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Pflegegeld und ALG II

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    #26
    Ja genau der Überleitungsbescheid da werden wir noch suchen, ansonsten lassen wir einen neuen zuschicken. Vor paar Tagen habe ich noch eine Bestätigung von der Kk aufgefordert, wo auch drin steht von wann ich die neue Pflegeperson werde.


    LG

    gast

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      #27
      Hallo, zusammen

      sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, ich war auch sehr viel im Dauereinsatz. So erstmal die gute Nachricht, seit drei Wochen bin ich von der KK als neue Pflegeperson meines Bruders anerkannt wurden. Und auch beim JC wurde es so wie es sich gehört anerkannt und gerechtfertigt bearbeitet, so dass ich wegen der Dauerpflege meines Bruders erst mal aus der Jobsuche raus bin.

      Ich bin zurzeit mit der Pflege meines Bruders gut einverstanden und komme damit gut zurecht und auch mein Bruder ist froh darüber, dass ich ihn pflege.

      Ihr kennt ja auch dieses Thema, dass je nach Pflegegrad entweder jedes halbes Jahr oder jedes Vierteljahr ein sog. Beratungseinsatz durch eine Pflegekraft zu Hause bei dem Pflegebedürftigen und der Pflegeperson stattfindet.

      So vor über einen Monat war die Dame vom Pflegedienst bei uns zu Hause, diese führt jedes Vierteljahr bei uns den Beratungseinsatz durch. So bis dahin hatte ich es noch nicht mit dem JC erledigt mit der Pflege. Da habe ich dieser Pflegeberaterin anvertraut, um zu erkundigen wie man als Pflegeperson (mit welchen Papierkram usw.) es mit dem JC erledigt. Anstatt mich darüber fachgerecht zu informieren, ist die Dame (geschätzt zwei bis vier Jahre älter als ich) verbal auf mich respektlos losgegangen und meinte es wäre eine absolute Frechheit Hartz Iv gnadenlos abzukassieren und nicht arbeiten zu gehen, auch als Pflegeperson muss man arbeiten gehen ( sprich außer Haus eine Beschäftigung annehmen) da muss man was organisieren so geht das nicht !! Da noch meine Mutter beim Beratungsgespräch anwesend war hat sich die Dame etwas beruhigt. Die Frau bedrohte mich noch, dass ich beim nächsten Beratungsgespräch (wenn ich als Pflegeperson eingetragen werde) ihr alles detailliert erzählen muss wie es genau mit dem JC gelaufen ist und sie will meine Daten (wer ist mein pers. Ansprechpartner im JC ist) haben um mit dem JC in Verbindung zu geraten. Als ich der Frau deutlich gemacht habe, dass die Pflege eines Angehörigen ebenfalls eine harte Arbeit ist (vergl. zu einer vier Schicht Arbeit in der Produktion) hieß es von ihr in so einen jungen Alter wie ich bin, geht es gar nicht wegen Pflege eines Angehörigen auf Dauer Hartz IV zu kassieren.

      Über dem letzten Beratungsgespräch bin ich schockiert, was hat den eigentlich die berufliche Situation der Pflegeperson für die Pflegeberatung anzugehen? Und das noch in einem frechen Ton bei mir zu Hause.

      Ich habe meine berufliche Situation darin geopfert, damit ich meinen Bruder würdevoll zu Hilfe stehe und ihn aus ganzen Herzen ein würde volles ermögliche.

      Wie solle ich mich beim nächsten Beratungsgespräch der Dame gegenüber verhalten, wenn sie die JC Informationen von mir dringend haben will, um mit meinem persönlichen Ansprechpartner in Verbindung zu geraten um ihn welche Märchen zu erzählen, was für mich und die Pflegesituation nachteilig sein könnte?

      Und kann die Frau mich auch bei der Krankenkasse anschwärzen mit einem negativen Bericht ich seie psychisch mit der Pflege überfordert, so dass mir die Pflege abgesprochen wird? Kann ich mich in solch einer Situation wehren, wenn es hart auf hart kommt? Ich habe seit meine Kindheit einen Sprachfehler wo ich öfters auch stottere. Aber geistig bin ich fit so dass ich im Alltag sehr gut klarkomme und in der Lage bin auch meinen Bruder würdevoll und nach seinen Wünschen zu pflegen.






      Lg


      gast

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        #28
        Eieieieiei .... mir schwillt der Kamm!

        Sag der Dame für den nächsten Termin bitte ab und suche Dir bei einer anderen Beratungsstelle oder Pflegedienst einen Termin! DRK, AWO - was auch immer bei Euch angeboten wird. Die machen alle diese Beratungsgespräche!
        Ihr müsst nicht bei der bisherigen bleiben, es ist Eure Wahl!

        Wie unverschämt sich mancher verhält, es ist kaum zu ertragen. Die Dame darf ja persönlich denken was sie will, äußern hat sie sich dazu jedoch nicht und schon gar nicht in dieser unverschämten Art und Weise! Ich hätte die Dame unverzüglich der Wohnung verwiesen! Ohne Umschweife!

        Der Dame geht es einen FEUCHTEN an, warum und ob man Arbeiten geht oder eben nicht! Sie hat sich dazu kein Urteil zu bilden!

        Ich glaubs ja nicht ... ohhhh, Du musst Dir noch ein dickes Fell aneignen!

        Macht für das nächste mal einen Termin mit einem anderen Anbieter, erzählt denen gar nicht wieso, weshalb und warum. Und dem anderen Verein sagt Ihr ab, auch ohne Begründung! Der Krankenkasse ist nur wichtig, dass ein Beratungsgespräch stattfindet, wer es abhält, ist nicht relevant!

        Also soetwas habe ich ja noch nie erlebt. Bei uns läuft das ganz entspannt bei einem Käffchen ab. Zeigen muss man mir nix, wenn ich Fragen habe, frage ich und ansonsten muss man sich einen Eindruck verschaffen, ob die Pflege gewährleistet und abgesichert ist und der zu Pflegende nicht daheim dahin vegetiert!

        Werd aktiv und lass Dich nicht ins Boxhorn jagen!
        _____________________________________________

        Zustand nach Hämophilus Influenzae-Meningitis, die vom aufgenommenen Krankenhaus trotz Vermutung NICHT behandelt wurde und aus denen sich nach etlichen Stunden des Verweilens im Krankenhaus Lebensbedrohliche Komplikationen ergaben. Vom Kreislaufzusammenbruch über Atemnot, Herzstillstand und Sepsis! Das Leid trägt mein Kind das gesamtes Leben lang!

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          #29
          Zitat von Anke Beitrag anzeigen

          Der Dame geht es einen FEUCHTEN an, warum und ob man Arbeiten geht oder eben nicht! Sie hat sich dazu kein Urteil zu bilden!
          Da stimme ich Anke voll und ganz zu !!!!!!

          Rate dir ebenfalls, das du dir einen anderen Pflegedienst suchen solltest.

          Ich habe da auch noch nie Probleme gehabt. Bespreche mit meiner Beraterin auch über persönliches (da gabs dieses Jahr auch diese eine Sache), sie sagt zwar ihre Meinung dazu...aber gibt keine Wertung über meinen Umgang damit ab.
          Bei uns verlaufen die Beratungseinsätze auch sehr harmonisch, auch wenn die Beraterinnen schon mehrmals gewechselt haben (in nun 10 Jahren, seit 2007)...ist das wirklich schon so lange???? Kommt mir kürzer vor.
          Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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            #30
            Ok, werde mal die Dame im nächsten Gespräch mal unter die Lupe nehmen.

            1. Auf dieses Brennthema werde ich der Dame kein Kommentar abliefern und der höfflich andeuten, dass ich das nicht möchte.

            2. Sollte sich die Chemie zwischen mir und der Dame stabilisieren und das Vertrauen, dann bleibt so wie es ist, aber sollte die Dame mich weiterhin auf dem Kicker haben werde ich sofort den Pflegedienst wechseln.

            Sollte ich den Pflegedienst für den Beratungseinsatz wechseln, wie gehe ich da vor?
            Erstmal eine neue Beratungseinsatzstelle oder Pflegedienst für einen neuen Beratungstermin bestellen und den alten auch tel. komplett absagen? Und wie wird das mit der Krankenkasse geregelt?


            LG

            gast

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              #31
              Hallo,

              einfach bei einem anerkannten Pflegedienst anrufen (bei Euch im Ort) und einen Termin für ein Beratungsgespräch erfragen, mehr ist das nicht, die rechnen das dann mit der Krankenkasse ab, da braucht man selber nichts zutun, nur die Krankenkassenkarte bereit halten.
              Und mit dem bisherigen Dienst würde ich einfach keinen neuen Termin vereinbaren. Bei mir ist es so, dass wir kurzfristig telefonieren, die Dame vom DRK ruft mich an, wenn es mal wieder an der Zeit ist und dann vereinbaren wir einen Termin, das wars. Ist das bei Euch auch so und man ruft bei Euch an, lehnst Du für einen weiteren Besuch ab, ganz einfach.
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              Zustand nach Hämophilus Influenzae-Meningitis, die vom aufgenommenen Krankenhaus trotz Vermutung NICHT behandelt wurde und aus denen sich nach etlichen Stunden des Verweilens im Krankenhaus Lebensbedrohliche Komplikationen ergaben. Vom Kreislaufzusammenbruch über Atemnot, Herzstillstand und Sepsis! Das Leid trägt mein Kind das gesamtes Leben lang!

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                #32
                Bei uns ist es so, dass dann wenn der Termin nötig, ist ein Schreiben von der zuständigen Dienststelle kommt. Man muss dann anrufen und den Termin bestätigen.

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                  #33
                  Hallo Gast, dann ruf halt nicht an sondern suche Die ewinen anderen Anbieter und vereinbare einen Termin in dem Monat, wo der nächste Termin wäre.
                  _____________________________________________

                  Zustand nach Hämophilus Influenzae-Meningitis, die vom aufgenommenen Krankenhaus trotz Vermutung NICHT behandelt wurde und aus denen sich nach etlichen Stunden des Verweilens im Krankenhaus Lebensbedrohliche Komplikationen ergaben. Vom Kreislaufzusammenbruch über Atemnot, Herzstillstand und Sepsis! Das Leid trägt mein Kind das gesamtes Leben lang!

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                    #34
                    Ok, habe verstanden.

                    So habe noch eine sehr wichtige vorbeugende Frage an euch. Stellt euch mal vor, die Beratungseinsatzperson, kann die Pflegeperson nicht leiden (z.B frühere pers. Konflikte oder der Charakter der Pflegeperson gefällt der Beratungsperson nicht). Da kann es leider schon mal vorkommen das die Pflegeperson bei der KK von der Beratungsperson ungerecht angeschwärzt wird (wie z.B die Pflegeperson sei psychisch mit der Pflege überfordert usw.) Und nicht selten wird man deswegen von der KK mit sehr unangenehmen Maßnahmen konfrontiert.

                    Sollte so was passieren, wie kann man dagegen ankommen wenn es nicht stimmt was die feindselige Beartungsperson an der KK hinterlegt?

                    Sorry für die vielen Fragen. Lieber für die Zukunft gut vorbereitet zu sein als später vor einer bösen Überraschung zu stehen.



                    LG

                    gast

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                      #35
                      Zitat von gast225 Beitrag anzeigen

                      Da kann es leider schon mal vorkommen das die Pflegeperson bei der KK von der Beratungsperson ungerecht angeschwärzt wird (wie z.B die Pflegeperson sei psychisch mit der Pflege überfordert usw.) Und nicht selten wird man deswegen von der KK mit sehr unangenehmen Maßnahmen konfrontiert.
                      Hallo Gast,

                      wie kommst Du darauf ?!

                      Mit welchen "unangenehmen" Maßnahmen solltest Du konfrontiert werden?




                      Du hast ja, wie Anke oben schon geschrieben hat, die freie Wahl.
                      Du kannst Dir also aussuchen welcher Dienst zum Beratungseinsatz kommen soll.

                      Wir hatten schon sehr viele Beratungseinsätze im Laufe der Jahre.
                      Alle Damen waren immer sehr freundlich.
                      Es gab noch nie Probleme.

                      Wenn die Pflege gesichert ist musst Du Dir doch keine Sorgen machen.

                      Es wird doch nicht bei jedem Dienst, den Du Dir ja selber aussuchen kannst,
                      zufällig jemanden geben der Dich nicht mag oder Dir sonst was unterstellen will ?!


                      Ansonsten musst Du Dich dann mit der Pflegekasse auseinander setzen.
                      Es kommt dann sicher zu einer zeitnahen Neubeurteilung.
                      Falls man nicht nachweisen kann das die Pflege gesichert ist, kann die Pflegekasse das Pflegegeld in Pflegesachleistungen umwandeln. Bedeutet, man müsste zukünftig einen Pflegedienst in Anspruch nehmen:
                      ------------------------

                      ..." Der Pflegedienst muss den Beratungseinsatz dokumentieren und die Dokumentation an die Pflegekasse senden.

                      Das Gesetz bestimmt, dass die Beratung zum einen der Qualitätssicherung dienen soll und zum anderen der regelmäßigen Hilfestellung und pflegefachlichen Unterstützung durch Pflegefachkräfte. Werden bei diesen Beratungseinsätzen schwerwiegende Fehler festgestellt, wie z. B. systematische Vernachlässigung oder auch ein Dekubitus, hat die Pflegekasse das Pflegegeld in Pflegesachleistungen umzuwandeln."....

                      Komplette Info:
                      https://www.curendo.de/pflege/was-is...7-abs3-sgb-xi/

                      -----------------------

                      LG
                      Monika

                      Kommentar


                        #36

                        Ok,

                        vielen Dank für die Infos







                        LG


                        gast

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                          #37
                          Hallo Gast, Du scheinst ein sehr dünnes Fell zu haben!? Das Beratungsgespräch dient a) wie der Name schon sagt, der Beratung - da geht es nur um pflegerelevante Themen, nicht um rechtliches, finanzielles o.a. z.B. wie kann ich den Patienten Rücken-schonend umlagern etc. und b) ist die Pflege sichergestellt.

                          Es ist nicht wichtig, mit Dir als Pflegeperson klar zu kommen oder Dich zu mögen, die Pflege muss sichergestellt sein! Und wenn es keinen Anlass gibt, dass der Pflegebedürftige verwahrlost, dann kann es auch kein Anlass geben, dich anzuschwärzen. Außerdem steht das doch auf dem Schein, den Du unterschreibst, wenn die Dame bei Dir ist. Also bei uns ist das so. Warum machst Du Dir so viele negative Gedanken?!
                          _____________________________________________

                          Zustand nach Hämophilus Influenzae-Meningitis, die vom aufgenommenen Krankenhaus trotz Vermutung NICHT behandelt wurde und aus denen sich nach etlichen Stunden des Verweilens im Krankenhaus Lebensbedrohliche Komplikationen ergaben. Vom Kreislaufzusammenbruch über Atemnot, Herzstillstand und Sepsis! Das Leid trägt mein Kind das gesamtes Leben lang!

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