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    Ich brauche Hilfe

    Hallo ich bin Clementine weiblich 28 und von Geburt an behindert (Ich habe Autismus).

    Meine Familie hilft mir nicht (mein Vater ist Narzisst und meine Mutter Laissez-faire) Ich habe Pflegegrad 1 und einen GdB von 60%. Ich habe keine Ausbildung, aber die mittlere Reife und brauche im Alltag Hilfe und Begleitung. Das macht mein Freund bei dem ich wohne.

    Ich habe das Problem das alle Behörden mir nur schaden aber mir nicht helfen.

    Meine frühere Krankenversicherung will 700 Euro von mir, obwohl ich vom Gesetz weiter bei meinen Eltern familienversichert wäre. Die Krankenversicherung hat selbst entschieden das ich nach meiner Kündigung vom Arbeitsplatz freiwillig versichert bin. Den Antrag für die Familienversicherung haben sie abgelehnt, mit dem Grund das ich keine Schülerin mehr bin. Den Nachweis von meiner Behinderung haben sie ignoriert und den Widerspruch auch. Ich war bei einer Anwältin für Sozialrecht, die hat mir nur gesagt ich soll das Geld einfach bezahlen das wäre einfacher.

    Außerdem bekomme ich seit 3 Jahren 350 Euro Rente von der Rentenversicherung. Weil ich immer wieder Ausbildungen versucht habe und versucht habe zu arbeiten hatte ich genug einbezahlt um Rente zu bekommen.

    Der Sachbearbeiter hatte mir ohne es zu prüfen einfach gesagt ich würde keine Rente bekommen können. Aber ich habe es trotzdem beantragt und die volle Rente genehmigt bekommen. Aber die Rentenversicherung hilft mir nicht eine Arbeit zu bekommen. Erst haben sie versucht mich in eine stationäre Reha zu zwingen, obwohl ein Psychiater geschrieben hat das mir das schadet. Jetzt versuchen sie mich in eine ambulante Psychotherapie zu zwingen, obwohl die Fachärzte geschrieben haben das sich bei mir durch eine Therapie nichts bessern kann. Und drohen mir das ich sonst keine weitere Rente mehr bekomme.

    Es wurde schon 2x geschrieben, das die Mitwirkungspflicht auch Grenzen hat und man nur Dinge von mir verlangen kann die für mich zumutbar sind. Aber das ignorieren sie und Hilfe einen Arbeitsplatz zu finden habe ich bisher aber keine bekommen. Ich habe es trotzdem versucht mit der Therapie aber niemand nimmt mich weil ich eine Therapie nur machen kann wenn ich es selbst will und nicht nur weil es eine Behörde will.

    Ich schaffe es aber ohne Hilfe nicht mit den Behörden. Und ich dachte die Behörden wären da um mir zu helfen aber das sieht für mich nicht so aus. Und die Anwältin ist für mich auch keine Hilfe und ich weiß nicht was ich machen soll.

    Manchmal denke ich die Behörden nutzen es aus das ich die Behinderung habe um zu machen was sie wollen.

    Ich will gerne arbeiten deswegen habe ich es auch vor der Rente viele Male versucht aber bei normalen Arbeitsstellen schaffe ich es nicht. Ich kann auch arbeiten aber nur nicht so wie normale Menschen. Mit Rücksicht auf meine Probleme kann ich aber auch ganz normal arbeiten. Das einzige was ich brauche ist eine Hilfe um eine Arbeitsstelle zu finden die für mich passt aber die Hilfe bekomme ich nicht.

    Bevor ich die Rente beantragt hatte war ich auch beim Arbeitsamt. Die wollten mir nur in ein Callcenter schicken und solche Arbeitsplätze, mit 8 Stunden täglich und in 2 Schichten. Das ist überhaupt nicht das Richtige für mich und noch weniger eine Hilfe.

    #2
    Hallo Clementine,

    was Dein Vorhaben wieder arbeiten zu wollen betrifft, kannst Du Dich auch ratsuchend an den Integrationsfachdienst Deiner Kommune wenden. Nachfragen, welche Fördermodelle bzgl. Arbeitstellen es gibt.
    Bei der Agentur für Arbeit ist aufgrund Deiner Behinderung der Reha-Fachdienst zuständig, nicht ein "normaler" Sachbearbeiter. Direkt bei der Reha-Beratung einen Termin machen!
    Sowohl beim Integrationsfachdienst als auch bei der Agentur für Arbeit (Reha-Fachdienst) würde ich gezielt nach Ausbildungsmöglichkeiten nachfragen- Du bist ja noch jung. Es gibt da Möglichkeiten, bis hin zur Ausbildung in Teilzeit aufgrund der Behinderung.

    Die Rentenversicherung hilft Dir nicht von allein. Aber beantrage doch einmal eine medizinisch-berufliche Reha- vielleicht wäre dies das Richtige für Dich...

    Was die Krankenversicherung betrifft: Ein volljähriges behindertes Kind kann ohne Alterseinschränkung familienversichert werden, wenn es aufgrund der Behinderung außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten- das scheint mir bei Deiner kleinen Rente zutreffend. Da würde ich nochmals einen Antrag stellen und einen schriftlichen Bescheid anfordern mit Angabe der Rechtsgrundlagen. Denn dass Du keine Schülerin mehr bist, ist
    kein Argument!

    Im Übrigen ist jede Körperschaft des öffentlichen Rechts verpflichtet, richtig und umfassend zu beraten! Darauf muss man ggf. hinweisen und dies auch einfordern- immer möglichst mit schriftlichem Bescheid.

    Da bei Dir so viele Dinge, wie es scheint, nicht rund laufen, rate ich Dir zur rechtlichen Vertretung durch einen Sozialverband (z B. VdK). Oft sind diese besser und umfassender informiert, als ein Anwalt für Sozialrecht- dies ist zumindest unsere Erfahrung. Und es geht bei Dir ja um einige "Baustellen"... und Du hast jederzeit einen Ansprechpartner...

    Aufgrund Deiner kleinen Rente hast Du ggf. zusätzlich Anspruch auf ergänzende Grundsicherungsleistung nach SGB Xll. Antrag stellen, abwarten was passiert...

    Was Therapien betrifft: Vielleicht versuchst Du es doch einmal...unsere Tochter hat sich lange dagegen gewehrt...dann hat sie doch eine Psychotherapie angefangen. Nicht der erste Therapeut war der Richtige, da hat sie mehrere konsultiert. Heute hilft ihr die Therapie bei der passenden Therapeutin in ganz kleinen Schritten weiter...

    Deine Kommune müsste über einen Sozialpsych. Dienst verfügen- Pflichtaufgabe der Kommune! Auch dahin kannst Du Dich ratsuchend wenden. Auch zunächst anonym, wenn Du möchtest. Auch hier unterliegt man der Schweigepflicht!

    Lass Dich nicht entmutigen! Ich finde es großartig, dass Du den Mut hast, wieder in Arbeit, besser noch in die passende Ausbildung zu gelangen! Da bist Du einen großen Schritt weiter als unsere Tochter...

    LG
    Susanne











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      #3
      Vielen Dank Susanne.

      Bei der Reha Beraterin der Arbeitsagentur war ich vorher auch schon. Es war erst 14 Monate ein Kampf bis ich überhaupt ein Antrag stellen konnte/durfte. Die Amtsärztin wo mich dort untersuchte sagte, das ich 6 Monate Therapie machen soll und dann würde ich wieder normal arbeiten können.

      Weil währenddessen die Zusage von der Rentenversicherung kam sagte ab da sofort die Arbeitsagentur das sie jetzt nicht mehr für mich zuständig sind weil ich die Rente bekomme.

      Deine Theorie kenne ich auch und auch die Gesetze und Pflichten der Behörden, das habe ich alles schon versucht. Ich habe der Krankenversicherung den Paragraph ausgedruckt und die Stelle markiert und ein Beweis über meine Behinderung von einer Klinik dazu. Ich habe schon viele Ausreden bekommen, es hätte der Beweis gefehlt, ein anderes Mal hätte ich meine Adresse nicht dazu geschrieben. Das sind alles falsche Ausreden.

      Ich war schon 4x vorher in Therapie und außer meine Probleme die nicht weg gehen können geht es mir gut und ich komme auch mit meiner Behinderung zurecht.

      Aber den Tipp mit dem Sozialverband oder einen Sozialpsychiatrischen Dienst finde ich gut. Vielleicht können die mir auch neutraler helfen, weil es den Behörden auch immer darum geht kein Geld bezahlen zu müssen oder Geld zu bekommen anstatt sich nach den Gesetzen zu richten.

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        #4
        Hallo Clementine,

        nochmal- nicht entmutigen lassen! Die Aufnahme in der Familienversicherung steht Dir m. E. definitiv zu!
        Nochmal schriftlich beantragen -und wenn sie zum hundertsten Mal Adresse oder Nachweise anfordern...gib dem Affen Futter...!

        Mit dem Integrationsfachdienst haben wir gute Erfahrungen gemacht, hatten mehr drauf, als die AfA...
        Es gibt so viele Fördermodelle, in eines wirst Du bestimmt passen...immer wieder fordern, fordern! Du hast ein Recht auf Förderung!

        Mittlerweile (nach über 30 Jahren Mitgliedschaft) mache ich für unseren schwerstbehinderten Sohn und unsere psychisch schwer erkrankte Tochter nichts mehr allein, lege alles dem VdK vor.
        Oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bei den Behörden schon mit der Aussage, dass ich die Entscheidung ggf. durch den VdK prüfen lasse, dem Sachbearbeiter "geholfen" habe die rechtlich richtige Entscheidung zu treffen.

        Du kommst mit Deiner Behinderung zurecht, Du möchtest arbeiten, also fordere Hilfe ein! Arbeit gibt ja auch Tagesstruktur und wenn es die richtige ist, Erfolgserlebnisse, Anerkennung und Unabhängigkeit- verliere das Ziel nicht aus den Augen, dass wäre schade.

        LF
        Susanne


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          #5
          Sorry, sollte LG für Liebe Grüße heißen

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            #6
            Hallo Susanne also das mit dem Vdk geht für mich nicht. Es kostet zwar nicht viel aber für mich ist das zu viel 90 Euro nur für einen Widerspruch. Das ist 1/4 von meinem Einkommen im Monat.

            Eigentlich sollte der Antwalt für Sozialrecht das übernehmen, der ist mit einem Beratungsgutschein und Prozesskostenhilfe bezahlt. Aber das mit dieser Krankenversicherung läuft jetzt schon 3 Jahre mit dem Anwalt und es ist nichts passiert.

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              #7
              Hallo Clementine,

              ich verstehe, dass die VdK -Vertretung für Dich zu teuer ist. Ich habe mich gerade bei unserem Landesverband erkundigt- leider ist es hier- NRW- nicht mehr so, dass Personen mit Einkommen unter dem Regelsatz eine Ermäßigung bekommen. Das finde ich sehr schade. Vielleicht ist es in Deinem Landesverband anders, falls Du nicht aus NRW kommst.

              Vielleicht hat aber Deine Kommune eine/n Behindertenbeauftragte/n?
              Auch hier kann man sich ratsuchend hinwenden- Erfog ist aber immer von der Person abhängig. In unserer Kommune hatten wir bis vor einigen Jahren einen sehr fähigen und informierten- ist dann aber Leiter des Sozialressorts geworden. Nun ist es leider eine Teilzeitkraft, die zwar sehr freundlich, aber wenig kompetent ist. Aber mal fragen, kostet nichts...

              Ist Dein Dein Anwalt für Sozialrecht (hoffentlich ein FACHANWALT) untätig oder tut sich nichts aufgrund einer laufenden Klage? Das kann natürlich dauern- ansonsten nochmal auf sich aufmerksam machen und nachfragen schadet nicht...

              Einen Antrag auf Aufnahme in die Familienversicherung kannst Du jederzeit erneut stellen, was ich auch tun würde...

              LG
              Susanne

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                #8
                Es ist gar nicht so das ich immer jemanden brauche wo etwas macht, sondern oft reicht es mir das ich jemanden habe wo ich Fragen kann und der mir die Situation erklärt. Die Hilfe brauche ich oft nur weil ich eine Situation nicht verstehe.

                Ich habe jetzt bei meiner jetzigen Krankenkasse (eine andere als die wo das Geld von mir will) einen sehr guten Kundenbetreuer. Ich habe seine direkte Nummer und muss nicht bei der Hotline Auskunft anrufen. Er ist sehr freundlich und geduldig auch wenn ich "schwer von Begriff" bin gibt er sich Mühe und reagiert nicht genervt.

                Der Anwalt macht mir den Eindruck wirklich faul zu sein. Anstatt sich für mich einzusetzen meinte er ich soll das Geld an die Krankenkasse für die Privatversicherung einfach bezahlen. Er hat auch gesagt der Paragraph wegen "Versicherung ohne Altersgrenze von behinderten Kindern" wäre bei mir nicht weil ich dazu beweisen müsste das ich die Behinderung zu dem Zeitpunkt auch schon hatte. Aber Autismus ist angeboren und das man das als Kind auch schon hatte ist auch nötig damit man überhaupt die Diagnose bekommt.

                Weil er nur über den Beratungsschein bezahlt wird egal wie viel oder wenig er macht, will er vielleicht nicht mehr Arbeit damit haben als was er dafür bezahlt bekommt. Aber ich finde dann soll er den Fall nicht annehmen anstatt sich so zu verhalten.

                Jetzt hat mein Betreuer generell alles von mir widerrufen bei dieser Krankenkasse. Weil ohne einen gültigen Vertrag können die auch nichts fordern. Ich habe bei denen keine private Versicherung abgeschlossen aber damit es aufhört hat mein Betreuer das widerrufen. Ich glaube das ist dann auch etwas woran sich die andere Person halten muss. Dadurch haben ab da die Mahnungen jeden Monat aufgehört. Wahrscheinlich weil sie jetzt ohne geltenden Vertrag auch nichts fordern können.

                Ich weiß das es eine Pflicht gibt krankenversichert zu sein vom Gesetz aber jetzt ist die Schuld bei der Krankenkasse wenn sie die Familienversicherung für mich ablehnt.

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                  #9
                  Hallo Clementine,

                  die Diagnose Autismus (eine Erkrankung die man, wie auch in Deinem Fall, ab Geburt hat und nicht erst im Laufe des Lebens erwirbt), sowie Dein außer Stande sein, sich aufgrund der Behinderung selbst zu unterhalten (Nachweis EM-Rente in niedriger Höhe) verpflichtet die Familienversicherung, Dich wieder aufzunehmen.

                  Kann sich Dein Betreuer nicht darum kümmern?

                  Unsere Tochter hat schon zwei Mal zwischen GKV und wieder zurück in unsere Familienversicherung wechseln können- eben aufgrund der o. g. Gründe...ohne Probleme.

                  LG
                  Susanne

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                    #10
                    Mein Betreuer kümmert sich darum aber wenn die Krankenkasse das einfach trotzdem alles ignoriert oder macht was sie will egal wie es im Gesetz steht, dann kann mein Betreuer auch nicht mehr machen. Die ignorieren es auch einfach wenn mein Anwalt etwas schreibt.

                    Aber ich finde das sich eine Krankenkasse überhaupt so verhält ist auch nicht normal. Bei meiner Krankenkasse wo ich jetzt bin ist es ganz anders. Bei jedem Problem helfen sie und man kann hin gehen und mit denen reden. Aber die andere Krankenkasse ist auch nicht bereit sich zusammen hin zu setzen und eine Einigung auszumachen. Oder darüber zu reden.

                    Man kann es nur per E-Mail schreiben und man bekommt auch nur eine Antwort auf Sachen wo der Krankenkasse passen, alles was denen nicht passt ignorieren sie einfach.

                    Aber es ist jetzt auch eine Klage bei dem Sozialgericht deswegen. Ich denke das Gericht ist das einzige das etwas machen kann, weil die Krankenkasse dann das machen muss was der Richter sagt. Ich war auch bei der Polizei weil ich die Krankenkasse anzeigen wollte weil ich nicht wusste was ich sonst dagegen machen kann. Es hat aber leider nicht funktioniert.

                    Ich verstehe es aber nicht wie eine Krankenkasse sich so verhält und einen behinderten Mensch so behandelt und der Person dadurch schadet.

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                      #11
                      Hallo Clementine,

                      es ist sehr traurig, dass man immer mal wieder die Erfahrung machen muss, dass man keine Hilfe bekommt, wie in Deinem Fall von der ehemaligen Krankenkasse. Aber leider ist das so...

                      Gut, dass diese Angelegenheit jetzt vor dem Sozialgericht verhandelt wird. Das kann natürlich lange dauern, bis dahin versuche nicht weiter darüber nachzudenken.

                      Du brauchst Deine Kraft für wesentlichere Dinge. Ich wünsche Dir sehr, dass Dein Wunsch, wieder in Arbeit oder Ausbildung zu kommen, sich erfüllt. Vielleicht kann Dir auch dabei Dein Betreuer helfen...

                      Bitte fragt doch einmal beim Integrationsfachdienst nach...

                      LG
                      Susanne

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                        #12
                        Ja ich denke das es auch anderen Menschen so geht und für die ist es genau so schwer wenn man sich damit nicht auskennt.

                        Im Fernsehen kam mal ein Bericht von einem Mann der sein Haus verloren hat wegen Zwangsversteigerung, nur weil jemand vom Jobcenter einen Fehler gemacht hat. Oder eine Frau die vom Arbeitsamt nicht richtig beraten wurde und deshalb ungewollt falsche Angaben gemacht hatte, wegen der falschen Angaben kein Geld mehr bekam und dann nach einiger Zeit ungefähr 4000 Euro Mietschulden bei dem Vermieter hatte und am Ende sogar obdachlos wurde weil der Vermieter ihr die Wohnung kündigte.

                        So etwas nur wegen falscher Beratung oder keiner Beratung oder weil Behörden Fehler (aus verschiedenen Gründen) machen die manchmal total zum Nachteil der Person sind ohne das die Person etwas dafür kann.

                        Das Problem bei der Krankenkasse ist das sie jeden Monat immer eine neue Mahnung schicken. Und sie hatten vor 2 Jahren schon Mal eine Vollstreckung beauftragt für Beiträge die gar nichts mit meinem Zeitraum zu tun hatten und hatten bei der Vollstreckungsbehörde es ganz anders erzählt als es wirklich ist. Es wurde beendet weil ich der Vollstreckungsbehörde geschrieben hatte wie es wirklich ist und ich konnte das auch mit meinen Unterlagen beweisen. Da hatte sich sogar die Vollstreckungsbehörde gewundert über das Verhalten von der Krankenkasse.

                        Sie haben auch versucht in einer Stellungnahme an das Gericht es so umzudrehen von der Erzählung das das Gericht es einstellen soll aber mein Anwalt hat das verhindert. Ich habe es dann dem Gericht auch selbst noch geschrieben was wann passiert ist und ich kann alles mit den Unterlagen beweisen.

                        Dem Integrationsfachdienst habe ich jetzt direkt geschrieben, vielen Dank.

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                          #13
                          Hilfe Diese Krankenkasse ignoriert einfach alles.

                          Sie haben auch den Widerspruch (also die nicht gegebene Einwilligung) einfach ignoriert bzw. das mein Betreuer alles widerrufen hat was ich angeblich abgeschlossen hätte. Es kam keine Antwort oder Reaktion von ihnen darauf, sogar die Mahnungen werden weiterhin direkt an mich geschickt. Die Krankenkasse hat aber eine Kopie von dem Betreuerausweis.

                          Es bringt so auch nichts auch wenn ich denen 300 Mal eine Anmeldung für die Familienversicherung schicken würde, das würde nichts ändern. Die gehen auf nichts ein und reagieren auf nichts und mahnen einfach nur immer weiter jeden Monat.

                          Ich habe auch dem Anwalt schon 2x gesagt das mich das psychisch extrem belastet jeden Monat die nächste Mahnung zu bekommen. Und dem Anwalt gebeten das er irgendwas macht, das die Mahnungen nicht mehr direkt an mich geschickt werden. Aber es ändert sich einfach nichts. Ich kann das nicht mehr das macht mich psychisch total fertig was die Krankenkasse da macht.

                          Und ich verstehe auch nicht warum die das trotzdem weiter machen, wenn bei einem Einwilligungsvorbehalt der Betreuer einem Vertrag widerspricht dann ist das doch rechtlich gültig und die Krankenkasse hat dann doch gar keine Grundlage trotzdem irgendwelches Geld zu fordern. Wofür gibt es sonst den Einwilligungsvorbehalt wenn man einfach ignorieren kann wenn der Betreuer widerspricht?

                          Ich bin total überfordert damit und weiß nicht was ich machen soll. Bei der Polizei war ich auch schon und habe sie angezeigt aber das wurde eingestellt. Aber ich wusste sonst nicht was ich dagegen machen soll. Der Anwalt macht irgendwie auch nichts, als ob er sich denkt "Dafür ist jetzt das Gericht zuständig, bis dahin brauche ich nichts zu machen" so kommt es mir irgendwie vor.

                          Online habe ich auch etwas gelesen, das man "das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit" hat aber was die Krankenkasse da macht schadet mir psychisch. Keine Ahnung ob man das schon Mobbing nennen kann, oder Schikane oder ob sie mich mit Absicht so lange versuchen psychisch fertig zu machen damit ich irgendwann aufgebe und einfach das Geld bezahle.

                          Aber warum kann mir niemand helfen da etwas dagegen zu machen?

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo Clementine,

                            nimm Dir das nicht so zu Herzen...wahrscheinlich bist Du noch im automatischen Mahnlauf Deiner Krankenkasse...bitte Deinen Betreuer, den Mahnlauf bei der Krankenkasse (Beitragsabteilung) zu stoppen, bis eine gerichtliche Entscheidung vorliegt.

                            LG
                            Susanne

                            Kommentar


                              #15
                              Oh das kann man stoppen lassen? Danke das wusste ich nicht. Hätte das dann nicht auch schon längst der Anwalt stoppen können?

                              Ich habe jetzt noch etwas ganz wichtiges gelesen das man auf einen normalen Mahnbescheid eigentlich gar nicht reagieren muss. Erst wenn dazu ein Brief vom Gericht kommt muss man darauf reagieren. Aber die normalen Mahnungen von der Krankenkasse selbst sind wohl nur nervig aber nicht schlimm.

                              Und wenn man daran denkt das ich jetzt schon seit über 2 Jahren jeden Monat von denen eine Mahnung bekomme und aber sonst nichts passiert (sie klagen es nicht ein und gar nichts) dann wird die Krankenkasse wahrscheinlich auch ganz genau wissen das sie keinen Beweis haben um das überhaupt einklagen zu können.

                              Weil wenn sie eine Grundlage hätten würden die da nicht so lange herum machen sondern nach der 3. Mahnung das Geld einklagen oder andere Schritte machen. Zusammen gezählt sind das bis jetzt bestimmt schon 30 Mahnungen ohne das etwas anderes passiert. Es steht auch nicht 1. 2. oder 3. Mahnung dabei sondern immer nur "Mahnung" in der Überschrift.

                              Ich hatte immer Angst wegen den vielen Mahnungen aber da wusste ich nicht das das eigentlich nur wie ein Brief von der Krankenkasse ist aber nichts schlimmeres.

                              Vielleicht hat auch deswegen der Anwalt nichts gemacht wegen den Mahnungen. Aber dann hätte es mir geholfen wenn er mir das dann erklärt hätte das die Mahnungen nicht schlimm sind so lange sonst nichts passiert. Man muss mir leider vieles extra erklären und das versteht glaube ich der Anwalt nicht.

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                                #16


                                Es gibt etwas zum Feiern!

                                Das Sozialgericht hat jetzt entschieden, das die Forderung von der Krankenkasse nicht richtig ist. Und ich wegen meiner Behinderung Anspruch auf eine Familienversicherung ohne Altersbegrenzung habe.

                                Endlich hat der monatliche Terror nach über 3 Jahren ein Ende!

                                Aber ich bin EXTREM enttäuscht von der Anwältin für Sozialrecht. Sie hatte am Anfang gesagt, ich soll das Geld einfach bezahlen dann wäre die Sache abgehakt.
                                Und sie behauptete auch, das mit der Familienversicherung würde bei mir nicht zutreffen. Ich müsste dafür beweisen können das ich die Behinderung zu dem Zeitpunkt auch schon hatte.

                                Wäre die Anwältin bemühter gewesen ihre Arbeit zu machen, hätte das keine 3 Jahre lang gedauert.
                                Nur weil ich entgegen der Meinung von der Anwältin stur geblieben bin, das nicht einfach bezahlt habe und mir sicher war das sie Unrecht hat das die Familienversicherung angeblich nicht zutreffen würde, hat das jetzt so funktioniert.
                                Ich bin aber enttäuscht, weil ich mir von einem Anwalt Hilfe erhofft hatte und nicht, das der Anwalt nur daran interessiert ist die Sache mit möglichst wenig Aufwand zu beenden. Wenn sie keine Lust auf so etwas hat dann soll sie den Fall nicht annehmen.

                                Und gegen die monatlichen Mahnungen hat sie auch nie etwas unternommen. Trotz das ich ihr mehrfach schrieb das mich die Mahnungen psychisch extrem belasten.

                                Ich weiß das man bei einer falschen Beratung auch etwas gegen einen Anwalt machen kann, z.B. bei der Anwaltskammer. Aber ich bin froh das ich jetzt endlich Ruhe habe. Etwas gegen die Anwältin zu machen wäre wieder neuer Stress für mich, ich will das jetzt einfach abhaken.

                                Die Anwältin wird vermutlich auch bei anderen so vorgehen und ich denke mit der Zeit wird sie selbst die Retourkutsche dafür bekommen.

                                Extrem enttäuscht bin ich aber auch von der Krankenkasse.
                                Das eine Krankenkasse so ***** ist und versucht, ein behindertes Mitglied so zu betrügen. Obwohl sie garantiert wussten, das ich Anspruch auf Familienversicherung hatte.

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