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PROJEKT Bekleidungsetiketten für Blinde

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  • PROJEKT Bekleidungsetiketten für Blinde

    Hallo zusammen!

    Mein Name ist Julia.

    Ich bin Modedesign Studentin an der HS Niederrhein in Mönchengladbach.
    Momentan bearbeite ich mit meiner Projektgruppe das Thema "Entwicklung von Bekleidungsetiketten für Blinde und Sehbehinderte".
    Wir stehen noch am Anfang unserer Recherchen und wollen uns über die momentane Lage möglichst nah informieren.
    Produkte sollen am Ende Etiketten in Bekleidungsstücken sein, die mit Brailleschrift und anderen ertastbaren Informationen versehen sind, um auch hier mehr Freiheit für die zu schaffen, die die bedruckten Etiketten nicht lesen können.

    Wir haben einen Fragebogen zusammengestellt, der uns zur Entwicklung unserer Etiketten helfen soll, möglichst nah am Verbraucher ansetzen zu können.

    Es wäre toll, von Ihnen Feedback zu bekommen!

    FRAGEBOGEN

    1. Welche Schriftarten werden bei Blinden generell am häufigsten verwendet? Welche Schriftart nutzen sie im Alttag? Brailleschrift, deren Kurzschrift oder erhabene Schrift? Oder andere?

    2. Welche Mindestgröße und Mindesttiefe müssen die einzelnen Symbole der erhabenen Schrift besitzen?

    3. Anregungen und Wünsche - was wünscht sich der Blinde an Informationen auf einem Etikette? (im eingenähten Etikett und Papieretikett am Bekleidungsstück)

    4. Welche Kürzel für zB. Farben gibt es bis Dato in der Blindenschrift? Abkürzungen oder Besonderheiten?

    5. Wie sieht Ihr Bekleidungseinkauf aus?
    Nutzen Sie technische Möglichkeiten z.B. zur Farbenerkennung einen Scanner?
    Begleitet sie eine Person mit beratender Funktion?

    6. Farbinformation? Unterscheidung zwischen Blinden und Sehbehinderten?

    7. Welchen Stellenwert hat Mode / Markenbewusstsein für Blinde?

    8. Kennen Blinde generell Pflegekennzeichnungen? Gibt es besondere Zeichen?


    Wenn Sie sonstige Anregungen, Informationen oder persönliche Stellungsnahmen abgeben möchten, die uns weiterhelfen könnten, gerne auch zu julia_heinzen@hotmail.com,

    mit freundlichen Grüßen

    Ihre Julia

  • #2
    Hallo Julia, Ich bin weder blind noch im klassischen Sinne sehbehindert. Andereseits finde ich Deine Fragen sehr interessant, dein Posting ist schon etwas älter - da dachte ich mir, bevor überhaupt niemand antwortet, tue ich es mal. Okay? Die anderen Leute, die hier lesen und posten, und mehr zum Thema zu sagen haben als ich, kann ich nur bitten, dieses bitte auch zu tun. Zu meinen Erfahrungen: - Ich hatte verschiedentlich bereits Kontakt zu Blinden und Hör-Sehbehinderten (Gehörlose mit stark vermindertem Sehrest) - inclusive passender Kommunikation. ;>)) - Meine Kinder und ich leben mit Sensorischen Integrationsstörungen, besonders Übersensivitäten. Besonders der Visuelle, taktile und auditive Bereich sind betroffen. Bei den Blinden hab ich bisher so erlebt. Gekennzeichnet wird insbesondere: - Kleidung, die (farblich und-oder situativ) zusammenpasst, alles zusammen jeweils auf einen Bügel. - Weitere Kleidungsstuecke und-oder Accessoires mit bestimmten Eigenschaften evt mit tastbaren Mitteln zu erkennen. So wie die Signets, die an manchen Taschen sind, Reisverschluss-Zipper, Knöpfe usw. - Evt werden weitere Kennzeichen hinzugefuegt. Zum Beispiel per Aufsticken. Die Socken kann man am Saum kennzeichnen, die Krawatten von innen / Rueckseitte, genauso kann das Jackenfutter oder Schals, Handschuhe und Hüte gekennzeichnet sein. - Schuhe haben oftmals charakteristische Merkmale. Reissverschluesse, Gummibaender, Schnuersenkel, Absaetze. Da kann also eine bestimmte Farbigkeit bei zuvor erfolgter Info wegen der Farbigkeit gut zugeordnet werden. Für mich und meine Kids ist vor allem wichtig, dass sich die Kleidungsstücke "gut anfühlen". Also: Nicht pieken (wie bei bestimmter Wolle). "Nicht quietschen" wie bei bestimmten Kunsstoffen. Sich möglichst wenig statisch aufladen, weil die Entladung jedesmal neu eine Qual ist. Weiterhin vermeide ich den Gebrauch von Mottenkugeln, weil ich deren Geruch nicht aushalte. Entsprechend kaufe ich keine Second-Hand-Kleidung. Auch bestimmte Seidenprodukte verwende ich nicht, weil ich den Geruch nicht aushalte. Ich lese mit bei einer Mailingliste fuer behinderte Frauen: handifem@kbx.de. Vielleicht ist es sinnvoll, auf dieser Liste die dort postenden sehbehinderten und-oder blinden Frauen nach ihren Erfahrungen und Wünschen zu fragen? lg von biene63
    ich: *63. Hochbegabung, ADS, dyspraktisch, Asperger-Syndrom, Trichotillomanie, Messie. Alleinerziehend m:

    Ralf *88. ADHS. Winkelfehlsichtigkeit, Dyspraxie, Legasthenie.

    Patrick *91. Mittel-bis hochgradig schwerhörig. ADS, Asperger-Syndrom. Skoliose d Muskelhypotonus.

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