Gast
01.12.2002, 23:03
Hallo!
Habe eine 7-jährige Tochter, die geistig behindert ist. Laura hat Pachygerie (Hirnfehlentwicklung). Die rechte Hirnhälfte ist stärker betroffen als die linke.
Laura war von Anfang an entwicklungsverzögert, später hieß es dann entwicklungsgestört. Sie hat zunächst alles gelernt, sitzen, laufen, essen ... nur später als andere Kinder.
Mit 3,5 Jahren, als wir anfingen der Ursache auf den Grund zugehen, hatte sie ihren ersten epileptischen Anfall und eine Hirnentzündung infolge von Windpocken.(Seitdem, vor allem in letzter Zeit hat Sie immer häufiger Epilepsie.) *Im dem Zuge wurde eine Kernspin-Tomograhie durchgeführt, wo dann zu sehen war, wo der Grund zu finden ist für ihre Behinderung.
Von Anfang an haben wir sie durch KG, Frühförderung später dann durch Ergo und Logopädie gefördert, so wie es für sie erforderlich war und ist.
Nun kamen und kommen mehr Probleme mit unserer Krankenversicherung auf uns zu: die DKV. Es werden, so hat es jedenfalls mittlerweile den Anschein, uns und vor allem unserer Tochter das Leben erschwert. Die DKV weigert sich Therapien, wie Ergotherapie und Logopädie zu zahlen, mit ziemlich fadenscheinigen Begründungen. Logopädie wurde dann, nachdem wir uns an einen Anwalt wandten, für ein Jahr bewilligt. Dies Jahr war dann vor den Sommerferien zu Ende. Nun bekommt sie Ergotherapie, auch wenn wir noch nicht genau wissen, ob es letztendlich von der DKV bezahlt werden wird. Aber dies abzuklären, hätte viel zu viel kostbare Zeit in Anspruch genommen, Zeit, die unserer Tochter dann für ihre Entwicklung fehlen würde.
Sie ist bis heute inkontinent, aber die DKV zahlt erst seit Laura vor einem Jahr in die Pflegeversicherung eingestuft wurde, einen Anteil von 30,00 EUR im Monat für Windeln, den Rest müssen wir selber zahlen. Lange Zeit, bis vor einem halben Jahr haben Ihr noch die ganz großen Windeln für Babys gepaßt, aber nun müssen wir auf die teureren und qualitativ schlechteren Windeln aus Apotheken/Sanitätshäusern ausweichen... dieser Umstand der Preis/Leistung macht mich ziemlich wütend.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte uns einen Rat geben? Würde mich über Antworten sehr freuen! *
Danke!
Silvia
Habe eine 7-jährige Tochter, die geistig behindert ist. Laura hat Pachygerie (Hirnfehlentwicklung). Die rechte Hirnhälfte ist stärker betroffen als die linke.
Laura war von Anfang an entwicklungsverzögert, später hieß es dann entwicklungsgestört. Sie hat zunächst alles gelernt, sitzen, laufen, essen ... nur später als andere Kinder.
Mit 3,5 Jahren, als wir anfingen der Ursache auf den Grund zugehen, hatte sie ihren ersten epileptischen Anfall und eine Hirnentzündung infolge von Windpocken.(Seitdem, vor allem in letzter Zeit hat Sie immer häufiger Epilepsie.) *Im dem Zuge wurde eine Kernspin-Tomograhie durchgeführt, wo dann zu sehen war, wo der Grund zu finden ist für ihre Behinderung.
Von Anfang an haben wir sie durch KG, Frühförderung später dann durch Ergo und Logopädie gefördert, so wie es für sie erforderlich war und ist.
Nun kamen und kommen mehr Probleme mit unserer Krankenversicherung auf uns zu: die DKV. Es werden, so hat es jedenfalls mittlerweile den Anschein, uns und vor allem unserer Tochter das Leben erschwert. Die DKV weigert sich Therapien, wie Ergotherapie und Logopädie zu zahlen, mit ziemlich fadenscheinigen Begründungen. Logopädie wurde dann, nachdem wir uns an einen Anwalt wandten, für ein Jahr bewilligt. Dies Jahr war dann vor den Sommerferien zu Ende. Nun bekommt sie Ergotherapie, auch wenn wir noch nicht genau wissen, ob es letztendlich von der DKV bezahlt werden wird. Aber dies abzuklären, hätte viel zu viel kostbare Zeit in Anspruch genommen, Zeit, die unserer Tochter dann für ihre Entwicklung fehlen würde.
Sie ist bis heute inkontinent, aber die DKV zahlt erst seit Laura vor einem Jahr in die Pflegeversicherung eingestuft wurde, einen Anteil von 30,00 EUR im Monat für Windeln, den Rest müssen wir selber zahlen. Lange Zeit, bis vor einem halben Jahr haben Ihr noch die ganz großen Windeln für Babys gepaßt, aber nun müssen wir auf die teureren und qualitativ schlechteren Windeln aus Apotheken/Sanitätshäusern ausweichen... dieser Umstand der Preis/Leistung macht mich ziemlich wütend.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte uns einen Rat geben? Würde mich über Antworten sehr freuen! *
Danke!
Silvia