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Ist Verhinderungspflege Einkommen?

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  • Ist Verhinderungspflege Einkommen?

    Frage an Euch:
    ist die Verhinderungspflege, die ich bekomme und dann weitergebe an die Betreuung, für diejenige Einkommen ??
    Folgende Situation: Eine Bekannte würde gern die Verhinderungspflege für mein Kind übernehmen. Darf aber aufgrund Ihrer eigenen Behinderung nichts mehr dazu verdienen, da sie sonst Steuern abführen muss. Müsste sie das Geld also beim Finanzamt anmelden
    Danke für Infos!

    Gruß Sabine

  • #2
    Hallo Sabine,

    die Frage stellt sich so im Grunde nicht, denn jeder der eine Steuererklrärung einreicht MUSS all sein Einkommen, darunter zählen auch Einnahmen aus Verhinderungspflege, angeben. Ob Einnahme aus Verhinderungspflege steuerlich als Einkommen gewertet wird, hängt von der Höhe der so erzielten Einnahmen ab. "Gelegnetliche Einnahmen" aus Verhinderungspflege sind "Aufwandsentschädigungen" die nicht steuerpflichtig sind. Erst wenn ein Großer teil der Einnahmen so erzielt wird, wird es haarig, bzw. Steuerpflichtig. Angeben muß man solche Einnahmen auf jeden fall. Wie hoch die Freibeträge für solche Einnahmen sind erfragt man am besten beim Finanzamt selbst.

    Helmut
    Vater von Sonja, 25.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert. E-Mail : helick@web.de

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    • #3
      Hallo alle,

      ich muß da leider Einspruch einlegen: Wenn derjenige der die Verhinderungspflege übernimmt dies nur gelegentlich macht, dann zählt dies nicht als Einkommen und man muss es nirgendwo angeben. Oder hast du schonmal gehört, das jemand der Babysittet und dafür 20 Euro in der Woche bekommt, dies in einer Steuererklärung angeben muss ?? Und gelegentliche Verhinderungspflege zählt auch dazu. Wichtig ist nur, das es nicht regelmässig ist und nur geringes Entgelt gezahlt wird, wobei "geringes Entgelt" nicht genau definiert ist. Ich weiss das deswegen so genau, da wir es auch so machen und es gibt hier keine Probleme. Zu anfangs des Jahres gab es eine Unsicherheit, da durch eine Gesetzesänderung plötzlich jeder, der eine Person beschäftigt wegen Schwarzarbeit angeklagt werden sollte, aber dieses wurde glücklicherweise dahingehend revidiert, das es derzeit eben so ist, das man dies weder angeben noch anmelden muss.

      Schöne Grüsse
      Harald

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      • #4
        Hallo Harald,

        wenn man den "klaren Buchstaben" der Gesetzes folgt, mag das so sein wie su es schilders. Das dumme ist nur, das im Leben nicht alles so klar ist, wie eben die Buchstaben. Ich weis von meinen Verhinderuzngspflegekräften.. wie viele andere Pflegepersonen auch... nicht, was sie machen wenn sie nicht bei uns Verhinderungspflege leisten. Wenn ich sicher wüßte das sie das nur bei uns tun, und nirgendwo anders eine solche "Einnahmequelle" nutzen, würde ich wohlmöglich auch sagen, das man es nicht angeben braucht. Weil ich aber nicht weiß, wieviel Einkommen sie so erzielen, kann ich nur sagen, das sie das Einkommen beim FA angeben müssen. Wenn es so richtig ist wie du es beschreibst, wird das Finanzamt es nicht berücksichtigen.

        Helmut
        Vater von Sonja, 25.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert. E-Mail : helick@web.de

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        • #5
          Erst mal danke ihr beiden!

          Bei uns soll es so sein, daß die Pflegeperson jede Woche Samstags für ein paar Stunden kommt. Da sie selber aber Frührentnerin ist, darf sie kein anderes Einkommen haben. Sie bekäme bei uns aber dann so um die 170 Euro/Monat in diesem Jahr. Ist das nun regelmäßig? Ist das nun ein geringfügiges Einkommen??? Ich bin da ziemlich unsicher ...

          Danke Bine

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          • #6
            Hallo Bine,

            kuck mal hier, http://www.starternetz.nrw.de/hfblank.php?id=483&idd=news

            da geht es um die Kürzung der Rente wegen zu höhem Nebeneinkommen. Zur Steuerlichen Seite sollte sie selbst das Finanzamt fragen.

            Helmut
            Vater von Sonja, 25.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert. E-Mail : helick@web.de

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            • #7
              Pflegegeld, welches man an seine private Pflegepersonen gibt, zählt nicht als Einkommen. Auch nicht, wenn die Pflegeperson Sozialhilfe bezieht. Das weiß ich sicher, daß eine Pflegeperson von mir Sozialhilfe bekommt.

              Meines Wissens gilt das auch für die Verhinderungspflege. Am besten fragt man da aber mal bei der Pflegekasse nach.

              Gruß Ramona

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