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Physiotherapie - Hausbesuch gestrichen

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  • Physiotherapie - Hausbesuch gestrichen

    Hallo miteinander,
    Robert bekommt seit frühester Kindeheit Physiotherapie (jetzt ist er fast 6). Der Hausbesuch durch die Therapeutin war nie ein Thema. Bei der vorletzten Verordnung wurde der Hausbesuch durch den MDK abgelehnt, da die Notwendigkeit des Hausbesuches nicht aus der Diagnose bzw. aus dem Rezept hervorgehen würde.
    Ich habe Widerspruch eingelegt (das war Ende Oktober), KK hat erst heute geantwortet. Mittlerweile war ne neue Physiotherapieverordnung nötig, in der der Arzt die Begründung neu formuliert hat. Wurde von der KK direkt abgelehnt, also der Hausbesuch.
    Heute Schreiben von KK, dass Neubegutachtung durch MDK nur bei medizinisch begründetem Widerspruch durch den Arzt möglich sein, mein Widerspruch allein reiche nicht. Bearbeitung erst bei begründung durch Arzt möglich - toll was!
    Stellungnahme des MDK würde außerdem nur an den behandelnden Arzt gegeben werden, nicht an mich.
    Wie verfahre ich nun weiter, mein Arzt steigt mir doch aufs Dach, wenn er für mich was schreiben soll, wofür er von niemanden was bezahlt bekommt (würde er natürlich machen, aber im Prinzip hat er schon Recht oder?).
    Bin ich also gezwungen den Weg zu gehen, den die KK hier vorgibt. Oder was ist am Sinnvollsten.
    Danke für jeden Hinweis, auch die Begründung betreffend

    tschüß Uwe

    uwe.schleicher@web.de
    www.christian-morgenstern.de

  • #2
    Hallo Uwe,

    fordere bei der Krankenkasse unter Hinweis auf §277 SGB V das MDK-Gutachten an. Sie sind verpflichtet es dir zu schicken, ggf. berechnen sie dir Kopierkosten.

    Wenn ich recht verstanden habe, war die erste Verordnung beim MDK. Auf der neuen Verordnung hat der behandelnde Arzt aber eine detailliertere Begründung für den Hausbesuch angegeben. Nutze diese zweite Verordnung für den Widerspruch. Weise in dem Begleitschreiben zu der Kopie dieser Verordnung darauf hin, dass du den Widerspruch aus deinem ersten Schreiben aufrecht erhälst und die medizinische Begründung mit diesem Schreiben nachgereicht wird.
    Nicht, dass die dir sonst damit kommen, dass die Widerspruchsfrist abgelaufen ist
    Die beträgt übrigens ein Jahr, es sei denn es steht ein sogenannter Rechtsbehelf unter der Ablehnung, aus dem hervorgeht, dass du für einen Widerspruch nur 30 Tage Zeit hast.

    Viel Erfolg,
    Simon
    Gruß
    _

    Simon

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    • #3
      Hallo Simon,
      Meldung erst jetzt, da ich unterwegs war.
      Danke für den Hinweis auf den Paragraphen.
      Ich hatte ja schon Widerspruch eingereicht und die Deppen haben es erst nach über zwei Monaten geschafft zu antworten.
      Ich werds in etwa machen wie Du vorgeschlagen hast. ich erzähle, wenns was neues gibt.
      tschüß Uwe

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      • #4
        So, jetzt habe ich die Stellungnahme des MDK. Sie wurde geschrieben von der Ärztin die Robert für die Pflegestufe begutachtet hat.
        In der Stellungnahme wird lapidar geschrieben, dass eine Behandlung im Hausbesuch nicht nachvollzogen werden kann und grundsätzlich die Behandlung in der Therapeutenpraxis möglich wäre.

        Anmerkungen/Frage:
        Inwieweit kann aus einem Gutachten für die Pflegestufe überhaupt auf solche Punkte geschlossen werden, da der Hausbesuch unserer Meinung nach gar nicht auf Punkten beruht (also damit begründet wird), die auch zur Pflegestufenbegründung relevant sind?

        Hat jemand weitere Tips?
        Danke für jede Hilfe

        tschüß Uwe
        Digitales-Christian-Morgenstern-Archiv

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        • #5
          Hallo Uwe,
          zum Thema Hausbesuch selber kann ich leider nichts beitragen (warum ist ein Hausbesuch denn eigentlich so dringend nötig?), aber hier eine Überlegung von mir die vielleicht bei euch zutrifft.

          Wie häufig sind die Behandlungen bei der Physiotherapeutin, mindestens einmal wöchentlich?
          Wieviel Zeit braucht ihr für die Fahrt zur Praxis? Dann kommen ja auch noch mal bis zu 45 Minuten Wartezeit für die Therapie selber hinzu , wenn man in der Zwischenzeit nichts anderes erledigen kann.

          Schau doch einfach mal wieviel da umgerechnet an zusätzlichen Pflegeminuten hinzu kommt und schau nach ob es (evtl. sind durch das Alter ja auch noch Minuten weggefallen die für ein gesundes Kind abgezogen werden) für eine höhere Pflegestufe reicht und stelle dann mit dem Hinweis dann den Antrag für die Höherstufung!

          LG, amai

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          • #6
            Hallo zusammen,

            amai´s Vorschlag finde ich prima!
            Vielleicht findet die Kasse es dann sogar besser, wenn der Physiotherapeut nach Hause kommt. Sie ist ja auch laut SGB V an ein Wirtschaftlichkeitsgebot gebunden.

            Beruht das MDK Gutachten schon auf deinem Widerspruch und wurde die Begründung auf der neuen Verordnung auch itbeachtet?
            Gruß
            _

            Simon

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