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Unsere Familienkur (FOR) ist durch :-)

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    Unsere Familienkur (FOR) ist durch :-)

    Hallo alle zusammen,

    Wie ich bereits im Betreff schrieb wurde unsere Familienkur heute genehmigt

    Für alle die die Geschichte nicht verfolgt haben, hier nun eine kurze Zusammenfassung um allen, die eine solche Massnahme beantragt haben oder noch beantragen möchten Mut zu machen es auch zu tun!!

    Leonie ist jetzt fast 17 Monate alt, hat Down-Syndrom und wurde im April diesen Jahres am Herzen operiert. Diagnose: Fallotsche Tetralogie. Die OP ist gut verlaufen. Anschliessend haben wir dann mit Unterstützung des Kardiologen in der Klinik St. Augustin eine FOR beantragt. Wir, das sind Susi meine Frau, Alicia (12 Jahre alt und gesund), unser "Schelmi" Leonie und ich (40 Jahre).

    Dank der superguten Hilfe des Sozialarbeiters Herr Schniering in der Klinik St. Augustin, der für uns den meisten Papierkram erledigt und uns auch sonst toll unterstützt hat, dürfen wir nun vom 23.09. - 21.10. in die FOR-Klinik nach Tannheim fahren!

    Es war ein harter Kampf mit der Hamburg-Münchener Krankenkasse. Zuerst wurde nur eine Mutter-Kind-Kur genehmigt. Nach weiteren Arztberichten wurde dann auch unsere älteste Tochter genehmigt, da es nicht zumutbar ist, sie so lange von der Mutter zu trennen.

    Mich wollten sie von Anfang an nicht genehmigen. Zuerst hiess es, es läge keine medizinische Indikation vor. Daraufhin haben wir Arztberichte nachgereicht. Also konnten sie es mit dieser Begründung nicht mehr ablehnen. Dann hiess es, da ich woanders versichert sei, müsste ich bei meiner Kasse selbst eine Kur beantragen. Wir wiesen die Kasse dann darauf hin, das es ein Abkommen gibt, wonach die Kasse, wo die FOR beantragt wird auch die Kosten für alle Familienmitglieder zu tragen hätte, was diese auch nicht bestritten. Sie wiesen dann aber darauf hin, das es nicht bindend sei und wollten mich partout nicht dabei haben
    Dann habe ich mich an meine Kasse gewandt und hatte schon 3 Tage später die Genehmigung der Kur in der Tasche!!

    Der oben geschilderte Fall hört sich vielleicht nicht sehr kompliziert an, aber vom Tag der Antragstellung bis zur endgültigen Genehmigung für alle hat es 4 Monate (!!) gedauert. Von dem ganzen Schriftverkehr will ich hier gar nicht reden....

    Wenn ihr also selber eine solche Massnahme beantragt, lasst euch in der Reha-Klinik einen Termin geben, der ca. 5-6 Monate in der Zukunft liegt. Sonst schafft ihr es u.U. gar nicht die Genehmigungen zu erhalten. Und vor allen Dingen: Wendet euch an den Sozialen Dienst in der Klinik wo euer Kind behandelt wird. Das was die Menschen dort leisten, könnt ihr selber gar nicht. Man muss vieles beachten und der ganze Schriftkram ist schon sehr belastend in einer sowieso schon schwierigen Situation.

    Ich wünsche allen Glück und Erfolg!

    Schöne Grüsse
    Harald

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