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Förderschulsystem im Überblick

Auf der unten stehenden Grafik wird beschrieben, wie das Förderschulsystem in Bayern aufgebaut ist. In anderen Bundesländern ist es ähnlich. Als Vorbereitung auf die Schule und um spezielle Förderung anzubieten, mit der ein Entwicklungsrückstand aufgeholt werden kann, gibt es in Bayern sog. Schulvorbereitende Einrichtungen. Diese sind an Förderschulen angegliedert und somit die erste Einrichtung, die direkte Verbindung zur Schule hat.

Nach der Schulvorbereitenden Einrichtung steht die Einschulung an. Es wird ein sonderpädagogisches Gutachten erstellt, mit dem eine Empfehlung dafür abgegeben wird, wo genau der beste Förderort für den jeweiligen ABC-Schützen ist. Das kann eine der verschiedenen Förderschulen sein oder auch eine Regelschule (also die Grundschule vor Ort), in der ggf. Unterstützung des dortigen Lehrers durch den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst geleistet, und/ oder sogar dem Schüler ein Integrationshelfer zur Verfügung gestellt wird, um bei der schulischen Integration zu helfen. Abhängig von der Behinderung des Kindes wird ein “Förderschwerpunkt” festgelegt. Das Kind kann nun entweder nach dem Lehrplan der entsprechenden Regelschulen (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium) unterrichtet oder nach einem speziellen Lehrplan, zum Beispiel dem für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (für Schüler mit geistiger Behinderung). Je nachdem, nach welchem Lehrplan der Schüler unterrichtet wird, kann er am Ende seiner Schulzeit einen entsprechenden Abschluss machen und danach eine entsprechende Form des Berufseinstiegs wählen.

Das Förderschulsystem im Überblick

Schultafel