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Alternative Wohnformen

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Hallo zusammen,

    auf der HP der Lebenshilfe gibt es jetzt
    Musterverträge für Einrichtungen und ambulante Anbieter nach dem WBVG

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Was ist Wohnen für Hilfe?

    Wohngemeinschaft einmal anders:
    Statt die harte Eurowährung für Wohnraum zu verlangen, erhalten 'Vermieter' Hilfeleistungen im Alltag, die variabel von beiden Parteien vorher vereinbart werden. Diese unentgeltlichen Gegenleistungen fallen unterschiedlich aus. Möglich sind Haushaltshilfe, Gartenpflege, Einkaufen gemeinsame Spaziergänge oder Unternehmungen.
    Die Initiative 'Wohnen für/gegen/mit Hilfe gibt es in mehreren Städten Deutschlands. Für die meisten Programme gelten dieselbe Faustregel: Pro m² bezogenen Wohnraum hat der 'Mieter' 1 Stunde Hilfe im Monat zu leisten. Die Anzahl und die Art und Weisen der Hilfeleistungen kann jedoch variieren und individuell verhandelt werden.
    Individuelle Vereinbarungen sind hierbei nicht ausgeschlossen. Ausgenommen sind jedoch Pflegeleistungen jeglicher Art. Die einzigen Unkosten die dem 'Mieter' entstehen sind die Nebenkosten, wie Gas, Wasser und Strom.
    Die Zielgruppen in den einzelnen Städten, in denen 'Wohnen für Hilfe' praktiziert wird, können unterschiedlich sein. Auch die Träger, die 'Wohnen für Hilfe' finanzieren, sind verschieden.
    Weitere Infos mit Links zu den einzelnen Städten gibt es bei Wohnen für Hilfe

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Wie funktioniert das in Norwegen?

    [...] Manches von dem, was heute in Deutschland vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention heftig diskutiert wird, hat Norwegen im Jahr 1991 per Gesetz neu geregelt. Sozusagen von jetzt auf gleich wurde in Norwegen der Grundsatz der ambulanten Versorgung umgesetzt, nachdem es zuvor einige medienwirksame Skandale in Großeinrichtungen für Behinderte gab. Eingeführt wurde eine sogenannte Verantwortungsreform, bei der alle Sondereinrichtungen – bis dahin allesamt in staatlicher Trägerschaft – aufgelöst wurden. [...]
    Quelle und kompletter Text: Lebenshilfe

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  • zippe
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    [...] Im Rahmen ihres „Förderprogramms zur Umwandlung von Wohnbereichen in Groß- und Komplexeinrichtungen“ formuliert die Aktion Mensch folgende Ziele: „Ausschlaggebend dafür ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist auch für Menschen mit Behinderung, über ihre individuell gewünschte Wohn- und damit Lebensform entscheiden zu können. Mit einer Wohnung innerhalb der Gemeinde wachsen die Anreize, sich gegenseitig kennen zu lernen und Vorurteile abzubauen - wichtige Schritte auf dem Weg zu einem gleichberechtigten Zusammenleben und zu einem selbstverständlichen gesellschaftlichen Miteinander“. Mit dem Begriff der „Umwandlung“ werden im Förderprogramm der Aktion Mensch zwei unterschiedliche Aspekte aufgegriffen: Es geht einerseits um einen „Abbau von Plätzen oder die Verlagerung von Kapazitäten in kleinere Einheiten in Wohngebieten“; andererseits soll Menschen mit Behinderung durch dezentrale Wohn- und Unterstützungsangebote ein in das Gemeinwesen integriertes Leben ermöglicht werden. Diese Verknüpfung wird als wesentlich erachtet, Entwicklungsprozesse in Groß- und Komplexeinrichtungen nicht nur als Dezentralisierung zu konzipieren. [...]
    Aus dem Ergebnisbericht (122 Seiten!):
    Umwandlung von Wohnangeboten in Groß- und Komplexeinrichtungen zu gemeindeorientierten Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Eichenzell (cg) – Große Ziele und soziales Engagement: „Leben und Arbeiten in Eichenzell e.V.“ will sich um die Integration von behinderten Menschen kümmern und eine betreute Wohngemeinschaft erschaffen. Am Dienstagabend wurde der verein gegründet.

    Dem ging eine Gemeinschaft voraus, die vorwiegend aus Eltern mit behinderten Kindern und weiteren Vereinsvertretern, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, bestand. „Es war eine Vision und nun wollen wir Taten folgen lassen“, so der neue Vorsitzende Erhard Kiszner. [...]
    Quelle und kompletter Text: Eichenzell aktuell

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Der Reader zur Fachtagung: „Mittendrin statt nur dabei?!“
    Selbstbestimmtes Leben und Wohnen von Menschen mit (geistiger) Behinderung
    am 6. Juni 2008 in Marburg

    Mittendrin statt nur dabei?

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Zentrales Unterscheidungsmerkmal der ambulant betreuten Wohngemeinschaften zum Wohnen in stationären Einrichtungen ist die selbstbestimmte Gestaltung der Versorgung. Dies beinhaltet neben der notwendigen Sicherung von pflegerischer und hauswirtschaftlicher Versorgung und einer den Bedürfnissen angepassten Wohnung, auch eine selbstgestaltete Privatsphäre innerhalb einer Gemeinschaft mit der Möglichkeit sozialer Kontakte und Geborgenheit. Pflege und Betreuung werden nach den jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen gestaltet und frei gewählte Dienstleistungsanbieter mit der Umsetzung bis zum Lebensende beauftragt. [...]
    Quelle und Bestelladresse für die kostenlose Broschüre: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

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  • Karenjappy
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Hallo Zusammen,

    von Freitag auf Samstag waren wir auf der Tagung der Bruderhausdiakonie in Reutlingen zum Thema Integrative Wohngemeinschaften.
    Dabei haben sich 3 Projekte vorgestellt.
    1) Bruderhausdiakonie Reutlingen http://www.bruderhausdiakonie.de/hil...&s1=18&t1=1183
    2) Gemeinsam Leben lernen e.V. München http://www.gll-muenchen.de/
    3) Miteinander Leben lernen e.V. Saarbrücken http://www.mllev.de/111.html

    Besonders interessant war, dass alle drei Projekte unterschiedliche Finanzierungsgrundlagen hatten. Bei der Bruderhausdiakonie handelt es sich um stationäres Wohnen, bei Gll um Ambulantes Wohnen nach Hilfebedarfsgruppen und bei Mll um Ambulantes Wohnen über das PB.

    Sehr interessante Projekte, allerdings gab es nur sehr wenige Bewohner mit hohem Assistenzbedarf und hohem Pflegebedarf.

    LG Karen

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Hallo zusammen,

    im Anhang sind Informationen zu einem Wohnprojekt für Menschen mit hohem Hilfebedarf in Dußlingen (Ldkr. Tübingen).
    Für diese WG werden noch zwei Mitbewohner/innen gesucht
    Angehängte Dateien

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Hallo zusammen,

    kaum zu glauben, was alles möglich ist. Warum - noch!? - nicht bei uns?

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  • Volker
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Liebe Inge,
    danke, dass du so aktiv bist. Ich bin mir sicher, dass diese Informationen auch gelesen werden.
    Zuletzt geändert von Volker; 29.09.2010, 15:15.

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Entwicklung des Wohnens mit Assistenz
    Neue Herausforderungen meistern


    Die Assistenz beim Wohnen ist auf dem Weg, klassische Betreuungsformen abzulösen und unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung zu einem allgemeingültigen fachlichen Standard zu werden. Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe bekennen sich zu diesem Prinzip genauso wie zu den Maßstäben, die die UN-Behindertenrechtskonvention gesetzt hat.

    Was aber unterscheidet Wohnassistenz von herkömmlichen Wohnformen? Welche Wege beschreiten Menschen, wenn sie tatsächliche Wahlfreiheit haben? Welche Schritte unternehmen Einrichtungen bei der Entwicklung zum personenzentrierten Assistenzdienst und welche Erfahrungen machen sie dabei? Welche Unterstützung und Anreize bieten Leistungsträger. [...]
    Quelle und kompletter Text: Lebenshilfe

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    [...] Verschiedene ambulante Angebote macht die St. Gallus-Hilfe im Landkreis Tübingen, wie etwa das Ambulant Betreute Wohnen und die Begleitung im Rahmen des Persönlichen Budgets für Menschen mit Behinderung. Ein künftiges wichtiges Angebot ist auch die Wohnanlage für Menschen mit und ohne Behinderung inmitten von Dußlingen, die die St. Gallus-Hilfe betrieben wird. Das Haus wird im Oktober 2010 bezugsfertig. Die verantwortliche Ansprechpartnerin der St. Gallus-Hilfe hat ihr Büro in Dußlingen. [...]
    Quelle, kompletter Text und Kontaktdaten: St.-Gallus-Hilfe

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Miteinander Leben lernen
    Wohnen mal ganz anders

    Ob Single-Haushalt, Kleinfamilie, Mehrgenerationen-Haus oder Studenten-WG, jeder Mensch wählt ganz individuell die Wohn- und Lebensform für sich aus. Menschen mit Behinderungen haben oftmals keine Wahlmöglichkeit. Die meisten von ihnen leben immer noch in großen Heimen, fremdbestimmt im Tagesablauf und abhängig von Versorgung und Betreuung.

    Seit März 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft, um Menschen mit Behinderungen einen angemessen Lebensstandard und größtmöglichen sozialen Schutz zu gewährleisten. Viele Jahre schon kämpfen Menschen mit Behinderungen dafür, selbstbestimmt und eigenständig leben und wohnen zu können, auch jene mit einem hohen Pflegebedarf. Ein entscheidender Schritt zum Leben in den eigenen vier Wänden wurde durch die Einführung des Persönlichen Budgets bereits getan und dazu gehört auch das Modell der Persönlichen Assistenz. [...´]
    Quelle und kompletter Text mit Link zum Ansehen der Sendung: ZDF und Mediathek

    Und noch ein Link direkt zu aktion miteinander

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Hallo zusammen,

    im Anhang ist ein sehr gelungener Artikel zum Thema 'Alternative Wohnformen'
    Angehängte Dateien

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Artikel: Ambulante Hilfen zum selbständigen Wohnen für geistig behinderte Erwachsene

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Hallo zusammen,

    heute habe ich von einem sehr netten Menschen einige Links geschickt bekommen, die ich gleich mal hier einstelle:

    GLL-München

    Wohnen im Drubbel

    Wohnen im Drubbel - Fachtagung 2008

    Literaturübersicht

    und noch ein witziger Artikel in der SZ

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Homepage von Melanie Spaehn

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Eine besondere Wohngemeinschaft

    Behinderte Menschen werden gerne in Heime und Werkstätten abgeschoben, meist dezentral und oftmals auch weit weg von der nächsten Stadt. Die Rechtsprechung erkennt jedoch an, dass auch Behinderte ein Anrecht darauf haben, selbstbestimmt leben zu können, in einer eigenen Wohnung - ganz normal, wie jeder andere auch. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Ich habe mich in einer neuen Behinderten-WG - mitten in Oldenburg - umgeschaut. [...]
    Quelle und kompletter Text über die WG SELAM sind zu finden in dem Artikel Eine besondere Wohngemeinschaft

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Zitat von Inge Beitrag anzeigen
    Zirkel e.V. Gütersloh
    (Leider ist die HP noch im Aufbau)


    auf der HP des Zirkel jetzt auch abrufbar: Konzept

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  • Inge
    antwortet
    AW: Alternative Wohnformen

    Ein interessanter Vortrag von Prof. Dr. Christian Lindmeier, Universität Koblenz-Landau

    Ein Weg zur Selbstbestimmung – ›Supported living‹

    [...] Eine schnelle Überprüfung eines Wohnangebotes lässt sich mit Hilfe des Selbstanwendungsprinzips durchführen, das auch dem Normalisierungsprinzip zu Grunde liegt: Möchte ich so wohnen? Wie weit müsste ich meinen Lebensstil verändern? Müsste ich auf etwas verzichten, was mir wichtig ist?
    Eine Wohnform, die wir unter diesen allgemeinen Gesichtspunkten für angemessen halten, ist aber noch nicht für jeden Menschen geeignet, denn hinzu kommen individuelle Wünsche, Lebensstile, Vorlieben und Abneigungen.

    Ausgehend von jedem einzelnen Menschen müssen wir daher fragen: »Was ist ihr oder ihm beim Wohnen wichtig?«
    Diese Frage steht aber meist nicht im Mittelpunkt, wenn wir als Professionelle für Menschen mit Behinderung planen. Wir fragen zunächst:
    - Was kann sie oder er schaffen?
    - Wie selbständig ist sie oder er, wie hoch ist der Unterstützungsbedarf?
    - Was gibt es in der Umgebung?
    - Wo ist ein Platz frei? [....]
    Quelle: Lebenshilfe Hamburg

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