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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn es dir mal nicht gut geht


yvonnejanssen
29.04.2003, 22:38
Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck
von 40 EURO hoch hielt.
In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte: 'Wer möchte diesen
Scheck haben?"
Alle Hände gingen hoch.
Er sagte:'Ich werde diesen 40 EURO Scheck einem von Euch geben, aber
zuerst lasst mich eins tun.'
Er zerknitterte den Scheck. Dann fragte er, 'Möchte ihn immer noch einer
haben?
Die Hände waren immer noch alle oben.
Also, erwiderte er: 'Was ist wenn ich das tue?'
Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am
dreckigen Untergrund. Er hob ihn auf, den Scheck; er war zerknittert
und völlig dreckig. 'Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?'
Es waren immer noch alle Arme in der Luft.
Dann sagte er: 'Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle
Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es
haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und
stets 40 EURO wert.' 'Es passiert oft in unserem Leben, daß wir
abgestoßen,
zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden.
Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben.'
'Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert
ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren.
Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer
noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben. Der Wert
unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir
kennen, sondern dadurch WER DU BIST.
'Du bist was besonderes - vergiss das NIEMALS!'
Zähle deine Segen, nicht deine Probleme.
Fürchte nie, etwas Neues zu versuchen.
Und denk daran:
Einfache Leute haben die Arche gebaut - Fachmänner die Titanic.

ute
30.04.2003, 21:38
hallo yvonne,

dein text trifft sozusagen den nagel auf dem kopf. in einer gesellschaft, in der eine persönliche identifikation fast nur über einkommen, oder konsum geschieht, verliert man vielleicht schnell mal das wesentliche aus den augen. nämlich die achtung vor sich selbst. und auch die beachtung der eigenen wirklichen bedürfnisse.

menschen, die einem nahestehen, übersieht man vielleicht. eventuell weil sie nicht laut genug sprechen. weil sie ihre fragen nicht deutlich genug stellen. vielleicht, weil ihre worte uns nicht erreichen können, da wir uns zu sehr um unser äußeres bild kümmern.
um selber ehrlich zu sein, muss ich bei dem oben geschriebenen absatz immer ICH schreiben.

aber seit dem umgang mit meinem sohn. ich meine den wirklichen umgang mit ihm. meine akzeptanz seiner behinderung, gehe ich auch wesentlich bewußter mit mir selber um. und sehe die dinge, die wirklich wichtig geworden sind.

deinen text - yvonne - habe ich mir ausgedruckt und in die küche gehängt. wenn es mir mal nicht gut geht - dann habe ich ihn dort schnell im auge.

danke dafür.