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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfsmittelverordnung


Jorina Babette
19.10.2004, 22:11
Hallo,
haben im Juli diesen Jahres mehrere Verordnungen bekommen.
-Umbau Therapiestuhl, -Umbau Reha-Buggy, -Umbau Autositz, -Badeliege, -Fahrradanhänger etc..
Die genannten Hilfsmittel habe ich noch nicht genehmigt bekommen, andere jedoch sofort.
Bei den o.g. Hilfsmitteln wurde ein spezial MDK eingeschaltet und nun wünscht die KK ein dritten Kostenvoranschlag.
Vorweg wurde uns zugesichert den MDK auszuschalten, da die Notwendigkeit offensichtlich sei uns unser bisheriges Sanitätshaus würde alles übernehmen.
Sind verärgert (Freundlich ausgedrückt) !
Ist die Dauer und Vorgehensweise der KK noch rechtens?
Wer kann uns helfen? *http://www.intakt.info/forum/images/smilies/glare.gif

Bianca
29.11.2004, 14:31
Hallo Jorina,

ich kann deinen Ärger verstehen. Uns ist es auch etliche Male so ergangen, aber wir haben uns immer und immer wieder durchgestezt. Der letzte Weg, war meißtens das Gericht und jetzt bekommen wir sofort die Hilfsmittel die Stephan braucht. Da gibt es kein Zucken mehr von der Krankenkasse.

Die Krankenkasse darf sich zwei Kostenvoranschläge verschiedener reha Häuser einholen. Das günstigere Reha Haus bekommt den Auftrag. Durch dem MDK gehen eigentlich fast immer die Rezepte. Denn sie geben Ihr o.k., so ist es bei uns.

Du solltest einfach etwas druck machen. Und wenn nichts hilft drohen. Du sitzt am längeren Hebel, auch wenn es sehr Nervenaufreibend ist, aber es lohnt sich für die Kinder. Wir haben den Kampf über drei Jahre durch und jetzt nicht ein Problem mehr mit der KK.

Wenn du noch etwas wissen möchtest, dann schreibe mir einfach. Ich werde versuchen dir zuhelfen.

LG Bianca und dicke Knuddelgrüße von Stephan http://www.intakt.info/forum/images/smilies/wink.gif

Gast
01.12.2004, 13:11
Ich hab manchmal auch den Eindruck, es handelt sich dabei um eine Verzögerungstaktik, um mürbe zu machen, damit man vielleicht auf bestimmte Dinge freiwillig zu verzichtet, weil man die daraus resultierenden Mühen und den Stress einfach satt hat!!
Aber ich kann nur empfehlen, stark zu bleiben und zu kämpfen, sonst hört das nie auf!!!

Gast
09.01.2005, 17:04
Es gibt die Möglichkeit der Untätigkeitsklage. Informationen dazu bekommt man bei Rechtsanwälten. Falls das Einkommen zu niedrig ist bekommt man auch Prozeßkostenhilfe. Da kann auch der Anwalt beraten.

Gruß Ramona