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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frustabbau


yvonnejanssen
21.05.2003, 16:45
Hi,
>
> hast du auch manchmal die Schnauze so richtig voll? Du hast dich geärgert
> und weist nicht, wo du deine Wut mal so richtig auslassen kannst?
>
> Die nachfolgende kleine Anleitung soll helfen, dem Ärger Luft zu machen
und
> vor allen Dingen noch ein wenig Spass dabei zu haben.
>
> Also, es begann eigentlich ganz einfach: Ich wollte meinen Freund Thomas
> anrufen und wählte seine Nummer.
>
> Ein Teilnehmer meldete sich, und ich sagte:
> "Guten Tag, ich würde gerne mit Thomas Müller sprechen."
> Daraufhin wurde der Hörer einfach aufgeknallt. Ich war fassungslos, wie
> konnte jemand nur so unhöflich sein. Ich verglich die Nummer nochmal mit
meinem
> Adressbuch und stellte fest, dass ich nur eine Ziffer vertauscht hatte.
Ich
> rief also nochmal die falsche Nummer an, wartete bis der Ignorant sich
meldete
> und brüllte in den Hörer:
> "Sie sind ein ARSCHLOCH!!" und knallte dann ebenfalls den Hörer auf.
> Danach fühlte ich mich wirklich besser.
> Den Zettel mit der falschen Nummer legte ich in meine Schublade.
>
> Nun, immer wenn es mir schlecht ging oder ich mich geärgert hatte, rief
ich
> das Arschloch an, brüllte in den Hörer und legte sofort wieder auf. Ein
> gigantisches Gefühl.
>
> Am Ende des Jahres führte die Telefongesellschaft ein
> Nummernerkennungssystem ein. Ich war ziemlich geschockt; wie sollte ich so
unerkannt meine Anrufe
> weiterführen können.
>
> Ich überlegte und überlegte und rief abermals das Arschloch an und sagte:
> "Guten Tag, ich rufe von der Telefongesellschaft an. Sind Sie mit dem
> Nummernerkennungssystem bereits vertraut?" Das Arschloch sagte nein, und
ich brüllte
> in den Hörer: "...weil Sie ein Arschloch sind!" Damit war meine Welt
wieder in
> Ordnung.
>
> An einem schönen sonnigen Tag fuhr ich in die Stadt zum Einkaufen. Viele
> Parkplätze waren belegt. Ich sah eine Frau, die unglaublich lange
brauchte, um
> ihr Auto aus einer Parklücke rückwärts herauszufahren, aber ich entschloss
> mich, zu warten, in der Aussicht auf einen schönen Parkplatz. Plötzlich
kam von
> der anderen Seite ein schwarzer BMW angerast und schnappte mir den schönen
> Parkplatz vor der Nase weg. Ich stieg aus und war sehr wütend und rief dem
> Fahrer zu, dass dies mein Parkplatz sei. Er ignorierte mich vollkommen und
ging
> einfach weg.
> So ein Arschloch!
>
> Doch dann entdeckte ich ein Schild hinter seiner Scheibe, dass er den
Wagen
> verkaufen wollte. Zu meiner Freude hatte er seine Telefonnummer und seinen
> Namen draufgeschrieben. Nun hatte ich schon zwei Arschlöcher, die ich
anrufen
> konnte, wenn ich mich über etwas geärgert hatte. Was ein königlicher
Spass.
>
> Nach einer Weile war es nicht mehr so schön, bei den Arschlöchern
anzurufen,
> und ich wollte mal etwas Neues ausprobieren.
>
> Ich rief also Arschloch 1 an und brüllte in den Hörer: "Sie ARSCHLOCH!!"
und
> legte dann aber nicht auf.
> Er sagte: "Unterlassen Sie diese Anrufe."
> Ich sagte: "Nein."
> Er sagte: "Wo wohnen Sie?"
> Ich sagte: "Ich wohne am Gustav-Heinemann-Ufer und heiße Leo Bauer. Mein
> schwarzer BMW steht vor der Tür." Das Arschloch sagte: "Lauf Dich schon
mal warm
> Kumpel, ich komme gleich vorbei."
>
> Dann rief ich das zweite Arschloch an und brüllte wieder meinen Spruch in
> den Hörer und legte auch hier nicht auf.
> Leo Bauer fragte auch mich: "Wer bist Du, Du Penner, lass die Scheiße
> bleiben."
> Ich sagte, dass wir uns gleich kennenlernen würden, denn ich würde bei ihm
> vorbeikommen.
> "Prima", sagte er, "dann kann ich Dir ja gleich mal richtig aufs Maul
hauen
> für Deine Unverschämtheiten."
> "Ich freue mich", sagte ich ihm.
>
> Dann rief ich bei der Polizei an und sagte, dass mein Name Leo Bauer sei
und
> ich am Gustav-Heinemann-Ufer wohnen würde. Ich würde von meinem schwulen
> Freund bedroht und der stehe schon vor der Tür, um mich umzubringen.
>
> Dann fuhr ich zum Gustav-Heinemann-Ufer und sah zu, wie die beiden
> Arschlöcher sich richtig vermöbelten, bis die Polizei kam und beide
festnahm.
>
> Das war eine der geilsten Freuden in meinem Leben!!!!
>
> Was lernen wir daraus?
> Sei immer freundlich am Telefon, schnappe anderen Leuten nicht den
Parkplatz
> weg und schreibe nie, nie, nie Deine Telefonnummer an Deine Autoscheibe.
> Dann kann eigentlich nix passieren.
>
> Make your day!!!! ;-)
>

Jaguar
21.05.2003, 18:36
Hallo Yvonne,

lustig diese Geschichte.
Da juckt es mächtig in den Fingern, dies auch mal in ähnlicher Version auszuprobieren.
Sicher auch nicht die feine Art, Frust los zu werden,
aber lieber auf diese Art und Weise als mit dem Fuß auf dem Gaspedal.

Viele Grüße Elke