Gast
14.07.2005, 14:28
Hallo,
ich habe eine 13 monatige Tochter, die mit einem schweren
Herzfehler zur Welt gekommen ist.
Weil sie dadruch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt,
haben wir Pflegegeld beantragt.
Bei einigen Dingen sind wir uns nicht ganz sicher, ob und wenn
ja wie das auf den Pflegeaufwand angerechnet wird.
Hier die fraglichen Punkte:
1. Sie wird über eine PEG-Sonde ernährt (eine Ernährungssonde, die direkt durch die Bauchdecke führt).
Was ist mit dem Zeitaufwand für die Pflege der Sonde/Wunde?
Wie ist die Zeit der Nahrungsaufnahme anzurechnen, wenn sie die Nahrung über eine Pumpe bekommt,
dabei aber beobachtet werden muss (ca. 1 1/4 Std. pro Mahlzeit)?
2. Sie hängt ständig an einem Pulsoximeter um den O2-Sättigung
im Blut zu kontrollieren.
Gibt das Ding Alarm müssen wir ihr Sauerstoff geben, natürlich auch Nachts.
Bei jedem kleinen Spaziergang oder Arztbesuch müssen wir genügend Sauerstoff dabei haben.
3. Vorbereiten geben von Medikamenten wird wohl nicht angerechnet: (
(dazu habe ich schon folgenden Beitrage gefunden Link (http://www.intakt.info/cgi-bin/forum/ikonboard.cgi?act=ST;f=2;t=267))
Was ist mit Inhalationen? Wie sieht's mit dem Zeitaufwand zur Besorgung der Rezepte und Medikamente aus?
(Das sind auch mehrer Stunden/Woche)
4. Damit sie irgendwann mal normal essen kann sollen wir 2-3 mal am Tag mit ihr essen üben,
das dauert jedesmal ca. 1/2 Stunde.
5. 2 mal pro Woche kommt eine Logopädin, 2 mal eine Physiotherapeutin.
Beide leiten uns an, wie wir sie fördern können, damit sie den Entwicklungsrückstand aufholt.
D.h. ein Elternteil muss immer dabei sein.
Kann uns jemand weiterhelfen, hat jemand Erfahrung mit ähnlichen Fällen?
Vielen Dank schonmal im voraus!
Jörg
ich habe eine 13 monatige Tochter, die mit einem schweren
Herzfehler zur Welt gekommen ist.
Weil sie dadruch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt,
haben wir Pflegegeld beantragt.
Bei einigen Dingen sind wir uns nicht ganz sicher, ob und wenn
ja wie das auf den Pflegeaufwand angerechnet wird.
Hier die fraglichen Punkte:
1. Sie wird über eine PEG-Sonde ernährt (eine Ernährungssonde, die direkt durch die Bauchdecke führt).
Was ist mit dem Zeitaufwand für die Pflege der Sonde/Wunde?
Wie ist die Zeit der Nahrungsaufnahme anzurechnen, wenn sie die Nahrung über eine Pumpe bekommt,
dabei aber beobachtet werden muss (ca. 1 1/4 Std. pro Mahlzeit)?
2. Sie hängt ständig an einem Pulsoximeter um den O2-Sättigung
im Blut zu kontrollieren.
Gibt das Ding Alarm müssen wir ihr Sauerstoff geben, natürlich auch Nachts.
Bei jedem kleinen Spaziergang oder Arztbesuch müssen wir genügend Sauerstoff dabei haben.
3. Vorbereiten geben von Medikamenten wird wohl nicht angerechnet: (
(dazu habe ich schon folgenden Beitrage gefunden Link (http://www.intakt.info/cgi-bin/forum/ikonboard.cgi?act=ST;f=2;t=267))
Was ist mit Inhalationen? Wie sieht's mit dem Zeitaufwand zur Besorgung der Rezepte und Medikamente aus?
(Das sind auch mehrer Stunden/Woche)
4. Damit sie irgendwann mal normal essen kann sollen wir 2-3 mal am Tag mit ihr essen üben,
das dauert jedesmal ca. 1/2 Stunde.
5. 2 mal pro Woche kommt eine Logopädin, 2 mal eine Physiotherapeutin.
Beide leiten uns an, wie wir sie fördern können, damit sie den Entwicklungsrückstand aufholt.
D.h. ein Elternteil muss immer dabei sein.
Kann uns jemand weiterhelfen, hat jemand Erfahrung mit ähnlichen Fällen?
Vielen Dank schonmal im voraus!
Jörg