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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlaflose Nächte


Boli
05.05.2004, 22:38
Hallo an alle:

Wir haben auch Probleme mit unserer behinderten Tochter bezüglich Schlafgewohnheiten. Ins Bett gehen ist in der Regel kein Problem. Wir legen Sie gemeinsam mit ihrer älteren Schwester zwischen 19:30 und 20:00 ins Bett. Sie schlafen auch relativ schnell ein. Das Problem ist, das Sie fast jede Nacht so gegen Mitternacht aufwacht und zu uns ins Bett kommt. Ich versuche Sie dann wieder zurück in ihr Bett zu bringen, doch das gezähter ist gross. Um die andere Schwester nicht zu wecken, lenckt dann meine Frau schon öffter mal ein, und sie schläft dann bei uns. Selbst so ist sie schon meistens zwischen 5 und 5:30 wieder wach. Und dass Nacht. Letzten haben wir die längere Ausdauer gehabt, und sie immer wieder ins Bett zurückgebracht, bis Sie wieder eingeschlafen ist. Zunächst dachte ich es liegt daran dass sie sich aufdeck und friert. Dann habe ich sie schon manche male auf dem Bodenschlafend neben dem Bett gefunden, also habe ich eine Warander montiert, aber es half auch nicht.

Kann uns jemand vieleicht einen Rat geben was wier machen können?

Vielen Dank im Vorraus.
Wünsche Euch gute und geruhsame Nacht

Boli
http://www.intakt.info/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif

Julia
06.05.2004, 01:40
Hallo Boli!
Bevor ich mich fusselig schreibe http://www.intakt.info/forum/images/smilies/glare.gif : Es sind einige Vorschläge bezüglich Medikationen und Fixierung und ich meine auch Einschlafrituale unter "Die Nächte machen uns fertig...Mehrfachbehinderung incl. Blindheit" eröffnet von Konstantin56 geschrieben worden, noch gar nicht so lange her, müsste also noch auf der ersten Seite der Themenliste stehen...vielleicht hilft da ja schon mal ein bisschen weiter...
Schöne Grüße,
Julia.

Wüstenwutz
06.05.2004, 08:07
Zitat[/b] ( @ --)]
Hallo Boli!
Ich empfehle das Buch"Jedes Kind kann schlafen lernen"!
Nach dem ich ein dreiviertel Jahr bis 15X aufgestanden bin und immer fürchtet,es liege an irgendeinem physischen Defizit(Erkältung, Atempausen...) erkannte ich inzwischen, dass auch Kinder mit Einschränkungen schnell herausbekommen, was schön ist und das permanent einfordern können. Auf die Sedierungsschiene bewegte ich mich wegen meinen körperlichen Erschöpfungszuständen zum Glück nur kurz.Wie du aus den anderen Beiträgen lesen kannst, kann das eine Spirale zu immer stärkeren Mitteln sein.
Ich möchte Tim nicht angurten und Ängste haben ,ob er sich stranguliert. Damit er nicht herausfällt liegt er nun auf dem Boden und wenn er anfängt zu weinen,gehe ich nach einer Wartezeit von einigen Minuten hinein und sage bestimmt :"Alles in Ordnung ,Gute Nacht!"und schließe wieder die Türe. Und dabei ist es sehr wichtig es hundertprozent zu wollen und keinerlei Rücksicht auf andere Mitbewohner zu nehmen oder Nachbarn etc. Bei seinem Bruder hatten wir schon dieses Problem . Da er laufen konnte verließ er das Bett und Kam heraus. Wir brachten ihn wieder zurück ins Bett und verabschiedeten uns immer mit den gleichen Worten. Eine kurze Zeit mußten wir auch die Türe zuhalten, sprachen aber dabei mit dem Kind. Genaueres steht wie gesagt in dem oben erwähnten Buch.Ich wünsche Euch viel Kraft!