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Rentenversicherungspflicht

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  • Rentenversicherungspflicht

    Hallo
    Mein Sohn 15 zu 100% geistigbehindert, stand die ganze Zeit in Plegestufe 1, und meine Frau war bei der KK in der Rentenversicherungspflicht. Bis der MKD im Auftrag der KK ein Überprüfung durchführte. Nun wurde ihr die RV gestrichen. Ich habe Einspruch eingelegt, dieser wurde mit der Begründung abgelehnt, das in der Grundpflege mind. 90min. sein müssen. Nun meine Frage wer kann mir näher Auskunft geben was richtig ist. Gehört die hauswirtschaftliche Versorgung auch dazu?, oder wird grundsätzlich bei Pflegest. 1 Rentenversicherungsbeiträge gezahlt?. Nehme ich Grund und Hauswirtschaftliche Pflege zusammen komme ich auch über 90min.
    Vielen Dank und Grüße
    Hans

  • #2
    Hallo Hans,
    der MDK muss die vier Bereiche Körperpflege, Mobilität, Ernährung [B]UND[\B] hauswirtschaftliche Versorgung berücksichtigen. Nicht-behinderte Jugendliche in diesem Alter sind natürlich ebenfalls noch nicht selbstständig, sodass Du argumentieren musst, welchen behinderungsbedingten Mehraufwand in diesem Bereich anfällt. Da Dein Sohn bereits 15 Jahre alt ist, gibt es sicher Tätigkeiten in diesem Bereich, die Ihr für Ihn übernehmen müsst und die von "normalen" 15-jährigen problemlos alleine bewältigt werden können.

    Die Rentversicherungsbeiträge werden übernommen, wenn eine Person mindestens 14 Stunden pro Woche (also durchschnittlich 120 Minuten pro Tag) für die Pflege einer anderen Person aufwendet (inkl. hauswirtschaftlicher Bereich). Maximal darf die pflegende Person 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sein. Genaue Informationen findest Du unter: http://www.intakt.info/98-0-leistung...sicherung.html


    Viel Glück,
    Wolfgang Lenhard


    P.S.: Es empfiehlt sich, immer vor Besuch des MDK für geraume Zeit ein Tagebuch zu führen. Vorlagen sind ebenfalls auf der oben genannten Seite zu finden.

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    • #3
      Ich hatte vor längerer Zeit dasselbe Problem.
      Ich habe bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) (bzw. dem zuständigen Rentenversicherungsträger) ein Beratungsgespräch wahrgenommen und meine gesamte Situation überprüfen lassen. Dabei kam heraus, dass die Übernahme der Rentenversicherungsbeiträge nur "ein Tropfen auf den heißen Stein" sei.
      Ich hätte in die gesetzliche Rentenversicherung privat soviel zusätzlich einzahlen müssen, um überhaupt den Mindestbetrag erreichen zu können. Wenn man diesen Satz nicht erreicht, wird überhaupt keine Rente ausgezahlt!
      Letztlich war eine private Zusatzversicherung unumgänglich.

      Ich empfehle Dir (bzw. Deiner Frau) ein Beratungsgespräch bei der BfA (bzw. dem zuständigen Rentenversicherungsträger) in Anspruch zu nehmen, weil das Thema Rente einfach zu unüberschaubar ist, um es selbst lösen zu können.

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