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Patrick wird bald volljährig, was ist zu tun????

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    #76
    Hallo zusammen,
    wir bekamen Post vom Versorgungsamt, Anhörung zur Bescheiderteilung.
    Man beabsichtigt Patrick seine Merkzeichen B und H abzuerkennen, weil er nicht mehr hilflos ist. Dazu soll er sich äußern.
    Diese Äußerung ist geschrieben und geht in die Post. Wahrscheinlich wird es aber darauf hinauslaufen, das ich gegen den Bescheid Widerspruch einlegen muss.

    Begründet wird dies mit der pauschalen Annahme, das ein behinderter Mensch mit Erreichen der Volljährigkeit gelernt hat mit den Auswirkungen seiner Behinderungen zu leben und sich entsprechend zu verhalten.
    Überhaupt wird in diesem Schreiben nicht auf Patricks Situation eingegangen, sondern allgemeine Feststellungen getroffen, die nicht den Einzelfall berücksichtigen.

    Patrick kann zwar seinen Alltag relativ gut bestreiten, braucht aber doch viele Erinnerungen und Hilfestellungen, dass dies auch so bleibt.
    Müsste er selbstständig und ohne Hilfe in einer eigenen Wohnung wohnen, und alle seine Angelegenheiten selbst regeln, würde das komplett nach hinten los gehen. Wenn nämlich im laufe der Zeit die Erinnerungen und Impulse ausbleiben, bliebe alles nach und nach auf der Strecke, wenn nicht gleich von Anfang an.

    Werde die Gesetzmäßikeiten dazu mal in einen Extra Beitrag aufführen.

    Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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      #77
      Da will doch das Jobcenter mir die Aufwandsentschädigung für die rechtliche Betreuung monatlich anrechen......
      Ich bekam eine Aufforderung mich dazu zu äußern, nur wurde die nicht abgewartet....zumal das auch immer dauert bis der Sachbearbeiter die auf dem Tisch hat, weil eingereichte Nachweise u.ä. immer erst zum Einscannen weg geschickt werden....es wurde also voreilig ein Änderungsbescheid geschickt, der eine monatliche Leistungskürzung vorsieht.

      Das konnte ich heute telefonisch klären, der Bescheid wird dann geändert, wenn meine Äußerung vorliegt.
      Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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        #78
        Hallo Patiko, manchmal fragt man sich wirklich ... man muss immer im Hinterkopf haben, dass auf den Ämtern leider mehr und mehr "Unwissende" ihren Job verrichten. In den letzten Jahren lässt die Qualität sehr nach. Anstatt sich bei unklaren Umständen erst mal eine rechtliche Übersicht zu verschaffen, wird uns das Leben schwer gemacht in dem man uns vorsorglich mit Leistungskürzung droht. Man scheint sich gar nicht im klaren zu sein, was es in uns auslöst, solche Post zu bekommen. Ich bin immer froh, KEINE Post zu bekommen
        _____________________________________________

        Zustand nach Hämophilus Influenzae-Meningitis, die vom aufgenommenen Krankenhaus trotz Vermutung NICHT behandelt wurde und aus denen sich nach etlichen Stunden des Verweilens im Krankenhaus Lebensbedrohliche Komplikationen ergaben. Vom Kreislaufzusammenbruch über Atemnot, Herzstillstand und Sepsis! Das Leid trägt mein Kind das gesamtes Leben lang!

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          #79
          Mal nachdenken geht bei uns im Jobcenter einigen Mitarbeitern ab.

          Mal telefonisch nachfragen kommt denen ja nicht in den Sinn, selbst recherchieren offenbar auch nicht. da muss alles ******sicher aufgeschrieben werden. Hab ich mir gleich fürs nächste Jahr vorgemerkt.
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            #80
            Hallo Patiko,
            schau bitte mal hier:
            https://www.gegen-hartz.de/news/hart...iges-einkommen

            [...]
            – steuerfreie Aufwandsentschädigung aus öffentlichen Kassen für öffentliche Dienste im Rahmen des tatsächlichen Aufwandes,
            – steuerfreie Einnahmen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit nach § 3 Nr. 26 EStG (z.B. Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer….) bzw. Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich bis zur Höhe des Freibetrages nach § 3 Nr. 26a EStG (500 Euro/Jahr),
            – Aufwandsentschädigungen im Rahmen sonstiger ehrenamtlicher Tätigkeiten (z.B. freiwillige Feuerwehr)[...}

            Für mich scheint der letzte Punkt passend, aber selbst wenn das Amt da eine nebenberufliche Tätigkeit annimmt dann liegt die Höhe doch unter dem jährlichen Freibetrag.
            Vielleicht hilft dir das weiter?

            LG amai

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              #81
              Hallo amai,

              offenbar hast du meinen Ärger missverstanden.

              Es geht nicht um die Anrechnung an sich, sondern, das da unfähige Leute sitzen, die von nix ne Ahnung haben. Lt. Auskunft der Mitarbeiterin wollte die mich nicht überzahlen immerhin steht die Leistungsanweisung f. Nov. an.
              Zitat:...."nicht das Sie so viel zurück zahlen hätten müssen" Zitat Ende, ausgehend von einer monatlichen Zahlung der Aufwandsentschädigung. Das wäre eine sehr saftige Rückzahlung gewesen, rückwirkend f. inzw. 13 Monate.

              Die haben nicht gerafft, dass es um eine einmalige Zahlung geht.
              Ironie an: *Wie hab ich dummer Mensch auch vergessen können, das dazu zu scheiben.....!!!!!! *......Ironie aus.

              Man geht ja davon aus, das die Mitarbeiter da selbst Bescheid wissen, oder zumindest wissen wo sie da nachlesen können......dem ist offenbar nicht so!!!!!
              Wenn man will das nichts schief läuft, am besten selbst recherchieren......und denen das *******sicher erklären.

              Wie es sich mit der Anrechnung v. Einkommen aus ehrenamtlicher Tätigkeit rechtlich verhält steht im §11b; SGB II.

              schau mal hier: http://www.ehrenamt-deutschland.org/...2-hartz-4.html

              Inzwischen gilt ein Freibetrag von 200,00 € aus ehrenamtlicher Tätigkeit, für jede einzelne, falls man mehrere hat.
              Die Übernahme der rechtlichen Betreuung stellt ein Ehrenamt da.
              Da ist auch alles korrekt gehandhabt worden.
              Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                #82
                Hallo zusammen,

                ...und schon hat Patrick den Eingangsbereich der Werkstatt geschafft und macht seit letzter Woche die erste Erprobung im Bereich Montage/Verpackung. Da gibt´s bei 7 Gruppen einiges zu probieren. Erstmal für 4 Wochen, dann wird entschieden, ob er in der jetzigen Gruppe länger bleibt oder wechselt. ich könnte mir vorstellen das er überall reinschauen will. in die Wäscherei möchte er auch gerne noch.

                Laut Eingliederungsplan klappt es mit der Arbeit recht gut, aber im Umgang mit den Gruppenmitgliedern gibt es noch Schwierigkeiten, das war in der schule auch nicht anders und wird nie vollständig zu beheben sein, ggf. wird dies in den einzelnen Arbeitsbereichen etwas besser.
                In der Regel wird der Plan 1 mal jährlich überprüft und aktualisiert.

                Seinen Urlaubszettel fürs nächste Jahr hat er auch schon bekommen, zum Glück habe ich mir da schon Gedanken gemacht.
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