yvonnejanssen
16.03.2006, 10:09
Hi ihr,
dann werde ich mal den ersten TV Tipp hier eintragen:
Sonntag 26.03.2006 auf RTL *23:25 Uhr
Autismus
Gefangen in der eigenen Welt
Der 10-jährige Nicolas leidet unter frühkindlichem Autismus. Der Junge lebt in seiner ganz eigenen Welt und hat zahlreiche Rituale, die eine ständige Herausforderung für seine Eltern und seine 14-jährige querschnittgelähmte Schwester und auch für seine restliche Umwelt bedeuten. Nicolas spricht überhaupt nicht, ob er lesen oder schreiben kann, wissen seine Eltern nicht. Und das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten im Umgang mit dem 10-Jährigen. Er wiegt gerade einmal 30 Kilo und ist sehr wählerisch, was das Thema 'Essen' betrifft. Nicolas isst nur ganz wenige Lebensmittel - nur eine einzige Pizzasorte, und die nur von einer bestimmten Pizzeria der Stadt. Nicolas fährt gerne im Auto mit, er mag die Schnelligkeit und das Fahren, doch wenn die Ampel auf rot springt, eskaliert die Situation oft. Nicolas bekommt dann Wut- und Schreianfälle. Seine eigene Ordnung, seine Regeln dürfen nicht verändert oder gestört werden.
Auch der 10-jährige Miko ist Autist. Bis vor zwei Jahren war sein Verhalten dem von Nicolas sehr ähnlich. Alte Videoaufnahmen belegen das. Doch Miko hat sich plötzlich gewandelt. Seine Familie hat es geschafft, ihn immer mehr aus seiner Welt herauszulocken. Miko schaut nicht mehr nur durch Menschen durch, sondern spricht, liest und schreibt. Zur Freude seiner Mutter kann er das schreiben, was er früher noch nicht einmal sagen konnte: 'Ich hab' Dich lieb'. Seine Fortschritte sind erstaunlich. Das was seine Familie niemals zu hoffen wagte, ist Wirklichkeit geworden. Viele verschiedene Therapien hat Miko hinter sich - von der Vitamintherapie bis hin zu einer Delfintherapie. Doch was letztendlich die erfolgreiche Veränderung in seinem Verhalten ausgelöst hat, weiß niemand. Fest steht, der 10-Jährige nimmt - anders als früher - am Familienleben teil.
Autismus kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt 'Ich- oder Selbstbezogenheit'. Es handelt sich um eine Wahrnehmungsstörung. Man geht davon aus, dass 4 von 1000 Kindern eine autistische Erkrankung haben. Jungen sind dreimal so häufig betroffen wie Mädchen. Die Krankheit macht sich meist vor Vollendung des dritten Lebensjahres bemerkbar. Neuen Forschungsergebnissen zufolge ist Autismus in 90 % der Fälle genetisch bedingt und erblich. Bei Autismus handelt es sich um eine Entwicklungsstörung des Gehirns, die die Fähigkeiten eines Menschen beeinträchtigt, mit anderen Menschen Beziehungen einzugehen. Fachleute sprechen von 'sozialer Blindheit': Es gibt verschiedene Verläufe und Entwicklungen der Krankheit. Manche Autisten können sprechen, andere nicht. Ihre intellektuelle Begabung reicht von geistiger Behinderung bis zu überdurchschnittlich hoher Intelligenz. Hinzu kommt ein zwanghaftes Verhalten, stereotype Wiederholungen, so genannte Rituale. Auf Veränderungen reagieren autistische Menschen häufig mit schweren Panikattacken.
Viele Grüße
Yvonne
dann werde ich mal den ersten TV Tipp hier eintragen:
Sonntag 26.03.2006 auf RTL *23:25 Uhr
Autismus
Gefangen in der eigenen Welt
Der 10-jährige Nicolas leidet unter frühkindlichem Autismus. Der Junge lebt in seiner ganz eigenen Welt und hat zahlreiche Rituale, die eine ständige Herausforderung für seine Eltern und seine 14-jährige querschnittgelähmte Schwester und auch für seine restliche Umwelt bedeuten. Nicolas spricht überhaupt nicht, ob er lesen oder schreiben kann, wissen seine Eltern nicht. Und das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten im Umgang mit dem 10-Jährigen. Er wiegt gerade einmal 30 Kilo und ist sehr wählerisch, was das Thema 'Essen' betrifft. Nicolas isst nur ganz wenige Lebensmittel - nur eine einzige Pizzasorte, und die nur von einer bestimmten Pizzeria der Stadt. Nicolas fährt gerne im Auto mit, er mag die Schnelligkeit und das Fahren, doch wenn die Ampel auf rot springt, eskaliert die Situation oft. Nicolas bekommt dann Wut- und Schreianfälle. Seine eigene Ordnung, seine Regeln dürfen nicht verändert oder gestört werden.
Auch der 10-jährige Miko ist Autist. Bis vor zwei Jahren war sein Verhalten dem von Nicolas sehr ähnlich. Alte Videoaufnahmen belegen das. Doch Miko hat sich plötzlich gewandelt. Seine Familie hat es geschafft, ihn immer mehr aus seiner Welt herauszulocken. Miko schaut nicht mehr nur durch Menschen durch, sondern spricht, liest und schreibt. Zur Freude seiner Mutter kann er das schreiben, was er früher noch nicht einmal sagen konnte: 'Ich hab' Dich lieb'. Seine Fortschritte sind erstaunlich. Das was seine Familie niemals zu hoffen wagte, ist Wirklichkeit geworden. Viele verschiedene Therapien hat Miko hinter sich - von der Vitamintherapie bis hin zu einer Delfintherapie. Doch was letztendlich die erfolgreiche Veränderung in seinem Verhalten ausgelöst hat, weiß niemand. Fest steht, der 10-Jährige nimmt - anders als früher - am Familienleben teil.
Autismus kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt 'Ich- oder Selbstbezogenheit'. Es handelt sich um eine Wahrnehmungsstörung. Man geht davon aus, dass 4 von 1000 Kindern eine autistische Erkrankung haben. Jungen sind dreimal so häufig betroffen wie Mädchen. Die Krankheit macht sich meist vor Vollendung des dritten Lebensjahres bemerkbar. Neuen Forschungsergebnissen zufolge ist Autismus in 90 % der Fälle genetisch bedingt und erblich. Bei Autismus handelt es sich um eine Entwicklungsstörung des Gehirns, die die Fähigkeiten eines Menschen beeinträchtigt, mit anderen Menschen Beziehungen einzugehen. Fachleute sprechen von 'sozialer Blindheit': Es gibt verschiedene Verläufe und Entwicklungen der Krankheit. Manche Autisten können sprechen, andere nicht. Ihre intellektuelle Begabung reicht von geistiger Behinderung bis zu überdurchschnittlich hoher Intelligenz. Hinzu kommt ein zwanghaftes Verhalten, stereotype Wiederholungen, so genannte Rituale. Auf Veränderungen reagieren autistische Menschen häufig mit schweren Panikattacken.
Viele Grüße
Yvonne