Inklusion

Inhaltsverzeichnis:

Kurzbeschreibung
Inklusion in der Gesellschaft – Gesellschaftsbilder
Inklusion und Akzeptanz
Gesetzliche Grundlagen
Inklusion in  verschiedenen Bereichen
Diskussionen rund ums Thema Inklusion
Quellen
Weiterführende Links

Inklusion in der Gesellschaft (Gesellschaftsbilder)

Inklusion beschreibt eine gesamtgesellschaftliche Sichtweise, in der Menschen nicht gegen ihren Willen und ihre Fähigkeiten ausgegrenzt werden. Ein Ausschluss oder eine Separation findet bei Inklusion nicht (mehr) statt.

Die vier Grafiken sollen vier gesellschaftliche Sichtweisen veranschaulichen:

Bei der Exklusion sind einzelne Menschen ausgeschlossen und dürfen nicht teilnehmen.

Die Separation sieht ein eigenes System für bestimmte Gruppen vor, z.B. Menschen mit Behinderung.

Bei der Integration wird versucht, die außenstehende Gruppe und auch einzelne Menschen in ein bestehendes System zu integrieren.

In einer inklusiven Gesellschaft, leben und arbeiten verschiedene Menschen – mit und ohne Behinderung – zusammen. Dies soll unter anderem durch Schaffung von Rahmenbedingungen, durch Aufklärung und durch entsprechende individuelle Unterstützungsangebote im Alltag erreicht werden.

Inklusion ist somit ein Zustand und kein Prozess.

 

Inklusion und Akzeptanz

In einer inklusiven Gesellschaft wird jeder in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert.

Nicht alle Menschen sind gleich, sondern unterschiedlich! Je nach Grad und Art der Behinderung benötigen Menschen (weiterhin) spezielle Angebote und Hilfen z.B. Assistenz oder Hilfsmittel zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz, beim Sport und kulturellen Veranstaltungen. Aber auch Maßnamen zur Rehabilitation können dem Einzelnen helfen.

Wenn Menschen mit Behinderung selbstständig Angebote nutzen können, spricht man von Barrierefreiheit. Beispiele sind: barrierefreie Zugänge zu Gebäuden und Verkehrsmitteln, barrierefreie Medien.

Inklusion erstreckt sich zu Ende gedacht auf alle Bereiche des Lebens.

Gesetzliche Grundlagen

Inklusion ist in Deutschland seit 24.2.2009 gesetzlich verankert. Grundlage hierfür ist die Unterzeichnung der Konvention der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderung (kurz: Öffnet externen Link in neuem FensterUN Behindertenrechtskonvention, UN BRK) durch die deutsche Bundesregierung.

Die Umsetzung der UN BRK ist eine Herausforderung und betrifft Jeden in der Gesellschaft!

Daher hat die Bundesregierung einen sogenannten Öffnet externen Link in neuem Fenster„Nationalen Aktionsplan“ entwickelt. Dieser wurde am 15. Juni 2011 vom Bundeskabinett beschlossen. Der Aktionsplan hat eine Laufzeit von 10 Jahren (bis 2020), wird jedoch während dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert. In die Weiterentwicklung und die Kontrolle der Umsetzung des Aktionsplans wird die Zivilgesellschaft ebenfalls aktiv eingebunden.

Inklusion in verschiedenen Bereichen

Wir haben auf INTAKT mehrere Informationen zur Inklusion in verschiedenen Bereichen zusammengefasst, welche die rechtliche Situation in Bayern widerspiegeln. Lesen Sie hier weiter:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusion im Kindergarten

Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusion in der Schule

Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusion im Arbeitsleben

Diskussionen rund ums Thema Inklusion

Im INTAKT Forum "Inklusion" können interessierte Eltern, Fachleute und Politiker miteinander zum Thema diskutieren. Dort geben sich Eltern untereinander hilfreiche Ratschläge.