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Umgang mit Behinderten

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    Umgang mit Behinderten

    Hallo,
    ich bin der Vater von meinem Sohn Timo der am 31.01.2001 in Stuttgart geboren wurde. Mit sechs Monaten hatte er seinen ersten epileptischen Anfall und Epilepsie wurde diagnostiziert. Nach Auffalligkeiten im KiGa bekam er mit 5 auch nich die Diagnose Autismus. Schon fruh merkten wir dass due Schwaben Behinderte jicht gerne sehen und gerne wegsperren uber Timo wurde ueberall gelaestert.Er besuchte vier Jahre eine Sonderschule dann eine Ausenklasse an einer Regelschule (das ist die einzige Form der Inklusion die die Schwaben zu bieten haben) mit Schulbegleiter der Timo tagtaglich diskriminierte. Im Februar 2016 schmiss ihn der Schulleiter von der Schule weil die Inklusion laut ihm keinen Sinn mache.Wir haben uhn anderthalb Jahre zuhause beschult und er war vollkommen von der Gesellschaft isoliert wir mussten ihn Tag und nacht Betreuen er sah nur uns sonst niemand. Weil uns alle zur Unterbringung rieten gaben wir ihn im September 2017 ins Pflegeheim wo er schlecht behandelt wurde er hat eine Schulbegleitung die ihn die ganze zeit beleidigt anschreit und beschimpft er kriegt da nur Diät Essen obwohl er das nicht braucht es gibt dauernd lautsprecherdurchsagen die ihn so plagen und er muss in einem gitterbett schlafen. Timo will mit 18 das heim verlassen und in eine eigene Wohnung ziehen aber er darf das nicht und muss im heim bleiben deswegen Überlegen wir uns ob wir das Schwabenland verlassen und woanders hin ziehen damit er seine eigene Wohnung bekommt.

    Dürfen in anderen Bundesländern Behinderte in ihrer eigenen Wohnung leben und ist die Einstellung der Leute gegenüber Behinderten besser als bei uns? Berichtet von euren Erlebnissen.

    #2
    Hallo jnstuttgart,
    das hört sich nach einer Menge schlechter Erfahrungen an.
    Wer bestimmt, das Timo das Heim mit 18 nicht verlassen darf bzw. keine eigene Wohnung haben darf?
    Wenn er seinen Alltag alleine bewältigen kann, dürfte eigentlich nichts dagegen sprechen. Das sicherlich auch unabhängig davon, in welchem Bundesland du/er lebt.
    Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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      #3
      Hallo Patiko

      nett dass du so schnell geantwortet hast.

      Unter gewissen Vorraussetzung dürfen bei uns auch Behinderte alleine leben aber sie brauchen dafür ein Gutachten und da werden auch die Pflegekräfte im Heim angehört. Die wollen aber dass er im Pflegeheim bleibt weil sie immer gesagt haben nach dem motto "hier ist es schön hier kannst du bleiben" und sie sagen auch immer Timo brauche ja so viel Pflege und sei hundert Prozent schwerbehindert.
      Ich bin dagegen der Meinung dass Timo für einen Autisten schon recht selbstständig ust. Wenn er am Wochenende zuhause ist zieht er such selbst an duscht auch läuft allrin durch den ort kauft beim Baecker ein und kocht ohne hilfe einfache gerichte wie spaghetti mit tomatensose und pfannkuchen.
      Deswegen halte ich ihn auch im Pflegeheim fehl am Platz aber die Pflegekräfte sind leider anderer Meinung.
      Wo wohnt ihr? Wie ist es da?

      LG JN

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        #4
        Hallo jnstuttgart,
        wir leben in Brandenburg....genauer in der Prignitz.
        Sicher wird auch bei uns geprüft in wieweit behinderte Menschen alleine wohnen können. Bei uns ist die Lebenshilfe da ein guter Ansprechpartner. Es gibt die Möglichkeit eine Wohneinrichtung zu nutzen, wo in betreuten Wohngruppen gewohnt wird. Es ist auch immer das Ziel die Selbsständigkeit zu fördern um ein alleine wohnen zu ermöglichen.

        ​​​​​​​Wieso bestimmt das Heim, wo Timo lebt? Wenn er noch keine 18 ist, habt ihr als Eltern das Sorgerecht..das schließt auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht mit ein. Das heißwenn ihr beachließt, das Timo wieder bei euch lebt (ich weis ja nicht aus welchen Gründen er im Heim lebt) kann die Heimleizung das nicht verbieten.
        Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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          #5
          Hallo Patiko,
          so einfach wie bei euch ist das bei uns im Schwabenland leider nicht. Bevor Timo ins Heim gekommen ist also als wir ihn unterrichtet haben hat er einmal pro Woche eine Einrichtung der Diakonie besucht wo geblich fie Selbststandigkeit gefoerdert werden sollte aber sie in Wirklichkeit jur Babyspiele gemacht haben . Wegen der Finanzierung gab es alle paar Monate ein Gespräch beim Jugendamt und die haben uns auch zu dem Pflegeheim geraten. Wir waren von Anfang an misstrauisch haben aber von Anfang an einen großen Druck verspürt ihn da anzumelden weil wir von bekannten gehort haben dass wenn man sich nicht dran haelt einem das Sorgerecht entzogen werden kann. Schweren Herzens gaben wir Timo dann ins empfohlene Pflegeheim ab jetzt wo wir wissen wie schlecht das heim ist hätten wir timo gerne wieder zuhause aber wir haben immer noch angst wegen dem Sorgerecht in unserem bekanntenkreis gab es das auch schon
          In dem Pflegeheim sind die anderen auf Timos station übrigens alle viel schwerer betroffen Timo hat ja normalen IQ und spricht normal aber viele auf der statipn sind geistig behindert sprechen nicht und müssen t.t. künstlich beatmet werden.
          Vielleicht sind bei euch in Brandenburg die Einrichtungen für Behinderte einfach besser

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            #6
            Hallo jnstuttgart,
            also ganz ehrlich???? ihr habt euch da ganz schön ins Boxhorn jagen lassen!!!!!
            Solange das Kindswohl nicht gefährdet ist, bekommt man nicht das Sorgerecht entzogen. Ich gehe mal davon aus, dass dies nicht der Fall war bzw. ist.

            Ist euch mal die Möglichkeit der autismusspezifischen Förderung angeboten worden?

            Es ist schon traurig, dass es bei euch keine besseren Möglichkeiten gibt. Da würde ich mal recherchieren. Gerade mit Timos normalen IQ sollte auch eine Beschulung mit Integrationshelfer in einer Regelschule möglich sein. Ich weis ja nicht, welche Beeinträchtigungen Timo wegen dem Autismus hat, in einem anderem Thema hast du geschrieben, das dass Pflegeheim sagt, Timo wäre zu 100% schwer behindert....sowas entscheidet nicht das Heim sondern das Versorgungsamt auf Antrag anhand der vorliegenden Befunde. Habt ihr da mal einen Antrag gestellt bzw. hat Timo schon einen Schwerbehindertenausweis?
            Patrick ist ja atypischer Autist (hat einen IQ von 50) und hat einen Grad der Behinderung von 80 und die Merkzeichen B und H.
            Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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              #7
              Hallo
              Ja Timo hat einen Grad der Behinderung von 80 weil das damals als der Ausweis ausgestellt wurde bei uns für alle Asperger Autisten so gemacht wurde aber an sich ist er nicht so stark beeinträchtigt selbststandigkeit ist für seine Störung ziemlich gut aber hauptproblem ist das sozialverhalten er will halt immer der Bestimmer sein kommandiert seine Freunde rum will entscheiden was sie spielen und kommt nicht damit klar wenn andere das nicht wollen deswegen gibt es auch immer Streit.
              Das Stuttgarter Jugendamt begründet die Kindeswohlgefaehrdung immer damit dass die Kinder zuhause nicht ausreichend gefördert werden überprüft wird das nie es ist halt ihr Standardapruch und damit kommen sie vor Gericht durch
              Falls du mit Integrationshelfern Schulbegleitung keinst hast du keinen ersten Beitrag nicht richtig gelesen ich habe doch geschrieben dass der Schulbegleiter Timo diskriminiert hat deswegen kommt eine solche Beschulung für uns nicht in Frage.
              Vei uns im Schwabenland werden Behinderte im Alltag nicht gerne gesehen. Zum Beispiel hat Timo bis vor einigen Jahren beim Essen so gekleckert dass das ganze Oberteil voll mit Essensresten waren im Restaurant haben sich die Leute beschwert und gefragt was Timo hier denn zu suchen hat!
              Neulich wollte ich Timo bei einem Aktivspielplatulz anmelden und habe dem Leiter von Timos Behinderung erzählt aber der hat gesagt dass behinderze Kinder hier jicht erwünscht seien
              Kennt ihr auch solche Erfahrungen?

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                #8
                Ach im Schwabenland ust Inklusion ein großes Problem. Baden-Württemberg war das letzte Bundesland das das Recht auf Inklusion in der Schule beschlossen hat und bis heute wird das kaum durchgesetzt. Wer Inklusion will muss sehr lange auf ein Schulplatz warten und es ist schwierig eine Schule zu finden n die behinderte Kinder nimnt. Einige Hauptschulen nehmen mittlerweile behinderte Kinder aber diese Schulart hibt es bei uns kaum noch und an diesen Schulen sind vorallem aggressive Kinder aus armen Familien und das können wir uns für Timo mal abgesehen davin dass wur Schulbegleitung ablehnen für Timo nicht vorstellen. Ein Gymnasium in Stuttgart hat sich ein bisschen für Inklusion geöffnet die haben jetzt einen autistischen Schüler mit normaler intelligenz und schulbegleitung und eine ausenklasse aber dass

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                  #9
                  Ah aber dass wir zufällig an diesem Gymnasium einen Platz kriegen ist so unwahrscheinlich. Das Stuttgarter Schulamt versucht alle behinderten Kinder auf Sonderschulen und Pflegeheime zu verteilen dass man einen Inklusionsplatz bekommt ist im Schwabenland nahezu unmöglich.

                  Wird Patrick bei euch in Brandenburg akzeptiert oder wird er diskriminiert? Trifft er sich nachmittags mit Freunden odet ist er so unbeliebt? Wird es bei euch toleriert wenn er bei Essen kleckert?

                  Die Erfahrung dass Timo in unserer Stadt nicht willkommen ust wie z.b. neulich auf dem Aktivspielplatz ist immer wieder hart.

                  LG JN

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                    #10
                    Hallo nochmal,
                    das ist natürlich nicht optimal, wenn die Schulbegleitung nicht funktioniert hat, wobei das nach deinen bisherigen Beiträgen wohl eher an den Begleitern lag. Ich habe das vorher schon richtig gelesen, daher schrieb ich ja " das sollte möglich sein" rein theoretisch gesehen.
                    Wie ist die Beschulung denn jetzt geregelt?

                    Schlimm das die Jugendämter bei euch so krass drauf sind, die sollen eigentlich Hilfe anbieten und sowas nicht mit Heimunterbringung u. Sorgerechtsentzug regeln. Wenn die verlangen, das Timo besser gefördert werden muss, mal nach einem konkreten Vorschlag fragen.
                    Hatte ja früher auch mal mit dem Jugendamt zu tun, aber mir wurde da echte Hilfe (Fördermöglichkeiten und eine Kita - Empfehlung) angeboten.

                    Ich habe ja schon die Autismusspezifische Förderung erwähnt, darauf habt ihr für Timo einen Anspruch, weil diese auch die Sozialkompetenzen fördert, frag doch danach auch mal beim Jugendamt oder bei Timos Arzt wo es da Möglichkeiten gibt.
                    Noch besser ist natürlich selbst mal recherchieren.

                    Solch krasse/negative Erfahrungen wie du, habe ich mit Patrick nicht gemacht. Klar früher kam ab und an auch mal ein blöder Blick oder Kommentar. Inzwischen aber kaum noch....und wir sind oft unterwegs zu Tagesausflügen oder 1 mal im Jahr auch zu einer mehrtägigen Reise (Baden- Würtemberg u. Schweiz), da klappt immer alles prima.
                    Wenn ich deine Beiträge so lese möchte ich am liebsten sagen....zieht da weg, so schnell wie möglich!!!!!!
                    Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                      #11
                      Hallo Patika,
                      autismusspezifische Förderung haben wir achon gemacht Timo hat drei Jahre lang ein spezielles Sozialtraining besucht welches sonntags statt fand. Die Teilnehmer waren zwar alles Autisten aber vorwiegend nichtsprechende mit geistiger Behinderung. Im Training wurde immer wieder das gleiche wiederholt und Kindergartenspiele gespielt oft waren die leiter mit den svhwerbetroffenen teilnehmern beschäftigt die wutanfalle hatten. Irgendwann haben wir abgebrochen weil timo keine Fortschritte gemacht hat und das Training.mehr auf die Bedürfnisse der svhwerbetroffenen teilnehmern abgestimmt war und nicht auf die foerderung für ein selbstständiges leben. Timo ist auch nie gerne hingegangen. Seitdem besuvht er eine einzeltherapie das klappt zwar ganz gut aber für das Jugendamt ist das nicht ausreichend weil die sagen timo Bräuche stationäre Förderung.

                      LG JN

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                        #12
                        Da haben sich unsere Beiträge überschnitten.
                        Patrick geht auf eine Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung", in einer wäre er untergegangen, der Lehrstoff hätte ihn überfordert, so das dies die beste Möglichkeit war. Begleitend sind wir auch zur Sprach- u. Ergotherapie gegangen. (das wäre auch über die schule gegangen)Patrick hat in der Zeit viele Fortschritte gemacht. Ein Bsp. Patrick hat bei seiner Einschulung kaum gesprochen, inzwischen redet er fast zu viel , vor allem zu seinen Interessen.
                        Über die Schule hat Patrick auch am therapeutischen Reiten und an einer Hundetherapie teil genommen.
                        Patrick trifft sich zwar nach der Schule nicht mit Freunden, auch wenn er in der Schule viele hat, trotzdem finde ich nicht, dass er diskriminiert wird. Ich denke so ist das auch eine gute Mischung, weil Patrick auch immer mal Auszeiten braucht.
                        Wir sind ja eben auch viel in der Stadt unterwegs, und Patrick geht überall mit, der wird nicht zu Hause versteckt, warum auch???

                        Überings, auch Restaurant-Besuche sind mit Patrick kein Problem...das war früher alles mal anders, aber wie geschrieben. Patrick hat viele Fortschritte gemacht
                        Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                          #13
                          Bei Patrick lief das genau anders rum, er hatte erst Einzelförderung 1 Jahr, das fand abwechselnd zu Hause und in der Schule statt, und dann in der Schule ein halbes Jahr Sozialkompetenztraing in der Gruppe.
                          Schau doch mal in meinen Blog, da hab ich ausführlicher berichtet.
                          Hier der Link: http://www.intakt.info/forum/blogs/p...f%C3%B6rderung

                          Wieso stationär???? Das leuchtet mir nicht ein!!!! Schrieb ja schon: Bloß weg da!!!

                          Mal ganz nebenbei bemerkt: Autisten sind nun mal Autisten, und die sind anders als andere Menschen.
                          Zuletzt geändert von patiko; 20.01.2018, 22:16. Grund: Ergänzung
                          Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                            #14
                            Hallo Patiko,

                            meinen Erfahrungen nach tun sich die Schwaben schwer mit Leuten die anders sind als die anderen. Sie wollen den Autismus so schnell wie möglich wegtherapieren damit Timo sich so benimmt wie ein normaler Mensch ob er er will oder nicht. Ich glaube oft auch dass das mit der stationären Therapie nur ein Vorwand ist damit sie Timo in ein Heim wegsperren können und einen Autisten weniger in der Stadt haben um dej sie sich kümmern müssen.
                            Timo ist ja grad übers Wochenende bei uns zuhause heute Nachmittag bringen wir ihn wieder ins Heim. Er war das ganze Wochenende sehr aufgewühlt und hat erzählt dass ihn die Betreuer stundenlang in sein Zimmer eingesperrt haben. Er hat gesagt er will da auf keinen Fall wieder hin und mir tut es im Herzen weh ihn da nachher wieder hinbringen zu müssen. Seit Timo im Heim lebt ist er wieder viel angespannter und unausgeglichener. Es ist gerade eine schwete Zeit für die ganze Familie.

                            LG JN

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                              #15
                              Timo hat übrigens in unserem Stadtteil einen Freund der auch Asperger Autist ist. Mit dem ist er jetzt bald secha Jahre befreundet und sie treffen sich ift am Wochenende. Sie.machen oft zusammen Musik und spielen Brettspiele. Jetzt wo Timo im Pflegeheim lebt sind.die Kontakte leider seltener geworden.weil Timo meist zu aufgewühlt für ein Treffen ist. Timo hockt jetzt stundenlang in seinem Zimmer manchmal kommt.er nur zum Essen raus manchmal lauft er allein durch den Ort insgesamt aber habe ich den Eindruck dass erbseit er im Heim lebt "autistischer" geworden ist. Bevor er im Heim war war er ein fröhlicher Junge der immer davon erzählt hat dass er eine Band gründen will jetzt erzählt er nur noch wir schlimm es im Heim ist und dass er da nicht mehr hin will die Stereotypien haben zugenommen und er hört jetzt auvh so ein Hörspiel über ein Känguru das meiner Ansicht nach für Kindergartenkinder ist hat ihm wohl jemand im heim empfohlen dasheim tut timo gar nicht gut
                              Wir ueberlegen ums wirklich wegzuziehen auch wenn wir dann beruflich alles abbrechen und neu anfangen müssen

                              LG JN

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                                #16
                                Hallo
                                habe Timo jetzt ins Pflegeheim gebracht. Das Pflegeheim ist ca. 30 Kilometer von unserer Wohnung entfernt und liegt nicht direkt in Stuttgart sondern in Winnenden einer Kleinstadt in der Nähe klar gäb s nähere heime aber es war halt das das das Jugendamt enpfohlen hat
                                bei uns im Schwabenland macht eigentlich jeder alles was das Jugendamt sagt und die eltetn haben auch angst vor dem Jugendamt. Tipps die das Jugendamt hier vorbringt sinnd meistens schlecht aber man macht sie trotzdem wegen dem Sorgerecht das war schon seit meiner kindheit so nicht nur bei behinderten
                                Timo war richtig unglücklich als er wieder sein zimmer betreten hat er hat mich fest umarmt und mich gebeten ihn wieder mitzunehmen aber ich musste ihn allein da lassen bin jetzt wieder in Stuttgart.
                                Wer im Schwabenland nicht ins Schema passt hat hier keine Chance
                                LG JN

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                                  #17
                                  Da kann man echt nur den Kopf schütteln!!!!!
                                  das jeder Springt, wenn das JA das sagt, ist eigentlich genau das Falsche. Und weil sich keiner wehrt, kommen sie damit auch durch.

                                  Auch wenn ich mich wiederhole: Autisten sind Autisten, das bleiben sie auch ihr Leben lang. Das kann man nicht wegtherapieren
                                  Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                                    #18
                                    Halli
                                    im Pflegeheim gibt es übrigens auch eine Kontaktsperre. Wir durfen Timo unter der Woche nicht besuchen und nicht mit ihm telefonieren. Eune richtige Förderung gibt es im hein nichg
                                    einmal in der wiche lernen sue auf der station kochen aber da darf er nie.mitmachen und er kommt unter der woche nie an die frische Luft weil er die station nicht verlassen darf und es auch keine organisierten Ausflüge gibt
                                    Was Timo auch stoert ist dass er nur diatessen kriegt es gibt ja bei Epilepsie eine spezielle diät um die zahl der Anfälle zu.reduzieren timo hatte das früher auch aber jetzt schon lange nicht mehr jedenfalls kriegt er im Pflegeheim nur solches Diät essen das fettreich ust und ekelhaft schmeckt und ausserdem 5 Stunden im Essenswagen aufgewärmt wurde
                                    Nach dem Mittagessen mussen die patienten 2 stunden Mittagsruhe halten und werden solange in ihre Zimmer eingesperrt fur timo ist das sehr umangenehm er kann ja da nix machen er hat zwar ein paar Bücher um Heim aber due hat er alle schin zigmal durchgelesen
                                    Musik/Hörspiel hören geht auch nicht weil das ja die anderen stört Fernsehen gibt es im Heim auch nicht das Zimmer sieht aus wie im Krankenhaus da gibt es nur as Gitterbett einen kleinen Tisch und das WC handys und pc sind im heim eh verboten er darf auch.keine Videospiele machen die Betreuer sagen immer die Mittagspause ist für den Mittagsschlaf da aber Timo macht schon seit 15 Jahren kein Mittagsschlaf mehr!
                                    Timo isr ja wie viele Autisten larmempfindlich aber im Pflegeheim gibt es leider Tag und Nacht Durchsagen wo irgendwelche Pfleger irgendwo hinbestellt werden und die sind auf dem ganzen heimgelande zu hören sogar in seinem Zimmer gibt es Lautsprecher. Vorallem nachts kriegt et deswegen oft wutanfalle die pfleger schieben ihm dann harte schlafmittel in den Mund das hat timo erzählt und das geben sie auch zu sie sagen eben wenn der patient sich.selbst gefährde dürfen sie das ich finde aber dass timo sich nicht gefahrdet er weint ja nur autoaggressionen hatte er noch nie. Ich habe aich die Pfleger gefragt ob sie nicht timos zimmer vom Lautsprechersystem abkoppeln konnten (Ich fände es ja selbst störend wenn ich um 4 uhr nachts von irgendwelchen durchsagen geweckt werde und für timo ist das ja noch schlimmer) aber die haben nur gesagt das sei viel zu kompliziert und timo müsse die durchsagen akzeptieren
                                    Wir leiden mit Timo mit und hoffen dass der Spuk bald ein Ende hat

                                    LG JN

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                                      #19
                                      hallo JN,

                                      ich bin so stinksauer.....das ich mit dieser Wut im Bauch nicht einschlafen kann!!!!!!!

                                      In einem anderen Thema schreibst du, Zitat: "Ich engangiere mich leidenschaftlich für die Gleichberecchtigung für Menschen mit und ohne Behinderung." Zitat ende
                                      Wann willst du damit für Timo anfangen????????
                                      Warum muss Timo im Heim leben, wenn er zu Hause sein kann??? Weil das Jugendamt das sagt???? Weil die Gesellschaft das verlangt???? Oder weil´s einfach nur der bequemste Weg ist???? (um Ruhe vom Jugendamt zu haben????)

                                      Du schreibst Timo sei unglücklich, dann tu was dagegen!!!!!!
                                      Ich schrieb schon mal, als Erzieungsberechtigte habt ihr das Sorge- und das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Also könnt ihr Timo auch nach Hause holen.

                                      Auch das Jugendamt hat sich an Gesetze zu halten!!!!!!!
                                      Ich hätte mir, in so einer Situation, längst rechtlichen Beistand geholt und dem Jugendamt mal auf die Finger geklopft.
                                      Mit ein bischen Eigeninitiative lassen sich sicher auch vernünftige Fördermöglichkeiten finden, auch ohne das Jugendamt. Aber da muss man auch mal recherchieren!!!!!
                                      Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                                        #20
                                        Hallo
                                        so einfach geht das nicht, auch ein gerichtliches Verfahren dauert bis zu 1 Jahr.
                                        Wenn wir Timo einfach abholen und nicht mehr hinbringen würden würden wir riskieren dass uns das sorerecht entzogen wird und timo für immer im heim bleiben muss
                                        LG JN

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                                          #21
                                          Hallo,
                                          würde ich trotzdem machen, es geht bei euch ja offenbar nicht anders.
                                          Ich kann das nicht nachvollziehen, ihr habt doch das Sorgerecht, wieso kann dann das Jugendamt bestimmen wo Timo lebt???? Die Ausrede mit der mangelnden Förderung erscheint mir ziemlich dürftig. Und soweit ich weis gibt es auch kein Gesetz, dass besagt, dass behinderte Menschen im Heim leben müssen.

                                          Was ist wenn Timo 18 wird, dann seit ihr als Eltern raus.......das Jugendamt aber auch......
                                          Wer ist dann für ihn zuständig????
                                          Ich würde mich kümmern, nachher passiert genau das, was ihr nicht wollt, das euch nämlich ein Berufsbetreuer vor die Nase gesetzt wird.
                                          Ich würde zusehen, das ihr das entweder über Vollmachten regelt, also mit Timo absprechen was geregelt werden muss (du schreibst ja er kann sich sehr klar dazu äußern), oder ihr kümmert euch doch um die rechtliche Betreuung, das ihr die bekommt.
                                          Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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                                            #22
                                            Hallo zusammen,

                                            Zitat von patiko Beitrag anzeigen
                                            Ich kann das nicht nachvollziehen, ihr habt doch das Sorgerecht, wieso kann dann das Jugendamt bestimmen wo Timo lebt????
                                            das Sorgerecht ist (wie übrigens das Betreuungsrecht auch) in viele Bereiche geteilt. Es könnte also sein, dass das Jugendamt das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Andere Teilbereiche (Gesundheitssorge, Vermögenssorge, ...) können bei den Eltern, aber auch beim Jugendamt liegen.
                                            Wie das hier bei JN und Timo ist, weiß ich natürlich nicht, denn m. E. fehlen uns einfach Informationen, um von außen beurteilen zu können, warum das Jugendamt hier offenbar ein Mitbestimmungsrecht hat.
                                            Um das ändern zu wollen, kann man mit dem Jugendamt zusammenarbeiten. Wenn das - warum auch immer - nicht möglich erscheint - braucht man einen guten Anwalt.



                                            Sie ist anders als die Andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei
                                            Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei

                                            "Sommerkind" von Wortfront

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                                              #23
                                              Hallo zusammen, der erste Schritt wäre mal Timo zu fragen, was er gerne möchte. Er sagte, er möchte in eine eigene Wohnung ziehen und wenn er doch recht selbständig ist, sollte er darin unterstützt werden. Ich denke die Kosten in einem Heim sind teurer als wenn er in einer Wohnung leben könnte. Sein Selbstvertrauen würde auch wachsen und ihn unabhängiger und zufriedener machen. Es gibt ja auch Leute, die vorbeikommen könnten (die ihm auch sympathisch sind) und Ihn unterstützen könnten bei der täglichen Arbeit. Viele Grüsse manup

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                                                #24
                                                Ich habe noch vergessen zu erwähnen, wenn Timo im Heim unglücklich ist, dann wird er überfordert sein, was zu einem Meltdown führen kann. Leider wird dieses Verhalten dann oft falsch interpretiert und die Betreuer haben vielleicht das Gefühl, dass er nicht alleine wohnen kann anstatt genau hinzusehen, wieso er in gewissen Situationen "nicht angepasst" sich verhalten kann. Dann gäbe es doch noch das betreute wohnen.
                                                Viele Grüsse manup

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                                                  #25
                                                  Zitat von Inge Beitrag anzeigen
                                                  Hallo zusammen,

                                                  das Sorgerecht ist (wie übrigens das Betreuungsrecht auch) in viele Bereiche geteilt. Es könnte also sein, dass das Jugendamt das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Andere Teilbereiche (Gesundheitssorge, Vermögenssorge, ...) können bei den Eltern, aber auch beim Jugendamt liegen.
                                                  Ich vermute mal das dies auch der Fall ist, wenn das Jugendamt sich so quer stellt.
                                                  Ansonsten kann mich nur wiederholen: Timo fragen was er möchte, und das mit Hilfe eines Anwaltes regeln.

                                                  Mein Sohn ist nicht behindert, bei ihm sind Stärken und Schwächen anders verteilt

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