Chorionbiopsie

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Was ist die Chorionbiopsie?

Dieses Verfahren kann zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche eingesetzt werden. Bei dieser Methode werden Chorionzellen entnommen, um Aussagen über die genetische Gesundheit des Kinder treffen zu können. Chorionzellen bilden die Vorstufe der Plazenta, die wiederrum Zellen des Kindes beinhaltet.
Der Arzt schiebt dabei eine dünne Nadel durch die Bauchdecke in das Choriongewebe. Das Kind kann hierbei nicht verletzt werden. Aus dem entnommenen Gewebe kann der Chromosomenbefund des Kindes bestimmt werden. Die Methode erlaubt eine Diagnose über bestimmte Erbkrankheiten und Chormosomenbesonderheiten. Ein erstes Ergebnis liegt bereits nach ein bis zwei Tagen vor.

Risiken der Chorionbiopsie

Am Tag der Untersuchung sollte man sich unbedingt schonen und auf Sport verzichten. In 0,5 bis 1 Prozent der Fälle kann eine Fehlgeburt die Folge sein.

Was kann ich tun?

Lassen Sie sich Öffnet externen Link in neuem Fensterberaten oder besuchen Sie unser INTAKT-Forum, um sich dort mit betroffenen Eltern auszutauschen und zu informieren.

Anlaufstellen

Wir haben für Sie in einer Adressdatenbank für Bayern wichtige Adressen, die Ihnen weiterhelfen können, zusammengetragen.
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Quellen:

Prof. Dr. med. Franz Kainer und Annette Nolden (2009) in "Das große Buch zur Schwangerschaft" (Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München)

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