Hallo Camille,
freue mich sehr ,daß Du Dich gemeldest hast. Ich habe soviele Fragen an Dich, daß ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll.

- spricht Deine Tochter oder hat Sie eine andere Methode um sich Dir mitzuteilen?
Unsere Tochter Rebecca spricht ein wenig (Sätze, die Sie ständig wiederholt, wie z.B.: nicht hauen - kommt gut, wenn man an der Kasse steht und eine ältere Dame Dich erstaunt und fragend anschaut. Frage ich, willst Du Cola oder Milch,zeigt Sie auf das Gewünschte. Sie äussert sich auch nicht bei Schmerzen. Am Mittwoch haben wir einen OP-Termin mit Narkose (eingewachsener Zehennagel), zum 5ten Mal.
Du schreibst, daß Deine Tochter nicht mehr bei Euch zu Hause wohnt. Lebt Sie in einer Einrichtung speziell für Autisten? Habt Ihr den Eindruck, daß Sie sich dort auch wohl fühlt?
Wir machen uns diesbezüglich auch schon Gedanken. Schieben das Ganze jedoch noch etwas vor uns her. Haben noch keine einzige Einrichtung von innen gesehen. Als Ziel streben wir an, daß Rebecca mit 25 Jahren "Hotel Mama" verläßt.
Ich persönlich habe mit Heimunterbringung so meine Probleme.

Meine Mutter lebte 2 Jahre nach einem Schlaganfall in einer sogenannten Seniorenresidenz (bis zu ihrem Tod.) Und mein Bruder, nach Depressionen ca. 9 Monate in einem Haus für "Betreutes Wohnen". Da Ende war ein erfolgreicher Suizidversuch .
Im Falle von Rebecca möchte ich diese Erfahrungen nicht machen. Vielleich hast Du ja ein paar Tipps parat ??? Am liebsten würde ich Sie dann mit Mini-Kamera und Mikrofon ausstatten und alles von zu Haus aus beobachten.(Ganz schön paranoid , oder?) Sie ist halt nicht der Lage sich mitzuteilen, ob man "menschlich " mit ihr umgeht.
Das soll`s für Erste gewesen sein, würde mich freuen wieder von Dir zu "hören".
lg. Ilona

