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hab da mal ne frage...

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    hab da mal ne frage...

    hallole,

    ich weiss gar nicht, ob ich hier richtig bin...ich möchte evtl. einen antrag auf schwerbehinderung stellen, und zwar nicht für ein kind (habe keine kinder und kann/darf sehr wahrscheinlich auch keins bekommen), sondern für mich selber.

    ich bin gelernt krankenschwester und habe jetzt:
    - bandscheibenprobleme
    - akut ein schulter-arm-syndrom (deswegen schreib ich auch alles klein...ich kann den linken arm i.m. nur sehr eingeschränkt nutzen)
    - migräne (schon seit 15 jahren)
    - eine erhöhte krampfneigung (dito)
    - resistenzen oder allergien auf fast alle in D zugelassenen antibiotika - nur vancomycin wirk noch (noch!!), zum glück. deswegen laboriere ich an einem schnupfen doppelt solange rum wie alle anderen...
    - depressionen durch meine gesundheitlichen zustand und die belastung im (ex-)job - da habe ich mich aber sehr gut medikamentös einstellt, ich bin schon fast seit 2 jahren stabil gut drauf.

    ich bin halt öfter mal krankgeschieben, zum glück ist das von meinem arbeitgeber kein problem...ich arbeite seit 2einhalb jahren in einem call center, vom *big boss* abwärts gibt es dort viele mitarbeiter mit gesundheitlichen problemen oder leute wie mich, die sich im sozialen dienst körperlich und seelisch ruiniert haben und sich jetzt in einen telefonjob geflüchtet haben (das ist zucker gegen einen job in der pflege o.ä.).
    da ich nicht die absicht habe, in den nächsten jahren den arbeitsplatz zu wechseln und eh einen unbefriststen vertrag hab (und zudem beim marktfüher nicht nur in D, sondern im gesamten deutsprachigem raum arbeite - bevor wir pleite gehen, gehen vorher ALLE anderen call center pleite), denke ich über einen antrag auf schwerbehinderung nach. auf die idee kam eigentlich unsere personalchefin...aus eigennutz *lach*, dann erfüllt das unternehmen ein stück mehr seine quote.
    ich werde so oder so von niemandem unter druck gesetzt, so nach dem motto:" entweder du arbeitest wiedr, bis nicht so oft krank, oder du wirst gekündigt". ich brauch mir zum glück keine sorgen wegen arbeitslosigkeit machen...

    nun nach dem geschwafele zur sache:
    was muss ich beachten?
    LOHNT sich das überhaupt für mich?? ich bin ja der meinung, dass ich immer "HIER" schreie, wenn ne neue krankheit verteilt wird * .
    wie ist die chance, dass ich den antrag durchbekomme?
    ich kann alles belegen, hausärtzlich, neurologisch, orthopädisch, den dermatologen nicht zu vergessen; nur kenne ich mich damit überhaupt nicht aus...

    achja: ne berufsunfähigkeit krieg ich nicht durch * . die berufsgenossenschaft meint, dass meine rückenprobleme daher kommen, weil ich mit 13 vom pferd gefallen bin...bei allem anderen liesse sich nicht belegen, dass es vom erlernten beruf käme * * . die 3 jahre sind eh schon fast rum, ich habe auch keine lust mehr, weiterhin meinen rechtschutz zu bemühen und ne umschulung kommt für mich nicht in frage. ich werde diese jahr 30, ich setz mich doch nicht mit 16jährigen teenies in die berufsschule und fang irgendwo wieder als azubi an *ärks*!! ausserdem verdiene ich nicht schlecht...

    würde mich über antworten / hilfe / unterstützung sehr freuen, gerne auch per m@il, da ich hier nicht ständig reingucken kann...livarr@freenet.de...hänge eher in diversen katzen-foren ab *gg*

    viele grüsse * suse

    #2
    Hallo suse,
    es gibt eine ganze Reihe sog. Nachteilsausgleiche, wie z.B. Steuervergünstigungen etc. Schau mal unter http://www.intakt.info/information/information.htm und hier besonders die entsprechenden Einträge zu Schwerbehinderung und -ausweis.

    Lohnen würde es sich vermutlich schon, wobei natürlich erst einmal die ganze Antragsgeschichte vorweg kommen würde.

    Ciao, Wolfgang

    P.S.: Wesentlich schneller geht es, wenn gleich bei der Beantragung alle zur Verfügung stehenden ärztlichen Gutachten beigelegt werden.

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      #3
      hi wolfgang,

      THX für die antwort...ich hab mich da schon durchgeklickt.
      die ärztlichen gutachten sind das geringste prob für mich *ggg*.
      allerdings meine ein freund heute noch zu mir, dass ich nicht die summe aller behinderungen in % zusammengerechnet bekomme, sondern dass nur die "schwerste" zählt??? ich hab ja von allem ein bisschen ...*nix.raff*.
      naja, zur not geh ich über die psychische schiene...war wegen den depressionen schon 2x stationär im LKH. bin aber, wie schon oben geschreiben, jetzt seit über 2 jahren stabil.
      zum glück!!

      liebe grüsse, suse

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        #4
        Hallo Suse,
        ich kann Dir hierzu keine verbindliche Antwort geben, aber ich glaube nicht, dass nur die Schwerste zählt. Schließlich kumulieren sich verschiedene Behinderungsformen und müssten dann sogar mehr zählen als die Summe.

        Was mir noch eingefallen ist: Interessant wäre der Ausweis auch wegen den zusätzlichen Arbeitnehmerrechten, und Dein Arbeitgeber würde dadurch die "Behindertenquote" erfüllen (sofern dies noch nicht der Fall ist) und dadurch Abgaben sparen.

        Ciao,
        * * Wolfgang

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