Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfsmittel bei Kassenwechsel
Hallo,
hat schon jemand Erfahrungen mit der Hilfsmittelversorgung beim Kassenwechsel gemacht? Werden die Hilfsmittel von der alten Kasse abgeholt u. müssen bei der neuen Kasse wieder beantragt werden?
Habe von verschiedenen Stellen zu Ohren bekommen das die Techniker KK bei Hilfsmitteln recht kulant sei.
Ich scheue mich noch vor einem Wechsel da unsere Tochter noch eine sehr teure Wachstumshormontherapie bekommt.
Gruß, Volker
yvonnejanssen
07.10.2005, 08:51
Hallo Volker,
wir haben damals auch die KK gewechselt und wir haben alle Hilfsmittel behalten dürfen und mussten sie nicht neu beantragen.
Ich habe dann der neuen KK auch gleich das Gutachten für das Pflegegeld zugeschickt, so dass sie es übergangslos weiter gezahlt haben. Also es wird auch nicht eine neue Begutachtung bezüglich des Pflegegeldes statt finden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die neue KK nicht die Hormontherapie weiter zahlen wird. Aber rufe doch einfach mal bei der KK an wo du hinwechseln möchtest und schildere denen deine Bedenken. Dann gehst du auf Nummer sicher.
Liebe Grüße
Yvonne
Hallo,
ich denke das wird nicht bei allen KK gleich gehandhabt. Wir sind letztes Jahr von der AOK zur TK gewechselt und dieses Jahr wurden dadurch 7 Hilfsmittel die AOK- Eigentum waren abgeholt. Die AOK hatte vorgeschlagen dass wir alle Hilfsmittel behalten und die neue KK eine Ablösesumme in Höhe des Zeitwertes *zahlt, womit die TK aber nicht einverstanden war. Inzwischen sind wir bis auf ein Hilfsmittel komplett neu versorgt und es wurde auch alles ohne Probleme genehmigt entweder ganz neu bzw. der Zweit- Rolli für die Schule gebraucht aus dem Pool. Momentan kämpfen wir nur um den Fahrrad - Anhänger den wir seinerzeit schon durchboxen mußten, geht jetzt erstmal zum Widerspruchsausschuss der KK und dauert vermutlich noch. Ansonsten können wir uns bisher wirklich nicht über die TK beschweren, sogar der NF- Walker der nicht gerade billig ist wurde schnell genehmigt.
Ich habe *aber schon gehört , dass es KK gibt * wo komplett alle Hilfsmittel behalten werden dürfen und die neue *KK die Ablösesumme akzeptiert hat . *Genau aus *diesem Grund *haben wir sehr lange überlegt die KK zu wechseln, es aber trotzdem nicht bereut. Wegen der Hormontherapie würde ich ebenfalls im Vorfeld eine genaue Auskunft einholen, denke aber dass es bestimmt übernommen wird.
Das Pflegegeld wurde bei uns zwar auch *problemlos weiter gezahlt, aber es fand nach nur 14 Monaten eine Widerholungsbegutachtung statt was mich nach der kurzen Zeitspanne ganz schön geärgert hat, auch wenn es nichts an der Pflegestufe 3 geändert hat. Ich hatte das Gutachten zur Pflegestufe 3 umgehend an die neue KK geschickt, der MDK kam trotzdem nochmal ins Haus.
Gruß Anja
Hallo,
besten Dank für die ausführlichen u. sehr interessanten Stellungnahmen.
Die Sache mit dem Pflegegeld hatte ich überhaupt noch nicht bedacht aber die drei Jahre zwischen den Überprüfungen sind bei uns sowieso nächstes Jahr im Sommer um.
Wenn die Kassen sich nicht auf eine Ablösesumme einigen können wäre es natürlich schlecht. Es wäre schlecht wenn z.B. das Pflegebett abgeholt wird u. wir dann erst ein neues beantragen müssten, auf die anderen Hilfsmittel (NF-Walker, Therapierad, Rehabuggy, Rollator, Autokindersitz usw.)könnte man evtl. eine kurze Zeit verzichten, auch wenn es schwer fallen würde.
Wir müssen uns die Sache wohl noch einmal gut überlegen u. uns mit der TK in Verbindung setzen.
Eigentlich ist es ja für unsere jetzige KK nur von Vorteil wenn sie einen so teuren Patienten wie unsere Tochter los wird, für die neue Kasse wäre es dagegen kein gutes geschäft.
@Anja
Du schreibst das der NF-Walker von der TK problemlos genehmigt wurde, war das eine Neuverordnung oder hattet ihr das Teil schon zu AOK-Zeiten?
Ich glaube da könnte es bei uns Probleme geben, da sich das gute Stück seit August in der maximalen Ausbaustufe für unsere Tochter befindet. (sie ist letzten Mittwoch 11 geworden u. ca. 140 cm groß).
Was habt ihr für Erfahrungen mit dem NF-Walker gemacht?
Unsere Tochter ist damit in der Schule teilweise stundenlang unterwegs gewesen.
Danke nochmal für die schnellen Antworten.
Gruß, Volker
Hallo Volker,
der NF - Walker wurde erst letztes Jahr bewilligt, als wir schon bei der TK waren als Erstverordnung. Die AOK hat ihn mehrfach abgelehnt, meinte wir wären mit einem älteren Stehtrainer der von Anfang an für unseren Sohn nicht so geeignet war weil er vor allem im Kniebereich zu wenig Halt hatte, ausreichend versorgt. Wir haben den NF- Walker jetzt ca. 1 Jahr , Benjamin bekam ihn mit 6,5 Jahren und er hat ihn von Anfang an sehr gut angenommen. Er kann aber noch nicht allein damit laufen , sondern nur mit Hilfe, ob er es je umsetzen kann , wissen wir nicht. Er steht aber 30- 45 Minuten darin, richtet sich auch allein wieder auf ( wir haben keinen Tisch dran ) und hat einfach viel mehr Möglichkeiten als mit einem Steh - Brett . Wir haben ihn seit September jetzt auch in der Schule wo er oft eingesetzt wird.
Das Pflegebett wurde bei uns nicht abgeholt , wir haben letztes Jahr mit als erstes Hilfsmittel bei der TK ein neues beantragt , das andere von der AOK wurde eingelagert. Unser erstes Pflegebett hatte ein sehr niedriges Gitter, das jetzige ( Olaf v. Kayser- Betten ) *ist fast bis auf den Boden absenkbar und das Gitter ist etwas höher. Bis alle Hilfsmittel neu bewilligt und geliefert waren , bekamen wir von der Reha- Firma einige Leih- Hilfsmittel zur Überbrückung. Das wäre sicher auch eine Möglichkeit für Euch ,falls die Hilfsmittel wie bei uns abgeholt werden. *Die AOK war in dem Punkt überhaupt nicht kulant, wollte so schnell wie möglich ihre Hilfsmittel abholen, egal ob wir schon neu versorgt sind oder nicht, deshalb mußten einige Hilfsmittel ausgeliehen werden.
Jetzt muss ich auch mal was fragen : *Kann Deine Tochter *laufen und braucht den Reha- Buggy nur für längere Strecken oder sitzt sie im Rolli ? Es gibt ja auch Reha- Buggys für größere Kinder und Du hattest nichts von einem Rolli geschrieben .
Gruß Anja
Hallo Anja,
Cindy kann an guten Tagen ein paar Schritte ganz ohne Hilfe machen, das klappt mit Orthesen natürlich besser als ohne. Aber auch in normalen Schuhen ohne Orthesen ist sie dann ganz gut unterwegs. Barfuss oder mit Socken klappt das ganze gar nicht. Sie kann auch an der Hand gehen, natürlich nur kürzere Strecken weil sonst die Kraft fehlt. Am liebsten schiebt sie beim spazierengehen ihren Buggy selbst ein paar Meter bis sie erschöpft ist, wird dann wieder gefahren um nach einiger Zeit wieder selbst zu schieben.
Im NF-Walker kann Cindy sich alleine fortbewegen, das gute Stück wird hauptsächlich in der Schule eingesetzt, dort bekommt sie z.B. morgens einen Zettel mit der Anzahl der Kinder in ihrer Klasse (für das Mittagessen) um ihn dann zum Sekretariat zu bringen. Im Haus haben wir es am Anfang auch probiert, es ist aber zu wenig Platz vorhanden u. es gab etliche Dellen in den Möbeln u. Türen. Cindys Physiotherapeutin hat einige Videoaufnahmen von ihr im NF-Walker gemacht und uns zur Verfügung gestellt, wir hätten nie gedacht was damit alles möglich ist. Cindy ist dadurch in der Schule viel selbstständiger geworden, da sie nicht ständig auf jemanden angewiesen ist um von "a" nach "b" zu kommen.
Im Haus bewegt Cindy sich hauptsächlich durch krabbeln oder im Kniegang vorwärts. Anfang 2004 war Cindy sehr gut drauf in Sachen allein aufstehen u. losgehen, dabei ist sie leider einmal so gestürzt das sie sich das Handgelenk gebrochen hat, seitdem haben wir eine ziemliche PaniK davor das sich das wiederholen könnte.
Einen Rolli haben wir noch nicht bis jetzt kommen wir noch mit einem Rehabuggy (der Widerspruch für einen 2. Buggy für die Schule läuft gerade) aus. Wir haben uns vor drei Jahren noch auf eigene Kosten einen Jogger für größere Kinder bzw. kleine Erwachsene zugelegt das Teil ist bis 65 Kg zugelassen, wir haben dazu auch noch eine Kupplung um das Gerät auch als Anhänger am Fahrrad zu benutzen was allerdings nicht offiziell zugelassen ist. Durch diesen Jogger (Special Needs) haben wir noch ein wenig Luft bevor es dann Richtung Rolli geht.
Wir haben auch ein Pflegebett der Fa. Kayser-Betten, den Typ weiß ich aus dem Kopf nicht (bin gerade bei der Arbeit), das ist zwar ganz OK, man muss Cindy aber ziemlich hochheben um sie ins Bett zu bekommen das wird für meine Frau schon ganz schön schwierig. Wenn man ein neues Bett beantragen müsste könnte man sich evtl. ein anderes aussuchen.
Gruß, Volker
Hallo Volker,
danke für Deine Antwort.
Es hört sich einfach nur toll an, wie selbstständig Deine Tochter durch den NF - Walker in der Schule geworden ist . Das Platzproblem haben wir zu Hause auch, meist bleibt er in der Schule und wird nur in den Ferien mit nach Hause geschickt. Vorher im Kiga haben wir ihn jedes Wochenende mit nach Hause bekommen, aber das ist beim neuen Fahrdienst jetzt nicht möglich . Zu Hause bewegt sich Benjamin ebenfalls krabbelnd, was er vor 1 Jahr gelernt hat.
Bei *der Doppel - Versorgung machen leider einige KK ganz schön Probleme, da hatten wir wirklich Glück. Für den Kiga hatten wir *einen 2 . Reha- Buggy und *2. Therapiestuhl , jetzt haben wir für die Schule einen 2. Rolli sowie 2. Therapiestuhl, so dass wir nicht täglich Hin- u. Her schicken müssen. Das war bei der TK auch kein Problem. Allerdings sind sie jetzt wegen dem F.- Anhänger der Meinung , dass wir mit 2 Rollis und dem NF - Walker ausreichend in der Mobilität versorgt sind, das Rad fahren in den Freizeitbereich fällt..., aber da lasse ich nicht so schnell locker. Habt Ihr zusätzlich zum Walker noch einen Rollator ?
Den Spezial Needs haben wir uns vor kurzem ebenfalls selbst in gutem Zustand aus 2. Hand gekauft, aber noch keine Rad - Touren damit probiert. Die Deichsel + Kupplung habe ich mir von der Firma schicken lassen, habe auch gehört dass es offiziell nicht zugelassen ist, aber ganz viele Eltern diese Möglichkeit nutzen. Wie kommt Ihr damit beim Rad fahren klar ? Zum einen haben wir uns diesen Jogger gekauft , weil er im Gegensatz zum Rolli der nur kleine Vorderräder hat und sich auf unebenem Gelände wie Waldwegen... teilweise sehr schwer fährt, *einfach geländetauglicher ist und auch , weil wir nicht wissen ob wir irgendwann noch einen F.- Anhänger oder Rollfiets von der KK genehmigt bekommen und doch mal wieder F.- Touren machen wollen. Wir hatten ihn auf der Reha- Care probiert und ich fand den Spezial Needs von Anfang an toll. Ich habe von der Firma gehört , dass er momentan nicht mehr hergestellt wird. Zum Glück las ich in einem Forum *, dass ihn jemand verkauft .
Wegen dem Pflegebett ist es bei unserem so einstellbar, dass wir Benjamin in gleicher Höhe wie der Therapiestuhl ist , rüber ins Bett heben können. Dadurch muss er nicht so hoch ins Bett gehoben werden , was natürlich leichter ist. Vorher hatten wir das Timmy von Kayser - Betten , was uns aufgrund der niedrigen Gitterhöhe einfach auf lange Sicht zu gefährlich war. Das Olaf haben wir ebenfalls auf der Reha- Care entdeckt und getestet.
Ich finde es sehr schön , dass Deine Tochter zumindest zeitweise allein *laufen kann und dadurch *nicht dauerhaft auf den Rolli *( Buggy ) angewiesen ist. Benjamin konnte mit 2,5 Jahren sitzen , mit 7,5 Jahren krabbeln und es wäre super , wenn er mal laufen könnte, weiß aber keiner. Aber allein das Krabbeln war ein Riesenfortschritt für uns und ihn und hat ihm ganz neue Möglichkeiten gebracht, die er jetzt täglich nutzt.
Gruß Anja
Hallo Anja,
die Entwicklungsschritte sitzen => krabbeln => aufrichten sind bei Cindy etwas früher eingetreten, es konnte bzw. kann uns aber immer noch keiner sagen wie sie sich weiter entwickelt, da man annimmt das Cindy einen seltenen Chromosomendefekt hat. In den ersten Lebensmonaten hat Cindy extrem unter ihrer Epilepsie gelitten, sie war kaum einzustellen wir hatten damals Angst sie nicht mehr aus dem Krankenhaus zu bekommen. Ab Cindys 5. Lebensmonat wurde dann der richtige Cocktail (3 Medikamente) gefunden. Sie ist jetzt seit 10,5 Jahren krampffrei u. bekommt z.Zt. nur noch 1 Medikament gegen die Epilepsie.
Die Ärzte waren Cindys Entwicklung betreffend immer sehr pessimistisch vieles hat sie dann aber doch irgendwann gemacht.
Also lasst euch nicht davon entmutigen das niemand sagen kann was bei eurem Benjamin noch passiert.
Wir freuen uns natürlich auch über Cindys Aktivitäten in Sachen Mobilität, es ist aber auch ganz schön stressig, da sie ständige Aufsicht braucht u. wir von unseren Familien keine Unterstützung erhalten.
So nun zu deinen Fragen.
Wir haben seit letztem Jahr einen neuen Rollator, natürlich erst nach Widerspruch. Es ist ein Crocodile, diesen Rollator gibt es auch mit Armauflagen u. Sitz. Cindy kann bei diesem Modell den Rollator hinter sich herziehen, das klappt viel besser als das schieben. Alle Hilfsmittel findet man (falls noch nicht bekannt) bei www.rehadat.de in einer Datenbank, man kann sich dort auch registrieren lassen u. bekommt dann ca. zweimal im Jahr eine aktuelle CD kostenlos zugeschickt.
Der Special Needs als Anhänger fürs Fahrrad wird bei uns selten benutzt, da Cindy lieber selber auf ihrem Therapiefahrrad unterwegs ist. Vor zwei Jahren als wir den Special Needs gekauft hatten habe ich Cindy öfter beim joggen mitgehabt (mit Cassettenspieler u. Kindermusik), aber trotz der Musik waren ihr die Touren zu langweilig, worüber ich auch nicht ganz unglücklich war, denn mit so einem Teil zu laufen ist auch nicht ganz einfach. Als Fahrradanhänger ist der Special Needs gut zu händeln, man darf wegen dem hohen Schwerpunkt allerdings nicht sehr schnell fahren u. muss vorsichtig in den Kurven sein.
Habt ihr schon einmal an eine Hippotherapie
gedacht? Das hat bei Cindy ganz schön was gebracht, vor allem im Bereich Rumpfaufwärts. Wird aber wie so vieles Sinnvolles nicht von der Kasse bezahlt.
Gruß, Volker
Hallo Volker,
ich hatte mich im letzten Beitrag vertippt, das Krabbeln kam mit 7,5 Jahren letztes Jahr.
Es gibt doch einige Gemeinsamkeiten. Auch wir haben bisher keine genaue Diagnose , es wurden 5 genet. Syndrome ausgeschlossen ebenso wie zig-mal auf Stoffwechselkrankheiten gesucht wurde. Momentan sind wir auch an einem Punkt wo wir nicht noch ewig weiter suchen wollen, sind uns ziemlich sicher dass es eine andere Ursache gibt, die immer dementiert wird.
Die Epilepsie ist seit diesem Sommer auch wieder dazu gekommen, war 98 einige Monate da, dann 7 Jahre gar nicht und durch 2 Virus- Infekte innerhalb weniger Wochen kamen erneut Ende Juli Grand - Mal - Anfälle, z. Z. wieder mit Orfiril long eingestellt und seitdem erstmal keine weiteren Anfälle.
Das mit der fehlenden Unterstützung aus der Familie trifft bei uns ebenso zu , ist leider so, deshalb buchen *wir seit einigen Jahren immer wieder mal FED - Einsätze . Wir waren auch schon 2 mal zur Kur , beim letzten Mal als komplette Familie und haben bisher 2 mal Kurzzeitpflege genutzt.
Das Ther. Reiten haben wir vor 1,5 Jahren angefangen und das kommt wirklich super an und macht ihm sehr viel Spaß. *Ich bin immer wieder begeistert wie gut er sich auf dem Pferderücken aufrecht halten kann , auch wenn er keine Gefahren einschätzen kann und die Griffe immer wieder los läßt. Ich denke auch diese Therapie bringt wirklich was. Vor 1 Jahr waren wir beim Forschungsprojekt Delfin - Therapie der Uni Würzburg dabei.
Bilder davon sind auf unserer HP : www.benjamin-plus.de *zu finden.
So wie ich gelesen habe , habt Ihr ein Haus . Momentan bauen wir noch - behindertengerecht , das erleichtert dann doch sehr im Alltag.
Gruß Anja
Hallo Anja,
es stimmt das wir ein Haus haben. Das Haus ist aber leider nicht behindertengerecht, da wir es 1990/91 gebaut haben u. Cindy erst im Oktober 1994 geboren ist.
Da wir ein relativ großes Erdgeschoss haben ist, bis auf die Stufen hoch zum Hauseingang, alles auf einer Ebene.
Gratulation zu eurer tollen Homepage!
Ich habe dort gelesen das Benjamin das Ergenyl nicht so bekommen ist, Cindy kommt damit bestens klar (ist übrigens das eine Medikament das sie noch gegen Epilepsie bekommt).
Cindy bekommt das Ergenyl allerdings als Lösung u. nicht als Tablette.
Zum Forschungsprojekt der Delfintherapie hatten wir uns auch vor ein paar Jahren angemeldet, sind letztes Jahr aber aus dem Bewerberpool genommen worden da Cindy 10 Jahre alt geworden ist.
Gruß,
Volker
Hallo,
möchte kurz nochmal auf die eingangs gestellten Fragen zurückkommen.
Es ist nicht so, dass die neue Kasse ein schlechtes Geschäft macht, wenn sie jemanden "Krankes" mit hohen Kosten aufnimmt. Es gibt das bürokratische Monster des Risikostrukturausgleiches". Über den Zahlen die Kassen, die wenig Ausgaben haben einen Anteil an die Kassen, die sehr viel Ausgaben haben (ist jetzt sehr vereinfacht!!!).
Also niemals mit einem, auch nur ansatzweise, schlechten Gewissen bei einer neuen Kasse anmelden.
Falls die Hormontherapie über den MDK geprüft wurde, würde ich mir auf jeden Fall das Gutachten besorgen. Damit zur neuen Kasse und die weitere Finanzierung als Bedingung stellen.
Viel Erfolg!
Hallo Volker,
muss nochmal etwas vom Ausgangsthema abschweifen.
Schön dass Du unsere HP besuchst hast und sie Dir gefällt.
Unser Hausbau hat sich hauptsächlich durch Benni *dieses Jahr ergeben da es in der Mietwohnung immer schwerer wird *, sein Zimmer und das größere Bad mit ebenerdiger Dusche sind dann im EG. *Zum Glück habt Ihr ein großes * EG , braucht dadurch wahrscheinlich keinen Treppenlift , habt Ihr im Eingangsbereich eine Rampe oder kommt sie die Stufen noch gut allein hoch ?
Ergenyl hatten wir damals auch als Lösung, hat aber nicht so gut geklappt wie später mit Orfiril long.
Beim Forschungsprojekt rein zu kommen, war letztes Jahr wie ein 6 er im Lotto. Es gab weit über 2000 Anmeldungen und nur Kinder von 5 -10 *J. , hatten eine Chance , schade dass es bei Euch nicht mehr klappte. Ich hoffe sehr , dass es irgendwann fest in Nürnberg angeboten wird und viel mehr Kinder diese Therapie erleben dürfen als bei der Studie und dass es vor allem dann auch finanzierbar ist.
Liebe Grüße
Anja