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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umfrage von Hebammen


Gast
09.05.2005, 17:08
Liebe Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom
Wir sind vom Schweizer Forum hierher geleitet worden da wir an der Schule für Hebammen in Zürich Schweiz unsere Projektarbeit schreiben zu dem Thema: „Anders als erwartet - die Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom“.
Wir sind beide in unserem bisherigen Berufsalltag als Pflegefachfrauen und privat mit Kindern mit Down-Syndrom in Kontakt gekommen. Diese Kontakte waren für uns wertvoll und deshalb möchten wir gerne mehr über das Down-Syndrom erfahren. Die zentrale Fragestellung für unsere Arbeit lautet: „Wie können Hebammen die Eltern in der Beziehungsaufnahme zu ihrem Neugeborenen mit Down-Syndrom unterstützen“ (Ausgangslage: Die Diagnose wurde noch nicht in der Schwangerschaft gestellt). Zum Tätigkeitsbereich der Hebamme gehört die Betreuung während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett. Je nach Geburtsstätte ist die Hebamme die einzige Fachperson, die während einer Geburt anwesend ist und die Familie in der ersten Zeit danach betreut. Wir haben in unserer Arbeit Ziele formuliert und die folgenden Fragen danach ausgerichtet. Wir möchten möglichst viele Erfahrungen und Meinungen von Betroffenen zu diesem Thema sammeln.
Die Fragen sind alle in Einzahl formuliert. Wir begrüssen es, wenn sowohl Mütter als auch Väter unsere Fragen beantworten, allerdings am besten einzeln, da sie die Situation vielleicht unterschiedlich erlebt haben. Die Antworten werden selbstverständlich anonym behandelt.
Wir danken allen, die sich beteiligen, schon im Voraus. Es ist auch möglich nur einen Teil des Fragebogens auszufüllen.
Antworten am liebsten an hebammen@gmx.ch, wir freuen uns auf jede Antwort!

Nadia Ruchti und Mirjam Fullin


und hier der Fragebogen:

1. a) Wann haben Sie erfahren, dass Ihr Kind das Down-Syndrom hat?


b) Wer hat Ihnen das gesagt?


c) Wie haben Sie die Diagnosenvermittlung erlebt? Was war fördernd, was nicht?



2. a) Wie war die erste Kontaktaufnahme zu Ihrem Kind?


b) Was hat Ihnen dabei geholfen? Was war schwierig für Sie?



3. a) Wie hat die Hebamme bei der Geburt Ihres Kindes reagiert? Wie war das für Sie?


b) Welches Verhalten von Seiten der Hebamme hätte Ihnen geholfen?



4. a) Welche Gefühle hatten Sie nachdem Sie von der Diagnose „Down-Syndrom“ erfahren haben?


b) Welches Bild hatten Sie bezüglich des Down-Syndroms?



5. Wie hat Ihr Down-Kind Ihre Partnerschaft und Familie verändert?