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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arztbesuch


miau
09.08.2006, 15:12
Hallo,

heute war ich mit meiner Tochter beim Zahnarzt. Da eine Operation notwendig ist und sie dafür Vollnarkose braucht, müssen beim Hausarzt dafür noch Voruntersuchungen gemacht werden. Als ich dann beim Hausarzt wegen eines Termines war, hatte die Arzthelferin wieder Angst vor dem Blutabnehmen bei meiner Tochter. Wenn ich an den Arzt denke, dass er auch noch N. untersuchen will (muss) graut mir davor.

Meine Tochter hat Angst vor Ärzten und umgekehrt ist es auch nicht besser. Da dann die Untersuchungen nicht klappen, komme ich mir nachher so richtig als Versager vor, als ob ich nicht einmal meine Tochter erziehen könnte. Und ich komme mir als Belästigung in der Arztpraxis vor.

Die Helferin meinte dann, sie könne mir zwar für nächsten Donnerstag einen Termin geben, aber ich solle Zeit mitbringen. Als ob meine Tochter Zeit hätte und Lust hätte zu warten.

Wie ergeht es euch beim Arzt mit euren Kindern, die Angst vor ihm haben und die auch nicht warten können?
(Mir geht es heute furchtbar und wenn ich an nächste Woche denke wird mir übel. - Ich kann doch nicht immer auf die "gesunden" Rücksicht nehmen und meine Tochter von den Untersuchungen fern halten.)

Liebe Grüße miau http://www.intakt.info/forum/images/smilies/zb.gif

Astrid66
10.08.2006, 14:07
Das tut mir leid für Dich und Deine Tochter.

Leider kann ich Dir da kaum Tips geben, da mein Sohn überhaupt keine Angst vor Ärzten hat (er hat auch eine super nette, geduldige Kinderärztin) und hat auch schon 2 Ohren OPs mit den entsprechenden Voruntersuchungen hinter sich.

Blutabnehmen ist immer ein Problem bei ihm gewesen,aber selbst als die Ärztin es viermal (an beiden Händen) versucht hat, war er noch relativ gelassen.

Allerdings verstehe ich nicht, wieso die eine Arzthelferin, die offensichtlich damit überfordert ist, an Deine Tochter lassen. Das überträgt sich doch auf auf deine Tochter.

Bezüglich der sogenannten "Gesunden": da würde ich mir nicht zuviel Gedanken machen, ich hab von denen inkl. Eltern schon Sachen erlebt.........Rücksichtslos und nur an sich denken. Ne, danke, da mach ich mich nicht verrückt mit.

Die OP Deiner Tochter muss ja wohl sein, also sollten die beteiligten Ärzte sich dementsprechend Mühe geben und Geduld haben. Das würde ich dann auch mit dem Arzt nochmal deutlich besprechen, z.B. auch dass Deine Tochter mögllichst umgehend dran kommt und nicht stundenlang warten muss. (Ist mir bei meiner Kinderärztin noch nie passiert, vor allem als er noch ganz klein war, kamen wir immer sofort dran)

miau
18.08.2006, 12:20
Hallo Astrid,

danke für deine Antwort.

Gestern war der Termin. Die Arzthelferin hat sich wirklich Mühe gegeben, mit N. geredet und dann auch Blut abnehmen können. (Ich hätte nicht gedacht, dass sie auch anders sein kann. http://www.intakt.info/forum/images/smilies/za.gif ) Ihre Kollegin hat sogar ein EKG geschrieben und den Blutdruck gemessen.

Wir waren fast 2 Stunden in der Praxis. Scheinbar hat meine Tochter eine Verwandlung durchgemacht und kann nun auch mal warten bis sie dran ist. Das wäre dann ein echter Fortschritt für uns.

Liebe Grüße miau http://www.intakt.info/forum/images/smilies/smile.gif