KerstinP.
11.12.2002, 07:34
Hallo;
ich beschäftige mich seit ein paar Tagen mit der Frage ob es sich lohnt für Marius die Pflegestufe zu beantragen. Durch seine Epilepsie hat er schon massive Wesensveränderungen durchgemacht, ist unberechenbar http://www.intakt.info/forum/images/smilies/glare.gif Der Herd sitz bei ihm dort, wo unsere Gefühlswelt und das Sehzentrum angesiedelt ist...Marius kann seine Emotionen nicht kontrollieren-schlagen,treten,beissen machen für Ihn keinen Unterschied zum schmusen. Er steht den ganzen Tag unter Strom und man kann Ihn nicht eine Sek. aus den Augen lassen ohne das was passiert.Ich habe für den Haushalt im Grunde nur sehr spät abends oder nachts Zeit, denn wenn Marius wach ist geht nichts mehr.Was mich am meisten schmerzt ist allerdings die Tatsache das ich kaum noch Zeit für seine 4 Geschwister habe Allein die Morgentoilette dauert im Vergleich zu gesunden Kindern seines Alters wesentlich länger. Wenn er ganz mies drauf ist dauert das Windeln,waschen und Anziehen schonmal geschlagene 30 Minuten. Von den Medizingaben und den Mahlzeiten spreche ich garnicht erst...es ist mehr wie mühsam.
Mein Hintergedanke bei der Beantragung ist es, das man evtl. jemanden "einstellen" könnte der sich mit Kindern wie Marius auskennt und Ihn mir std.-weise abnimmt damit ich wenigstens hin und wieder mal etwas intensiver für die anderen Kinder da sein kann.
Spielgruppen, Krippen (2 Std. am Nachmittag)wollen unser Zwergi wegen seiner Unberechenbarkeit natürlich nicht haben da sie Ihn als "potentielle Gefahr und tickende Zeitbombe" sehen und man die anderen Kinder "vor sowas" schützen muss http://www.intakt.info/forum/images/smilies/glare.gif
Ich weiss echt nicht weiter, fühle mich auf der ganzen Linie hilflos und allein gelassen.
Meint ihr das wir mit dem Antrag evtl. Erfolg haben könnten oder soll ich mir das Porto für's Abschicken lieber sparen?
ich beschäftige mich seit ein paar Tagen mit der Frage ob es sich lohnt für Marius die Pflegestufe zu beantragen. Durch seine Epilepsie hat er schon massive Wesensveränderungen durchgemacht, ist unberechenbar http://www.intakt.info/forum/images/smilies/glare.gif Der Herd sitz bei ihm dort, wo unsere Gefühlswelt und das Sehzentrum angesiedelt ist...Marius kann seine Emotionen nicht kontrollieren-schlagen,treten,beissen machen für Ihn keinen Unterschied zum schmusen. Er steht den ganzen Tag unter Strom und man kann Ihn nicht eine Sek. aus den Augen lassen ohne das was passiert.Ich habe für den Haushalt im Grunde nur sehr spät abends oder nachts Zeit, denn wenn Marius wach ist geht nichts mehr.Was mich am meisten schmerzt ist allerdings die Tatsache das ich kaum noch Zeit für seine 4 Geschwister habe Allein die Morgentoilette dauert im Vergleich zu gesunden Kindern seines Alters wesentlich länger. Wenn er ganz mies drauf ist dauert das Windeln,waschen und Anziehen schonmal geschlagene 30 Minuten. Von den Medizingaben und den Mahlzeiten spreche ich garnicht erst...es ist mehr wie mühsam.
Mein Hintergedanke bei der Beantragung ist es, das man evtl. jemanden "einstellen" könnte der sich mit Kindern wie Marius auskennt und Ihn mir std.-weise abnimmt damit ich wenigstens hin und wieder mal etwas intensiver für die anderen Kinder da sein kann.
Spielgruppen, Krippen (2 Std. am Nachmittag)wollen unser Zwergi wegen seiner Unberechenbarkeit natürlich nicht haben da sie Ihn als "potentielle Gefahr und tickende Zeitbombe" sehen und man die anderen Kinder "vor sowas" schützen muss http://www.intakt.info/forum/images/smilies/glare.gif
Ich weiss echt nicht weiter, fühle mich auf der ganzen Linie hilflos und allein gelassen.
Meint ihr das wir mit dem Antrag evtl. Erfolg haben könnten oder soll ich mir das Porto für's Abschicken lieber sparen?