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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsberichte von Eltern eines Kindes mit DS!


Gast
14.10.2005, 11:07
Erfahrungsberichte (aktuell sind es mehr als 100) von Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom (Trisomie 21): http://www.regenbogenzeiten.de/LinksErfahrungsberichte.html


„Ein Kind mit Down-Syndrom ist sicherlich nicht das, was wir uns alle gewünscht haben. Aber mit einem Kind mit Down-Syndrom kann man wunderbar leben, es öffnet uns ganz viele tolle Türen und Erlebnisse, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Und so wie es Momente gibt, wo ich mir wünsche einen ganz normalen Ausflug wie ganz normale Familien zu machen, gibt es Momente, wo ich dankbar für die Lehrstücke des Lebens bin, die Verena und Matthias mir gegeben haben. Aber wieviele Nichtbetroffene sehen das so oder können es verstehen? Wohl die wenigsten. Liebe Grüße Christiane, die gerne in Holland lebt und nur noch selten um Italien trauert ;-).“

(Christiane und ihr Mann Bernd sind Eltern von Marvin (*1993), Verena (*1995), Gesa (*1997) und Matthias (*2002). Marvin und Gesa sind Regelkinder, Verena wurde mit Trisomie 21 und Herzfehler geboren, Matthias wurde von seinen leiblichen Eltern nach der späten vorgeburtlichen Diagnose "Down-Syndrom und Herzfehler" abgelehnt, dem Jugendamt überlassen und im Alter von wenigen Wochen von Christiane und Bernd als Dauerpflegekind in ihre Familie aufgenommen).


Erfahrungsberichte (aktuell sind es mehr als 100) von Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom (Trisomie 21): http://www.regenbogenzeiten.de/LinksErfahrungsberichte.html

lovenats
24.11.2005, 14:40
Unterschätzt die "Nichtbetroffenen" nicht... Auch das ist eine Form der Ausgrenzung und unsere Kinder bekommen das mit!
Wir sehen uns zu oft als "von der Aussenwelt nicht verstandenen Genossen" und das stimmt in vielen Fällen einfach nicht. Zwischen diesen Gruppen sind so schnell Brücken gebaut und Verständnis, das weit über Mitleid oder noch schlimmer "Bewunderung" hinausgeht bekommt man überall und dauernd, wenn man es denn zulässt! Wir wachen nicht wie "Löwinnen" über unseren fünfjährigen Down-Sohn Julian, wir entschuldigen ihn nicht und wir zwingen niemanden ihn anzusehen oder lieb zu haben - das kommt von ganz allein und schneller als wir selbst es oft erwarten. "Nichtbetroffene" bestimmen unseren Freundeskreis, ausser Julian gibt es bei uns in der Verwandschaft oder Bekanntschaft kein einziges behindertes Kind - und das (nach anfänglichen Versuchen und Erfahrungen) mit Absicht!