Familienentlastende Dienste (FED) / Familienunterstützende Dienste (FUD)

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Ziele und Aufgaben

Leistungen

Finanzierung

Anbieter

Quellenverzeichnis

Weiterführende Links

Ziele und Aufgaben

Familienentlastende Dienste (die zunehmend auch “familienunterstützende Dienste genannt werden) sollen “Freiräume” zur Erholung schaffen, die den pflegenden und betreuenden Angehörigen die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglichen. Sie sollen die Pflege- und Betreuungsfähigkeit der Familien erhalten und gleichzeitig Menschen mit Behinderung mehr Autonomie und Selbstständigkeit außerhalb des Elternhauses ermöglichen.

Leistungen

Familienentlastende Dienste richten sich mit ihren Angeboten an Familien oder Hausgemeinschaften. Art und Umfang der Hilfen werden auf die Erfordernisse der einzelnen Familien abgestimmt. Die Familien entscheiden weitgehend selbst über Helfer, Ort, Art und Umfang der Hilfe. Die Angebote des familienentlastenden Dienstes umfassen unter anderem:

  • stundenweise, tageweise oder mehrtägige Betreuungs- und Pflegehilfen, wahlweise in der Wohnung der Familie oder in Betreuungsräumen des familienentlastenden Dienstes oder an anderen Orten
  • sozialpädagogische Beratung und Begleitung von Familien
  • Hilfen bei der Vermittlung von Gastfamilien, die vorübergehend die Betreuung übernehmen
  • Vermittlung von sonstigen Hilfen 

Finanzierung

Klären Sie mit Ihrem Anbieter bei Inanspruchnahme von Leistungen die Möglichkeiten der Kostenübernahme durch das Sozialversicherungssystem. Dieser kennt sich mit den Voraussetzungen und Zuschüssen in der Regel bestens aus und berät Sie individuell.

Adressen von Anbietern

Träger familientlastender Dienste sind meistens Wohlfahrts- oder Behindertenverbände, wie Diakonie, Caritas oder Lebenshilfe. In unserer Datenbank finden Sie familienentlastende Dienste in fast jeder Region Bayerns.

Quellen:

  • Bundesvereinigung Lebenshilfe (2005). Praxishandbuch Familienunterstützende Dienste (FuD) mit CD-Rom. Marburg: Lebenshilfe-Verlag.
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