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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Widerspruch-MDK kommt,aber wieder kein Kinderarzt


iddel
18.06.2008, 13:47
Hallo,

wer weiß Rat. Wir bekamen für unsere 11-jährige Tochter bis vor 1 Jahr Pflegestufe 2. Sie hatte eine Neuroblastom mit bleibenden Schäden (Inkontonenz / Schwerhörigleit duch Chemo).
Vor 1 Jahr stuften sie Saskia auf PS1 herab. Nach 11 Monaten!!!!:kopfkratz: kam erneut der MDK und jetzt heißt es - Ende PS !!!:grantel:
Ich habe Wiedersprung eingelegt und um einen Kinderarzt gebeten. Heute bekam ich Post und am Freitag will ein Internist kommen, mit dem unsere hießige Diakonie nur schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ich frag mich was das soll. Wieder kein Kinderarzt. Nun meine Frage. Kann man auf einen Kinderarzt "bestehen" oder muss ich nun diesen Arzt nehmen, bei dem eine Ablehnung schon vorprogrammiert ist?
Wer hat noch Tips für mich? Immer wenn einer kommt, krieg ich den Mund nicht auf und ich habe das Gefühl die wisse eh schon, was rauskommt. Die Antworten werden einen in den Mund gelegt, es ist die Hölle. Ebenso für meiner Tochter.

Ich hoffe, auf eure Antworten und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Kerstin

yvonnejanssen
18.06.2008, 21:12
Hallo Kerstin,

hm eine verfahrene Situation. Ich hoffe, dass du ein Pflegetagebuch geführt hast um denen zu belegen wie deine pflegerischen Aufwendungen sind.
Ich weiss enn man mit einem Gutachter schlechte Erfahrungen gemacht hat, dass man ihn ablehnen kann, allerdings wiss ich nicht wie es bei euch ist, denn du selber hattest ihn ja noch nicht.
Kann nicht jemand von der Diakonie bei der Begutachtung dabei sein oder ein Familienmitglied? Oftmals ist man dann ja entspannter.

Liebe Grüße

Yvonne

HHelmutS
19.06.2008, 09:36
Hallo Kerstin,

da sich Kinder nach einem Neurobalstom mitunter gut erholen, und nicht immer eine "größere Behinderung" bleibt, prüft die Pflegekasse bei Betroffenen in recht kurzen Abständen. Das ist einerseits sicher nicht schön, andererseits aber berechtigt. Einerseits kann man zwar auf einen Kinderarzt bestehen, andererseits muß ein Kinderarzt nicht zwangsläufig eine bessere Einstufung vornehmen. Kinderärzte kennen die Fähigkeiten von Kindern besser als andere Ärzte, und können daher auch eher zu dem Schluß kommen, das nicht behinderte etwas auch noch nicht können, und daher nicht genug Hilfebedarf besteht !

Am besten holst du dir, wie Yvonne auch schon schrieb, jemanden dazu, dann halten sich selbst rabiate Gutachter zumindest mit dummen Kommentaren zurück, so das es nicht ganz so schlimm wird.

:-) Helmut