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    oma

    Heute möchte ich mich kurz vorstellen. ich bin eine Oma, die sich Sorgen um ihre Tochter und ihre Enkeltochter macht. Unsere Enkelin ist 16 Jahre und hat Verhaltensstörungen, emutionale , soziale Störungen und autistische Züge. Sie ist zwar 16 Jahre aber vom Verstand erscheint sie uns wie 8. Nun wurde auch schon sehr viele Ärzte aufgesucht. Jedoch so richtig Hilfe bekommt man nicht. Das Kind treibte ihre Mutter an ihre psychischen Grenzen so das sie selbst zur Therapie muss und so überfordert ist, das das Kind seit 2 Jahren bei dem Kindesvater lebt. Dieser ist aber nun auch an seine Grenzen gestoßen und überfordert das sie nun den Weg zum Jugendamt getan haben um den Antrag für betreutes Wohnen stellen. Noch gibt es keinen Rücklauf, dennoch machen sich die Eltern Sorgen wie wird das alles gehändelt, wie wird das finanziel geregelt. Was müssen die Eltern beisteuern. Hat hier im Forum jemand ähnliche Situationen und kann mir da weiter helfen, denn für uns ist es wichtig, das unser Enkelin unter ihres gleichen und unter fachlicher Betreuung ein Leben führen kann.
    Für eine hilfreiche Antwort wäre ich sehr dankbar.
    Liebe Grüße oma

    #2
    Guten Abend liebe Oma,

    herzlich willkommen bei uns im Forum. Oftmals sind die Großeltern intensiv in die Familie mit einem behinderten Kind integriert. Leisten sie doch eine erhebliche Hilfe und tragen zur Entlastung bei. Doch auch der Blick auf das eigene Kind, also Mutter oder Vater des behinderten Kindes, lässt sie oftmals selbst an den Rand ihrer Grenzen bringen und auch teilweise mit verzweifeln. Oftmals sind sie aber auch Halt und Anker für die Geschwisterkinder, wenn die Mutter, oder auch der Vater immer wieder mal ausfällt.
    Geht gar nichts mehr und die Eltern entschließen sich für eine auswärtige Unterbringung, müssen die Großeltern es einfach akzeptieren und mittragen und gegebenenfalls begleiten.

    Auf unseren Seiten und im Forum halten wir ganz viele unterschiedliche Informationen zum Thema bereit. Das Behinderungsbild Ihres Enkelkindes macht eine geeignete Unterbringung sicher nicht gerade einfach. Es entstehen wohl hier und da speziell auf Autismus ausgerichtete Wohnheime, für emotional-, soziale Verhaltensstörungen sind die Plätze auch nicht gerade reich verteilt. Es kommt auch auf das Bundesland an, was für Arten von Wohnformen finanziert und vorgehalten werden können. Wartelisten gibt es aber flächendeckend, wobei es nicht nur auf die Warteliste ankommt, sondern auch auf die Dringlichkeit des Einzelfalles. Genauso wird sorgfältig geprüft, ob ein betreutes Wohnen überhaupt möglich ist. Auch da gibt es verschiedene Wohnformen.

    Ich setze hier einfach ein paar Links zum Nachlesen. Teilweise landet man da auch auf eine unserer vielen Seiten im Informationsteil. Das Forum ist ja nur ein kleiner Bereich unseres Angebotes.
    Sollten Sie mit den Informationen nicht weiter kommen, oder tauchen Fragen auf, melden Sie sich gerne wieder hier.
    Liebe Grüße
    Kirsten

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    Zuletzt geändert von Kirsten; 17.03.2019, 21:45.
    Viele Grüße
    Kirsten
    Forumadministrator - Team-Intakt



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      #3
      Hallo Kirsten
      Vielen lieben Dank für Ihre Ausführungen, die ich nun angefangen habe zu erlesen. bei den Aufzeichnungen von Frühkindlicher Autismus konnte ich zu 90% meine Enkelin erkennen.Nun hoffe ich, da ja die Eltern den Antrag auf eine betreute Unterbringung gestellt haben, das das Jugendamt auch von sich aus das Kind von Fachärzten untersuchen lassen wird, was ich nicht wirklich Glauben kann. Unseer Enkelin lebt in Sachsenanhalt und da ist es mit Fachärzten für dieses Gebiet sehr schlecht. Man ist so hilflos und wir alle sind da sehr überfordert und können nicht deuten was wirklich in dem Kind vorgeht. Müssen die Eltern jetzt abwarten bis das Jugendamt sich meldet, denn das sind nun schon 3 Wochen her, oder sollte man noch andere Schritte unternehmen und welche.
      Es wäre schön noch mal von Ihnen zu lesen.
      Danke
      liebe Grüße oma

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        #4
        Hallo Oma,

        über das Kindernetzwerk können Sie an weitere Informationen zu Krankheitsbildern kommen. Ebenso hält man dort eine Adressdatenbank vor.
        Es gibt sicher auch in Ihrem Bereich eine Selbsthilfegruppe zum Thema Autismus. Flächendeckend in Deutschland werden Autismus Kompetenzzentren aufgebaut. Für Sachsen Anhalt ist eine Anlaufstelle in Magdeburg. Versuchen Sie doch einfach mal dort anzurufen, vielleicht kann man Ihnen dort weiterhelfen:

        Einrichtungen/Therapiezentren Magdeburg Autismus-Förder- und Therapiezentrum „Leuchtturm“ Burchardstr. 21, 39114 Magdeburg Tel.: 03 91 / 8 18 94 92, E-Mail: leuchtturm@autismus-madgeburg.de Internet: www.autismus-magdeburg.de Tagesgruppe für Kinder mit autistischen Verhaltensweisen Burchardstr. 5, 39114 Magdeburg Tel. 03 91 / 8 38 06 84

        Der betreuende Kinder- und Jugendarzt, oder auch Hausarzt könnte vielleicht den Kontakt zu einem Beratungszentrum herstellen, oder auch einen Termin mit einer Kinder- und Jugendpsychologin herstellen. Wenn überhaupt noch keine Diagnose vorliegt, sollte es schleunigst angegangen werden. Weitere mögliche Kontaktadressen wären (Stand 2015):
        Sachsen-Anhalt Regionalverbände Biederitz (Magdeburg) Autismus Magdeburg e.V. Vorsitzende: Martina Siesing Geschäftsstelle: Gertraud Schlaszus Woltersdorfer Str. 31b, 39175 Biederitz Tel.: 03 92 92 / 6 92 15 E-Mail: gerti.schlaszus@gmx.net Internet: www.autismus-magdeburg.de

        Blankenburg (Nordharz) autismus Nordharz e.V. Vorsitzende: Frau Silke Czerwenka Heinrichsweg 4 a, 38889 Blankenburg Tel.: 0 39 44 / 35 22 32 (18.00-20.00 Uhr), E-Mail: info@autismus-nordharz.de Internet: www.autismus-nordharz.de

        Userin Patiko hier bei uns im Forum kann Ihnen vielleicht auch weiterhelfen. Sie ist sehr kompetent und stammt auch aus Sachsen Anhalt wenn ich mich richtig erinnere.

        Bei Fragen gerne melden.

        Liebe Grüße
        Kirsten




        Viele Grüße
        Kirsten
        Forumadministrator - Team-Intakt



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          #5
          Hallo zusammen,

          knapp daneben Kirsten, wir sind noch Brandenburg, ist aber nur die Elbe dazwischen.

          Oma, ich habe im Thema " jetzt schon in eine Wohneinrichtung" eine Antwort auf die gestellten Fragen geschrieben, und schreibe hier noch mal kurz: Bitte zügig um eine Diagnostik kümmern, dass sollten/müssen die Eltern einleiten.


          lg patiko
          Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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