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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sturz im Wohnheim


Xenia
04.03.2008, 13:43
Hallo,

Ich bin mal wieder total wütend, denn heute ist im Wohnheim meiner Tochter Folgendes passiert: Als die Betreuerin sie anziehen wollte ist meine Tochter (angeblich weil die Betreuerin auf dem nassen Boden ausgerutscht ist) aus dem Pflegebett gestürzt und auf dem Boden aufs Gesicht gefallen. Sie hat jetzt ein dickes Hämatom und ein zugeschwollenenes Auge und wir mussten mit ihr in die Klinik zum Röntgen. Zum Glück ist nichts gebrochen, aber Schmerzen hat sie doch erhebliche. da dies nicht der erste Vorfall mit dieser Betreuerin ist (einmal hatte sie die Epilepsiemedikamente vertauscht, d. h. meine Tochter hat die doppelte Menge bekommen über mehrere Tage) bin ich am überlegen was wir dagegen machen können. man kann es doch nicht einfach so hinnehmen und sagen, "das kann halt mal passiere". Die Heimleitung steht auf der Seite der Betreuerin, wohin kann man sich denn noch wenden in einem solchen Fall?


Liebe grüße

Xenia

HHelmutS
04.03.2008, 16:45
Hallo Xenia,

laut Berufsgenossenschaft muß der Boden auch Nas Rutschfest sein, und es müssen entspr. Schuhe getragen werden. So gesehen würde ich den Fall einfach der Berufsgenossenschaft melden, damit die den Sachverhalt prüft. War da was nicht in Ordnung, kann deine Tochter Anspruch auf Schmerzensgeld gegen die Heimleitung haben. An sonsten hilft bei sowas nur, die Heimleitung per Einschreiben/Rückschein über Mißstände zu informieren, oder im beisein von neutralen Zeugen mit denen darüber zu Sprechen.

:-) Helmut

Inge
04.03.2008, 20:01
Hallo Xenia,

eine weitere Möglichkeit wäre die zuständige Heimaufsicht. Allerdings würde ich mich nicht beschweren, sondern eher ganz freundlich nachfragen, wie man solche "unangenehmen Zwischenfälle" künftig vermeiden kann :engel: