Fischer Beege
28.06.2003, 18:47
Rebeca und Mauricio Wild sind bekannt als die „Montessori Pädagogen“ aus Ecuador. Sie werden am 23. Juli 2003 um 20.00 Uhr im Matthias Ehrenfried Haus in Würzburg einen Vortrag zum Thema: Freiheit und Grenzen im Erziehungsalltag halten. Zum gleichen Thema geben sie vom 29.07. bis 30.07. in der Montessori Schule in Würzburg ein Einführungsseminar.
Das Ehepaar Wild leitet seit 1977 ein Kindergarten- und Schulprojekt (den „Pesta“, abgeleitet von Pestalozzi) in Quito, der Hauptstadt von Ecuador.
Sie nennen ihre Einrichtung eine freie Schule / einen freien Kindergarten.
Im Konzept der Schule / des Kindergartens finden sich Ansätze der Maria Montessori, der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler (bekannt durch das Lóczy in Budapest), sowie der Berliner Gymnastiklehrerin Elsa Gindler.
Rebeca und Mauricio Wild geht es darum den Kindern eine Umgebung zu gestalten, die sie voller Neugierde bleiben lässt und die es ihnen ermöglicht voll Vertrauen auf sich selbst und die Welt aufzuwachsen.
So entstand aus vielen Mosaiksteinchen zusammengesetzt das Konzept einer nichtdirektiven Erziehungsmethode wie es heute von den Wilds in ihrem Pesta umgesetzt wird.
Natürlich ist das Thema von Freiheit gewähren und Grenzen setzen eines, das Eltern und Pädagogen durch den ganzen Erziehungsprozess oft ein Leben lang begleitet. Rebeca und Mauricio Wild gelingt es mit ihrer besonderen Sichtweise der Pädagogik neue Blickwinkel für diese Problematik zu öffnen.
Rebeca Wild beschreibt ihre Arbeit so:
„Wenn wir Kindern und Jugendlichen ermöglichen, aus eigenem Antrieb ihre Aktivitäten zu entfalten und ihnen eine Umgebung bieten, in der sie sich frei bewegen und aus einer Fülle von Material wählen können, lernen sie ungezwungen, intensiv und sicherlich mit mehr Freude.
Dann geht es nicht mehr nur um Wissen, sondern darum, selbst die Initiative zu ergreifen, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie zu Fehlern führen, also Schwierigkeiten auf sich zu nehmen und sich selbst dabei zu vertrauen.“
Ziel der Veranstaltung im Matthias Ehrenfried Haus ist es einer möglichst breiten Öffentlichkeit aus interessierten Zuhörern die Grundgedanken der Arbeit von Rebeca und Mauricio Wild nahe zu bringen und diese im direkten Austausch zu diskutieren. Für diejenigen, die sich intensiver mit den pädagogischen Fragen die hier angesprochen werden auseinandersetzen wollen, besteht die Möglichkeit an einem Seminar teilzunehmen.
Nähere Informationen dazu unter Tel.: 09367/1457
Das Ehepaar Wild leitet seit 1977 ein Kindergarten- und Schulprojekt (den „Pesta“, abgeleitet von Pestalozzi) in Quito, der Hauptstadt von Ecuador.
Sie nennen ihre Einrichtung eine freie Schule / einen freien Kindergarten.
Im Konzept der Schule / des Kindergartens finden sich Ansätze der Maria Montessori, der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler (bekannt durch das Lóczy in Budapest), sowie der Berliner Gymnastiklehrerin Elsa Gindler.
Rebeca und Mauricio Wild geht es darum den Kindern eine Umgebung zu gestalten, die sie voller Neugierde bleiben lässt und die es ihnen ermöglicht voll Vertrauen auf sich selbst und die Welt aufzuwachsen.
So entstand aus vielen Mosaiksteinchen zusammengesetzt das Konzept einer nichtdirektiven Erziehungsmethode wie es heute von den Wilds in ihrem Pesta umgesetzt wird.
Natürlich ist das Thema von Freiheit gewähren und Grenzen setzen eines, das Eltern und Pädagogen durch den ganzen Erziehungsprozess oft ein Leben lang begleitet. Rebeca und Mauricio Wild gelingt es mit ihrer besonderen Sichtweise der Pädagogik neue Blickwinkel für diese Problematik zu öffnen.
Rebeca Wild beschreibt ihre Arbeit so:
„Wenn wir Kindern und Jugendlichen ermöglichen, aus eigenem Antrieb ihre Aktivitäten zu entfalten und ihnen eine Umgebung bieten, in der sie sich frei bewegen und aus einer Fülle von Material wählen können, lernen sie ungezwungen, intensiv und sicherlich mit mehr Freude.
Dann geht es nicht mehr nur um Wissen, sondern darum, selbst die Initiative zu ergreifen, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie zu Fehlern führen, also Schwierigkeiten auf sich zu nehmen und sich selbst dabei zu vertrauen.“
Ziel der Veranstaltung im Matthias Ehrenfried Haus ist es einer möglichst breiten Öffentlichkeit aus interessierten Zuhörern die Grundgedanken der Arbeit von Rebeca und Mauricio Wild nahe zu bringen und diese im direkten Austausch zu diskutieren. Für diejenigen, die sich intensiver mit den pädagogischen Fragen die hier angesprochen werden auseinandersetzen wollen, besteht die Möglichkeit an einem Seminar teilzunehmen.
Nähere Informationen dazu unter Tel.: 09367/1457