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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wohnraumanpassung in Form eines Umzugs


Gast
03.09.2002, 22:46
Hallo an alle,
ich bin eine alleinerziehende (z.Z. arbeitslose) Mutti von vier Kindern. 14 Jahre, 13 Jahre, 10 Jahre, 3 Jahre.

Mein 13 jähriger Sohn David ist zu 100% behindert, kann nicht laufen und sitzt im Rollstuhl.

Wir bewohnen z.Z. eine 4,5 Raum Wohnung mit 90 qm, Hochpaterre, mit 10 Stufen bis in die Wohnung. Die Wohnung hat einen Sanitärraum und ist nicht behindertengerecht.
Für diese Wohnung zahle ich 610 Euro warm, die auch vom Sozialamt anerkannt werden.

Aus diesem Grunde habe ich mich nach einer behindertengerechten Wohnung umgesehen, und auch eine gefunden. Eine 140 qm, 5 Zimmerwohnung, Paterre, also eben zum Boden, mit zwei Sanitärräumen, Garten in einer schönen Kinderreichen Siedlung, wo im Gegensatz zu meiner jetzigen Wohngegend die Straße und Fußwege ebenfalls eben, also rollstuhlgerecht sind, und dazu ist alles Spielstraße.
Die Miete warm beträgt allerdings 770 Euro, das ist dem Sozialamt zuviel.

Ich habe mich schon nachweislich, auch über Anzeigen um andere behindertengerechte Wohnungen gekümmert, die lagen aber alle weitaus über diesem Mietpreis.

Meine Frage: Gibt es irgendeine Möglichkeit, wie ich diese Wohnung dennoch über das Sozialamt, oder über andere Stellen bekomme. Diese Wohnung und das Umfeld ist wirklich ideal, vor allem für David. Ich habe schon von Wohnraumanpassung in Form eines Umzuges gehört, mir fehlen aber die rechtlichen Mittel, mit denen ich dies hinterlegen könnte wenn es so welche gibt.

Bitte helft mir
Kerstin
e-mail: K.Keith@t-online.de

yvonnejanssen
09.09.2002, 21:33
Hallo Kerstin,

gehe doch mal bitte auf diese Seite und schildere dort deinen Fall im Forum. Dort wirst du evtl. Glück haben, denn dort werden ausschließlich Sozialhilfethemen behandelt:
Tacheles (http://www.tacheles.wtal.de/)
Es wäre schön, wenn du etwas in Erfahrung bringen kannst, dass du es hier mitteilst, denn ich denke, das es für den einen oder anderen hier auch interessant wäre.
Viele Grüße und viel Erfolg
Yvonne

Gast
09.09.2002, 22:20
Also mein Tip: Ich würde mich ernergisch dahinter setzen und immer wieder Widerspruch und zwar schriftlich angeben.Ich hatte einen ähnlichen fall:Ich war noch in der Ausbildung und fand eine Sozial Wohnung,die sehr günstig war.Da ich ja schließlich genau soviel bzw wenig verdiente ,fand ich,daß ich schließlich auch Ansruch auf so eine Wohnung hätte.
Ich bekam eine Begründung,warum erst nicht.Die müßten erst anklären,ob jemand zu diesem Zeitpunkt auch so eine Wohnung sucht,der sozialhilfeempfänger ist.
Beschreibe ganz genau warum diese Wohnung notwendig wäre.Schließlich gibt es nicht soviele Behindertengerechten Wohnungen in einem Wohnort.Und wenn nicht würde ich zum Rechtanwalt gehen und mich beraten lassen,ob es da nicht irgendwelche Rechte gibt.Die können Euch ja schließlich nicht hängen lassen.

Mensch ,mich regt das auf,daß wir immer für jeden Fitzel kämpfen müssen oder andauernd Papierkram erledigen müssen,alsob wir sonst nix zu tun hätten.

Aufjedenfall drücke ich dir die Daumen.
enni