Begleitperson im Krankenhaus

Bei der Aufnahme eines Kindes in das Krankenhaus werden die Kosten für die gleichzeitige Aufnahme einer Begleitperson von der Krankenkasse übernommen, wenn diese aus medizinischen Gründen für die Behandlung des Kindes notwendig ist (Öffnet externen Link in neuem Fenster§ 11 Abs. 3 SGB V ). Der Krankenhausarzt muss bestätigen, dass die Aufnahme der Begleitperson für den Heilerfolg unabdingbar ist. Das kann auch schon der einweisende Hausarzt anregen. Eine solche Situation kann sich z. B. ergeben, wenn sich die notwendige Behandlung nur in Anwesenheit der Begleitperson durchführen lässt, weil keine ausreichende Verständigung mit dem behinderten Kind möglich ist oder psychische Schäden zu erwarten sind. Wenn es sich nicht um einen Notfall handelt, sollte schon vor Aufnahme in das Krankenhaus geklärt werden, ob auch die Kosten für die Begleitperson von der Krankenkasse oder dem Krankenhaus übernommen werden.

Genauso wird der begleitende Elternteil in diesem Fall natürlich Öffnet internen Link im aktuellen Fenstervon der Arbeit freigestellt.

Quellen:

Bundesvereinigung der Lebenshilfe(2002). Finanzielle Hilfen für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Betreuer(innen) (17. erweiterte und überarbeitete Auflage). Lebenshilfe-Verlag: Marburg.