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Grundsicherung für 20jährigen ?

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    Grundsicherung für 20jährigen ?

    Hallo, liebes Forum,

    ich bin zum erstenmal hier und weiß nicht genau, ob ich mit meiner Frage hier richtig bin, aber ich versuche es einfach mal. Es geht um meinen Neffen, der 20 Jahre alt ist und leicht geistig behindert ist. Seine Eltern kennen sich leider überhaupt nicht aus mit Behörden...Anträgen..usw., daher wollte ich mich jetzt mal schlau machen. Er besucht seit 1 1/2 Jahren eine Behindertenwerkstatt. Meine frage: welche Art von finanzieller Zuwendung gibt es ? Ich habe gelesen, dass man die sogenannte Grundsicherung beantragen kann, eigentlich erfüllt er alle Kriterien, er ist über 18 Jahre, wohnt noch zuhause und arbeitet in einer Werkstatt. Die Eltern erhalten ansonsten für ihn keinerlei Geld/Rente o.ä., außer wohl das Kindergeld (davon gehe ich jetzt mal aus).
    Die Mutter ist Hausfrau, allerdings ist der Vater selbständig.
    Wißt ihr, wie genau das Einkommen geprüft wird bzw. was alles offen gelegt werden muss ? Er verdient sicher keine 100.000 Euro im Jahr, das soll wohl die Obergrenze sein...aber wie verhält sich das, muss er Steuerbescheide vorlegen usw. ? Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, freue mich über jeden Tip.
    Viele Grüße
    Caro

    #2
    Hallo Caro,
    unter http://www.intakt.info/148-0-grundsicherung.html findest Du weitere Infos zur Grundsicherung. Ich denke, das Erwerbseinkommen muss mit dem Einkommenssteuerbescheid nachgewiesen werden. Näheres steht aber bestimmt im Antrag, den man bei der Landesversicherungsanstalt oder Bundesversicherungsanstalt bekommt. Dort kann man sich auch persönlich beraten lassen.

    Ciao,
    Wolfgang

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      #3
      Hallo Wolfgang,

      habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Vielen Dank für den Link, den ich mir angesehen habe. Werde den Eltern den Antrag einfach mitbringen, es scheint so, dass ihm diese Grundsicherung ganz sicher zusteht. Herzlichen Dank und viele Grüße caro

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        #4
        Auf jeden Fall sollten die Eltern Grundsicherung beantragen. Ich habe es im Januar getan und letzte Woche Bescheid bekommen , nur leider ist unklar ob das Kindergeld abgezogen werden darf. Inzwischen gibt es Urteile das das Kindergeld nicht angerechnet werden darf. Deshalb werde ich nächste Woche Klage beim Verwaltungsgericht einreichen, mal sehen wie es ausgeht. Beim Pflegeld hatte ich Glück und bekomme die Pflegestufe II, obwohl die Kasse die Leistung abgelehnt hatte. Kämpfen bringt also was, notfalls klagen, das bringt weiter, so wie bei mir.

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