Finanzielle Leistungen im Überblick ab 1.1.2017

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Finanzielle Leistungen im Überblick

Finanzielle Leistungen im Überblick

(Stand: Januar 2017, ohne Gewähr)

Seit dem 1.1.2017 gibt es veränderte Leistungen gemäß "Pflegestärkungsgesetz II"
Hier die Leistungen im Überblick:

Pflegegeld und Sachleistungen bei häuslicher Pflege

Anstelle der Sachleistung kann ein Pflegegeld beansprucht werden, wenn Angehörige (im Falle von Kindern in der Regel die Eltern) die Pflege leisten. (mehr Informationen)

Urlaubs- und Verhinderungspflege

Für die Verhinderungspflege gibt es noch weitere Namen: Ersatzpflege und Urlaubspflege.

Hat eine Pflegeperson einen Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt, so übernimmt die Pflegekasse bei Verhinderung der Pflegeperson, z.B. wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für einen bestimmten maximalen Zeitraum je Kalenderjahr (vgl. Öffnet externen Link in neuem Fenster§ 39 SGB XI). Bei Unterbringung in einer Öffnet internen Link im aktuellen FensterEinrichtung der Kurzzeitpflege entfällt die Notwendigkeit, zuerst sechs Monate gepflegt zu haben. (mehr Informationen)

Kurzzeitpflege

In Fällen, in denen vorübergehend weder häusliche Pflege noch teilstationäre Pflege möglich ist, kann auch eine Kurzzeitpflege für den Pflegebedürftigen organisiert werden. (mehr Informationen)

Tages- und Nachtpflege

Pflegebedürftige haben Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege, wenn häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist. Die teilstationäre Pflege umfasst auch die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung der Tagespflege oder der Nachtpflege und zurück.

Darüberhinaus gibt es die Leistungen für vollstationäre Pflege.

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Beratungseinsatz und Pflegeberatung

Wenn Sie Pflegegeld erhalten, sind Sie nach Öffnet externen Link in neuem Fenster§ 37 SGB XI verpflichtet, sich regelmäßig hinsichtlich der Pflege beraten zu lassen (= Beratungseinsatz). Dies kann von einer zugelassenen Pflegeeinrichtung oder, sofern dies vor Ort nicht gewährleistet werden kann, durch eine von der Pflegekasse beauftragte, jedoch von ihr nicht angestellte Pflegefachkraft, geschehen. Dies muss in bestimmten zeitlichen Abständen geschehen, wobei die Kosten von gesetzlichen oder privaten Kasse getragen werden müssen. Werden die Beratungseinsätze nicht in Anspruch genommen, kann das Pflegegeld gekürzt oder gar ganz gestrichen werden!

Unabhängig davon haben Pflegebedürftige Anspruch auf professionelle Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.

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Entlastungsbetrag in der Pflege

Für Personen mit mindestens Pflegegrad 1, die in häuslicher Umgebung gepflegt werden, wird auf Antrag ein Entlastungsbetrag von (seit 1.1.2017 einheitlich) bis zu 125 Euro monatlich erstattet (Öffnet externen Link in neuem Fenster§ 45b SGB XI). (mehr Informationen)

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Wird Ihr pflegebedürfitges Kind  zu Hause gepflegt, muss möglicherweise Ihre Wohnung den besonderen Bedürfnissen baulich angepasst werden (z.B. barrierefrei). Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es von der Pflegekasse Zuschüsse zu Umbauten und technischen Hilfsmitteln.

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Anlaufstellen in unserer Adressdatenbank

Wir haben für Sie in einer Adressdatenbank für Bayern wichtige Adressen, die Ihnen weiterhelfen können, zusammengetragen.

Hier finden Sie Öffnet externen Link im aktuellen FensterAnlaufstellen in unserer Adressdatenbank

Quellen:

Soziale Pflegeversicherung (Sozialgesetzbuch (SGB) – Elftes Buch (XI):