, wenn die Intensität und Dauer der Ängste nicht mehr im Verhältnis zur geschuldeten Ursache stehen.
  • Teilfunktionsstörungen und Lernstörungen: Eine Lese-Rechtschreibschwäche und eine Rechenschwäche zeigt sich häufiger bei Kindern mit ADHS als ohne. Genauso die zentralmotorische Koordinationsstörung (darunter versteht man die beeinträchtigte Umsetzung von Befehlen aus dem Gehirn durch die Muskeln).

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